Lamborghini Aventador: Carbon-Tuning von Capristo Exhaust Systems

Aventador auf Diät

Mit viel Carbon erleichtert Capristo den 700 PS starken Lamborghini Aventador um 40 Kilogramm, um ihn noch agiler und schneller zu machen

Der Lamborghini Aventador gehört ohne jeden Zweifel zu den auffälligsten und extremsten Autos, die man derzeit für Geld kaufen kann. Der rassige Italiener aus Sant'Agata versprüht mit jedem Quadratzentimeter seiner Oberfläche den Reiz des Extremen: Scharfe Kanten und große Lufteinlässe prägen die Rennsport-Skulptur, die im Alltag schon wegen ihrer extrem niedrigen Gesamthöhe von nur 1,13 Meter alle Blicke auf sich zieht.

Lamborghini Aventador: Tuning von Capristo Exhaust Systems

Noch sicherer haben Aventador-Piloten die Aufmerksamkeit aller Beobachter, wenn sie den V12-Hochdrehzahlmotor im Heck zu einer Kostprobe seiner Stimmgewalt verleiten. Trotz des atemberaubenden Leistungsgewichts von 2,25 Kilogramm pro PS gibt es nach der Ansicht von Capristo durchaus noch genug Raum für ein umfangreiches Tuning-Programm, das den Aventador noch dynamischer machen soll.

Der Tuner aus dem Sauerland sucht dabei vor allem nach Einsparmöglichkeiten beim Gewicht und greift dabei erwartungsgemäß auf den Werkstoff Carbon zurück. Die kohlefaserverstärkten Kunststoffe spielen schon beim Serien-Aventador eine große Rolle, aber Capristo geht noch einige Schritte weiter: Fast kein sichtbares Bauteil des Aventador besteht nach dem Tuning nicht aus Carbon!

Egal ob Außenspiegel, Heckspoiler, Diffusor oder die Umrandungen von Luftein- und auslässen: Überall lässt sich das charakteristische Muster der Fasergelege erkennen. Selbst die Umrandungen von Motorraum und Kofferraumwanne in der Fahrzeugfront werden von Capristo aus Carbon gefertigt, schließlich lassen sich auch hier noch ein paar Gramm einsparen.

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Insgesamt konnte das Fahrzeuggewicht um 40 Kilogramm reduziert werden, was in Kombination mit dem dank optimierter Edelstahl-Abgasanlage etwas freier atmenden V12 zu einer weiteren Verbesserung der Fahrleistungen führen soll: Aus dem Stand sprintet der Allradler in 2,8 Sekunden auf 100 km/h, die Höchstgeschwindigkeit soll bei 354 km/h liegen.
Benny Hiltscher