Hybrid-Flotte: Toyota bietet Spartechnik in vielen Klassen Volles Programm

19.06.2014

Vom Einzelkämpfer Prius zum starken Team: Toyota offeriert bereits sechs Hybrid-Modelle – vom smarten Kleinwagen bis zum siebensitzigen Van

Erinnern Sie sich? Die ersten Prius-Käufer des Jahres 1997 waren noch Einzelgänger, frühe Sendboten völlig neuer Technik. Bestaunt und belächelt. Inzwischen ist Hybrid-Fahren hip. Wer in der City einen dieser rollenden Umweltschützer lenkt, gilt als cool, und aus dem Einzelkind Prius ist ein klassenübergreifendes Team geworden, das sich gut verkauft – weltweit hat Toyota schon über 6,4 Millionen Hybridautos abgesetzt. Die Japaner haben fix ausgerechnet, dass durch diesen massiven Einsatz der spritsparenden Technik bisher 15 Milliarden Liter Kraftstoff eingespart wurden, was wiederum 41 Millionen Tonnen des klimaschädlichen Kohlendioxids entspricht.

 

Hybrid-Flotte: Toyota bietet Spartechnik in vielen Klassen

Bei uns in Deutschland lag der Verkaufsanteil von Hybridmodellen an Toyotas Gesamtabsatz 2013 bereits bei 27 Prozent – fast 40 Prozent mehr als noch im Jahr zuvor. Kein Wunder, denn allein der Prius ist nun schon als Modell-Trio unterwegs. Nummer eins ist – in mittlerweile dritter Generation – natürlich weiterhin das Schrägheckmodell mit 99 PS starkem Vierzylinderbenziner, 82-PS-Elektromotor und klassischer, kompakter Nickel-Metallhydrid-Batterie. Ausgereift, zuverlässig und mittlerweile auch familienfreundlich geräumig. Und natürlich super sparsam.

Prius Nummer zwei ist der Plug- in-Hybrid, der die gleiche Antriebstechnik hat, aber über eine als Energiebringer an jeder Steckdose aufladebare Lithium-Ionen-Batterie verfügt. Die wiederum garantiert laut Toyota eine flüsterleise, rein elektrische Reichweite von 25 km mit einer Geschwindigkeit von maximal 85 km/h (EV-Modus) – das genügt in den meisten Fällen für die tägliche Tour vom Stadtrand ins innerstädtische Büro und zurück, zumal das System beim Bremsen auch immer wieder elektrische Energie zurückgewinnt. Im praxisnahen AUTO ZEITUNG-Test hatte der Plug-in-Prius keine Mühe, diesen Elektroradius auch tatsächlich zu erreichen.

Nummer drei der Truppe ist die familienfreundliche Van-Version Prius+, der erste Siebensitzer mit Vollhybrid-Antrieb, der zudem über einen geräumigen und flexiblen Laderaum verfügt. Die drei Einzelsitze der zweiten Sitzreihe kann man separat verschieben und umklappen, und sie haben einstellbare Rückenlehnen. Auch die dritte Sitzreihe lässt sich für einen ebenen Ladeboden umlegen.

Hybrid geht bei Toyota aber auch anders, unauffälliger und fast genauso effizient mit fast normalen Serienkarossen. So gibt es eine reizvolle, extrem sparsame Vollhybridversion des Kleinwagens Yaris, der einen 74-PS-Benziner mit einem 61-PS-Elektromotor kombiniert (100 PS Systemleistung). Toyota verspricht eine Reichweite von bis zu 1000 km mit einer Tankfüllung, und weil sich Hybridbatterie und Kraftstofftank raumsparend unter der Rückbank verstecken, bleibt das Ladevolumen mit 286 bis 786 Litern exakt auf dem Niveau der konventionell angetriebenen Modelle.

Fehlen noch die „grünen“ Versionen des Auris. Hier ist der neue, sehr ansehnliche Touring Sports Hybrid für viele Käufer besonders reizvoll, weil er viel Kombi-typischen Raum und alltagstaugliche Variabilität für Familie und aktive Freizeit mit dem effektiven Hybridantrieb mixt – mehr Einblicke liefert unsere Berlin-Story.

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HYBRID – 7 VORURTEILE UND 7 WAHRHEITEN

  • Hybrid-Autos sind wegen der aufwändigen Technik störanfällig.

Im Gegenteil: Das zeigen neben über 6,4 Millionen zufriedenen Fahrern weltweit auch viele Auszeichnungen. Null Fehler erreichten bei strapaziösen Dauertests der Prius und der Auris Hybrid, Spitzenplätze gab es bei den GTÜ-, TÜV- und DEKRA- Gebrauchtwagenreports. Und Toyota gewährt fünf Jahre Garantie auf alle Hybrid-Komponenten bis 100.000 km Laufleistung.

  • Hybridfahrzeuge sind wartungsaufwändig.

Nein, Toyotas Hybrid-Technik ist praktisch wartungsfrei. Ihre Komponenten sind ausgereift und auf die ganze Lebensdauer des Fahrzeugs hin konzipiert. Jeder Toyota-Partner kann den üblichen Service durchführen, Wartungsintervalle und Inspektionskosten sind nicht teurer als bei Autos mit konventionellem Antrieb.

  • Hybrid-Autos sind lahm und langweilig.

Probieren Sie mal einen Ampelsprint, da lassen die Hybrid-Modelle stärker motorisierte Kontrahenten oft stehen, weil die aus dem Stand einsetzende zusätzliche Kraft des Elektromotors für gute Sprintfähigkeiten sorgt. Hier gibt es auch keine Zugkraftunterbrechung durch Gangwechsel – dieser Antrieb beschleunigt stufenlos.

  • Der Kofferraum ist hier meist ziemlich knapp.

Stimmt nicht, denn mittlerweile sind die Batterien so clever unter der Sitzbank, in der Mittelkonsole oder unterm Laderaumboden platziert, dass es kaum noch irgendwelche Platz-Einbußen gibt.

  • Hybrid-Fahrzeuge sind ja eigentlich nur für die Stadt geeignet.

Falsch. Obwohl das größte Sparpotenzial hier bei Durchschnitts-Geschwindigkeiten zwischen 20 und 80 km/h liegt, ist ein Hybrid-Fahrzeug auch auf langen Autoreisen ökonomisch unterwegs.

  • Der Hybridantrieb ist noch eine seltene Nischen-Technik.

Nicht bei Toyota, denn bereits seit dem vergangenen Jahr werden im japanischen Unternehmen ständig fünf Hybridfahrzeuge pro Minute gebaut.

  • Der Hybridantrieb ist speziell für Taxi-Fahrer entwickelt worden.

Stimmt so nicht, aber tatsächlich ist die Zahl der Toyota-Hybridfahrzeuge im Taxi-Betrieb rasant gestiegen, weil die Betriebskosten pro Kilometer hier deutlich niedriger sind. Allein in Berlin fahren schon mehr als 1000 Hybrid-Taxen im harten Alltagseinsatz.

Wolfgang Eschment

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