Theoretische Führerscheinprüfung: Unerlaubte Hilfsmittel Praxis-Verbot bei Betrugsverdacht

14.06.2013

Hat sich ein Fahrschüler allem Anschein nach bei der theoretischen Führerscheinprüfung unerlaubter Hilfsmittel bedient, so kann ihm der Praxistest untersagt werden

Ein Fahrschüler hat keinen Anspruch auf die praktische Fahrprüfung, wenn er die theoretische Prüfung allem Anschein nach nur durch unerlaubte Hilfe bestanden hat.

 

Bestandene Führerscheinprüfung bei Betrugsverdacht hinfällig

Dann besteht ein begründeter Zweifel an seiner theoretischen Fahrtauglichkeit, entschied das Verwaltungsgericht Neustadt. Der Fahrschüler muss die Theorieprüfung demnnach vor der Zulassung zur praktischen Prüfung wiederholen (Az.: 3 K 1009/12.NW). Darauf machen die Verkehrsrechtsanwälte des Deutschen Anwaltvereins (DAV) aufmerksam.

In dem verhandelten Fall hatte ein Mann die theoretische Prüfung erst beim dritten Versuch bestanden, war aber durch die anschließende praktische Prüfung gefallen. Weil der Mann Verständigungsprobleme gezeigt hatte, stellte ihm die Fahrerlaubnisbehörde mehrere Fragen aus der Theorieprüfung, die der Kläger nicht beantworten konnte. Die Behörde forderte eine Wiederholung der Theorieprüfung. Der Mann klagte auf Zulassung zur wiederholten Praxisprüfung - ohne Erfolg.

AUTO ZEITUNG

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