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Brabus C650: Genfer Autosalon 2016

Brabus tunt C 63 S auf 650 PS

Mit dem Brabus C650 bietet der Bottroper Edeltuner noch mehr Power für den Mercedes-AMG C 63 S. Nach der letzten Leistungsstufe über 600 PS sind es nun 650 Pferdchen unter der Haube. Das Kraftpaket debütiert auf dem Genfer Autosalon 2016.

Brabus zündet mit dem C650 die nächste Evolutionsstufe im Mercedes-AMG C 63 S. Damit übertrumpft der C650 das bislang stärkste Tuningpaket der Bottroper auf Basis des C 63 S um nochmals 50 PS – was satte 650 Pferdchen unter der Haube ergibt. Erstmals dürfen Besucher des Genfer Autosalons 2016 (3. Bis 13. März) den hochgepushten Vierliter-Achtzylinder-Biturbo des C650 begutachten. Im Motorraum des C 63 S sehen sie zwei von Brabus neu konstruierte Turbos mit größerer Verdichtereinheit und verstärkter Rumpfgruppe sowie Axiallagerung. In freundlicher Zusammenarbeit mit veränderten, elektronischen Ladedruckregelung, Einspritzung und Zündung generiert der C650 nicht nur 50 PS mehr als der bereits vorgestellte Brabus C600, sondern auch satte 140 PS mehr als im Serien-C 63 S. Die 820 anstelle serienmäßiger 700 Newtonmeter maximales Drehmoment wirken auf das Siebengang-Automatikgetriebe und schleudern den C650 in nur 3,7 Sekunden auf 100 Sachen. In der Spitze kachelt der Brabus auf bis zu 320 km/h. Allerdings bieten die Bottroper auch eine elektronische Begrenzung auf 300 km/h an. So oder so aber protzt der Tacho im Brabus C650 mit einer Spitze von 340 Sachen. Trotz aller optischen Zurückhaltung weiß der Brabus C650  um seine Qualitäten. Das vermittelt auch der Carbon-Feinschliff für die C650-Karosserie, der je nach Wunsch in matt oder hochglänzend zu haben ist. Mehr zum Thema: Neue Autos auf dem Genfer Autosalon 2016

Bildergalerie starten: Brabus Mercedes-AMG C 63 S mit 650 PS

Brabus C650 mit feinstem Carbon-Maßanzug

Der sportliche Maßanzug soll aber mehr als nur gut aussehen: So entwickelte Brabus den Frontspoiler im Windkanal, um den Abtrieb zu verringern. Gleiches Spiel am Heck, an dem der Carbonspoiler den Auftrieb erhöhen soll. Unten zeigt sich das gleich vierfache Ende der aus Edelstahl gefertigten Brabus-Sportauspuffanlage mit Klappensteuerung. Das Sichtcarbon an den Spiegeln ist dagegen wirklich nur Zierde. Mit Entwicklungspartner Bilstein stimmte Brabus für den C650 ein individuelles Gewindefahrwerk ab. Das mündet in 20 Zoll großen Felgen mit mächtigen Pellen der Dimensionen 255/30 vorne und bis zu 275/30 hinten. Im Innenraum gibt der Brabus C650 seine vornehme Zurückhaltung auf, zeigt sich die Komplettlederausstattung doch mit aggressiven, weil gelben Akzenten. Zusätzlich sind Sitzflächen, Teile des Lenkrads, sowie des Armaturenbretts und der Türverkleidung in rutschfestem, dem Rennsport entlehntem Alcantara gehalten. Wo sich das Carbon schon an der Außenhaut so oft wiederfindet, darf es als Dekor natürlich auch im Innenraum nicht fehlen. Eine Edelstahl-Pedalerie rundet die nächste Evolutionsstufe C650 auf Basis des Mercedes-AMG C 63 S ab. Übrigens ist der C650 auch als praktischer Lademeister T-Modell erhältlich.

Mehr zum Thema: Brabus tunt auch den Mercedes C 450 4Matic

Alexander Koch