Top Ten Sportwagen

29.09.2008

Rasante Erfolgstypen

Sportwagen sind schnell und exklusiv. Das stimmt nicht immer. Denn gerade die US-Musclecars versorgen Fans mit Power zum kleinen Preis. Mit Erfolg: Mehr als acht Millionen Ford Mustang wurden bisher gebaut. Unsere Top Ten der erfolgreichsten Sportwagen

Klar, es gibt keine feste Definition eines Sportwagens. Testen wir mal die Kriterien: von null auf 100 km/h in unter zehn Sekunden und mehr als 200 Spitze? Schafft heute auch ein Golf 2.0 TDI. Der hat unter Umständen auch zwei Türen und ein straffes Fahrwerk – zwei weitere mögliche Kriterien für einen Sportwagen. Dennoch wird niemand den Golf als Sportwagen sehen, auch wenn zum Beispiel der R32 mit seinem 250 PS starken Sechszylinder exakt so viel leistet wie ein Porsche 911 Carrera 2 von 1990. Richtig ist allerdings, dass ein Serien-Golf vor 18 Jahren meist mit 55 oder 70 PS ausgeliefert wurde und der 911 zu seiner Zeit ein richtig schnelles Auto war.

Das wäre schon mal ein Kriterium: ein richtig schnelles Auto. Dieser Weg führt über viel Leistung oder ein geringes Leergewicht. Unterschiedlich sind die Antriebsarten: Bei den Top Ten sind Front-, Mittel- und Heckmotorautos vertreten. Von Vier- über Sechs- und Acht- bis zu Zwölfzylindern ist hier eine breite Palette an Zylinderzahlen vertreten. Als einziger Sportwagen mit Wankelmotor tritt der Mazda RX-7 an. Das mutet exotisch an, ist es aber nicht: bei den Verkaufszahlen steht es 811.634 RX-7 zu 687.774 Porsche 911.

Die meisten Sportwagen-Baureihen besitzen eine lange Lebensdauer, Corvette, 911, Nissan Z sammeln ihre hohen Stückzahlen über mehrere Jahrzehnte. Verglichen damit, legte die Boxster/Cayman-Reihe von Porsche einen Blitzstart in die Top Ten hin: 400.00 Stück baute Porsche in zehn Jahren. Zum Verdeutlichen ein Vergleich mit dem beliebtesten Auto der Deutschen: Um 400.000 Golf zu bauen, genügen Volkswagen acht Monate.

Exklusivität ist sicher ein weiteres Sportwagen-Kriterium. Und das gilt vor allem für die Sportwagen aus Italien und England. Denn wer einen Ferrari oder Lamborghini fährt, kann sich sicher sein, dass dieser nicht massenweise vom Band gerollt ist, sondern in einer Manufaktur entstand, deren Jahreskapazität bei wenigen tausend Stück liegt. Darum tauchen diese Marken nicht unserer Top Ten-Liste auf.

Exklusiv blieb auch der Honda NSX, von dem zwischen 1990 und 2005 insgesamt 18.500 Exemplare gebaut wurden. Das werden sicher bald mehr, denn der für 2010 angekündigte Nachfolger mit gleichem Namen dreht schon Testrunden.

Dass ein exklusives Auto nicht gleich so viel kosten muss wie ein Ferrari, beweist Lotus. Zwischen 1976 und 2003 bauten die Briten exakt 10.675 Esprit. Bisher meistverkaufter Lotus ist die Elise mit 26.636 Exemplaren bis März 2008. Mehr als 84.309 Lotus inklusive aller Baureihen waren es bisher nicht. Die Freunde gepflegter Individualität wird es beruhigen.
aof

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