Toyota: Image-Schaden durch IS? US-Behörden befragen Toyota

15.12.2015

Auf Fotos und Propaganda-Videos des Islamischen Staats inszenieren sich die Terroristen gerne mit ihrem Fuhrpark aus schwerbewaffneten Pickups. Fast immer handelt es sich dabei um das Toyota-Modell Hilux. Nun wollen die USA wissen, wie es dazu kommen konnte.

Die Anti-Terror-Einheit der US-Finanzbehörde stellt kritische Fragen an Toyota. Denn wie deren Pickup Hilux das beliebteste Fahrzeug der IS-Terroristen werden konnte, ist vielen Beobachtern immer noch ein Rätsel. Dabei hat die Verwendung des Autos in den Krisengebieten des Nahen Ostens eine lange Vorgeschichte. Breits im Afghanistan-Krieg griffen die Taliban auf den robusten Pickup-Truck zurück. Der Geländewagen gilt als beinahe unzerstörbar, ist billig und kann von fast jedem Dorfmechaniker repariert werden. Auch die Gegner der Terroristen greifen gerne auf das Modell zurück.

 

Toyota mahnt Händler zur Wachsamkeit

Nun inzeniert sich der Islamische Staat bei Paraden immer wieder mit seiner Hilux-Flotte und sorgt dabei für nachhaltige Verstörung. Laut Berichten der amerikanischen Fernsehsender CNN und ABC, möchte die US-Behörde vor allem wissen, wie es zu der hohen Präsenz japanischer Geländewagen in den vom IS besetzten Gebieten kommen konnte. Auch Toyota hat darauf keine Antwort, versicherte aber, dass die Vertriebe vor Ort bereits gebrieft seien, keine Geschäfte mit Terrorverdächtigen zu machen. Trotzdem ließe sich nur schwer verhindern, dass die Pickups über illegale Kanäle in die Hände IS gelangen.

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