VW Golf V GTI: Tuning von BBM

Jetzt wird's heiß im GTI

 Der Tuner BBM macht einen VW Golf V GTI und eine 23-Jährige renntauglich. Mit 336 PS und A-Lizenz sollen die Beiden bei Veranstaltungen wie VLN oder GLP auf's Podium fahren

Auf dem oben abgebildeten Foto sieht man einen hellblauen VW Golf GTI mit Technik aus dem Audi S3 und 336 PS. Davor steht ein 23-jähriges Model mit weitaus mehr als nur einer Rennlizenz ... Andrea Friedrich ist zwar eigentlich gelernte Immobilien-Kauffrau aber in der Motorsport-Szene ist sie vielmehr für ihre Titel wie etwa "Miss Yamaha 2012" oder "Monster Energy Girl" bekannt. Jetzt wagt sie mit einer frisch erworbenen A-Lizenz ihren Einstieg in den Rennsport. Und für diesen Zweck hat der Tuner BBM einen Golf V GTI mehr als nur hellblau foliert.

VW Golf GTI: Das Monster Energy Girl geht in den Rennsport

Um den GTI Clubsport-tauglich zu machen, hat BBM den Serienmotor (200 PS, 280 Nm) auf 336 PS und ganze 460 Nm Drehmoment gebracht. Dazu wurde die Technik eines Audi S3 eingebaut, wie etwa ein K04 Turbolader. Zusammen mit dem größeren Ladeluftkühler, einer Abgasanlage von Supersprint und einer Sportkupplung von ZF ergibt das recht vielversprechende Fahrwerte: Den Sprint auf 100 km/h packt der BBM-GTI in 5,1 Sekunden, die Spitzengeschwindigkeit liegt bei 275 km/h.

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Natürlich hat BBM Motorsport auch das Fahrwerk modifiziert, beziehungsweise durch ein KW-Clubsport-Gewindefahrwerk ersetzt. Und damit die Fahrerin nicht nur stark beschleunigen, sondern ebenso rasch wieder anhalten kann, verfügt das Auto über eine Stoptech-Bremsanlage. So umgebaut behält der Golf sogar seine Straßenzulassung, zumindest, wenn man die Semislicks auf den 18-Zoll-Felgen durch normale Reifen ersetzt. Der Gesamtpreis für den Umbau beträgt übrigens 19.500 Euro.  

Noch ein letzter Blick auf Andrea Friedrich und ihren Golf: Dieser ist wirklich gut ausgestattet und so sollte einer Rennfahrerkarriere für das hübsche Model doch eigentlich nicht mehr viel im Wege stehen. Und vielleicht währt der Blick der doch überwiegend männlichen Konkurrenz auch mal einen Moment zu lange auf dem scharfen Golf samt seiner Pilotin... 
Jonas Eling