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Neuer VW Golf VII 2012: Großer Vergleich mit der Kompakt-Konkurrenz

Startbereit: Der neue Golf und seine Rivalen

VW Golf VII 2012: Anfang November rollt der neue Golf zu den deutschen Händlern. Wir bieten schon jetzt einen großen Vergleich. Dazu exklusiv erste Daten und Fakten des Wolfsburger Bestsellers (hier geht's zum Voting)

Mit folgenden Links kommen Sie zu den jeweiligen Testberichten
Audi A3 1.8 TSFI
Mercedes A 200 BlueEFF
BMW 118i
Opel Astra 1.7 CDTI
Ford Focus 1.0 EcoBoost
Skoda Octavia 1.2 TSI
Hyundai i30 1.4 CVVT
Volvo V40 D4
Renault Megane Energy TCe 115
Toyota Auris 1.6 Valvematic
Kia cee'd 1.4 CVVT
Seat Leon
Peugeot 308 eHDi FAP 110
Citroën C4 HDi 150
Alfa Romeo Giulietta 1.4 TB MultiAir 16V TCT
Chevrolet Cruze 2.0 Diesel
Honda Civic 2.2 i-DTEC
Mazda 3 1.6 CD
 



Der Countdown läuft: Im Stammwerk Wolfsburg hat gerade die Produktion begonnen, das Marketing übt schon im Chor die Werbesprüche, und am zweiten November-Wochenende ist Verkaufsstart in Deutschland: Der Golf VII kommt. Ein völlig neues Auto, das, wenn es nach dem Willen von VW geht, wieder die klare Nummer eins der Kompaktklasse werden soll.

Seine Entwickler schwärmen vom neuen, schärferen Design, vom verfeinerten Fahr- und Geräuschkomfort, von der perfekten Verarbeitung und den schönen Ausstattungsmaterialien, die der Nachfolger erhält. Und von seiner neuen Leichtigkeit – je nach Modell soll Nummer VII rund 80 Kilo weniger wiegen als sein Vorgänger. Denn erstmals nutzt der Golf den modularen Querbaukasten (MQB) des Konzerns, eine flexible Fahrzeugarchitektur für Autos mit vorn quer eingebauten Motoren, die mit gleichen konzeptbestimmenden Maßen einheitliche Vorderwagen ermöglicht.

NEUER VW Golf VII: STÄRKERE SPARDIESEL UND POWER-GTI

Das bringt unter anderem bei fast gleicher Außenlänge (rund 4,20 Meter) diverse Zentimeter mehr Radstand, ergo mehr Platz in der zweiten Sitzreihe (Knieraum und Kopffreiheit) und einen spürbar bequemeren Einstieg. Auch motorisch gibt es Neuigkeiten. So kommen bei den Benzinern nur noch moderne, aufgeladene Direkteinspritzer zum Einsatz. Basismotor ist hier weiterhin der 1,2-Liter mit 85 und 105 PS, darüber rangieren der 1,4-Liter-TSI mit 122 PS (später auchmit 125 PS und Euro 6) und der 1,4-Liter mit 140 PS sowie spritsparender Zylinderabschaltung.

Die Krönung ist hier ab April 2013 der neue GTI, der mit nun 220 PS und bis zu 350 Nm Drehmoment eine echte Sprintrakete werden soll. Erstmals gibt es dank des neuen Baukastens auch ein kostengünstiges Erdgas-Modell (CNG) auf Basis des genannten 1,4-Liter-Vierzylinders (110 PS). Beliebtester Golf-Motor ist bisher übrigens der 1,4-Liter mit 122 PS, er hält einen Verkaufsanteil von immerhin 26 Prozent.

DREI- UND FÜNFTÜRER GLEICH ZUM START

Die Nummer zwei ist der 1,6-Liter-Common-Rail-Diesel mit 105 PS (19,5 Prozent) – und damit sind wir beim Programm der  Selbstzünder. Denn dieser Vierzylinder bleibt so im Programm, während die beiden Zweiliter-TDI mehr Power bekommen – ihre Leistungen steigen von 140 auf 150 und von 170 auf 180 PS (GTD). Dabei ist die 150-PS-Version auch die Antriebsquelle für den allradgetriebenen Golf, der im Dezember anrollt.

Zum Verkaufsstart erscheint der Golf gleichzeitig als Drei- und Fünftürer. Im Juni des nächsten Jahres folgt dann die Kombiversion Variant, die noch mehr Ladevolumen offeriert. Und Anfang 2014 kommt der Golf Plus, der mit seiner erhöhten Sitzposition und dem üppigeren Raumangebot speziell für ältere Käufer und Familien reizvoll ist – sein Verkaufsanteil liegt bei rund 25 Prozent. Auch ein viertüriger Coupé-Ableger des Golf ist in Planung, aber vom Vorstand noch nicht bestätigt. Vorbild für dieses Modell, das nicht vor 2015 kommen dürfte, ist der Passat CC, technische Basis der Stufenheck-Ableger Jetta.

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Für alle Modelle stellt VW ein großes Angebot an Assistenzsystemen bereit – es reicht vom Eco-Fahrmodus bis zur radargesteuerten automatischen Auffahrvermeidung. Bei der Hinterachse gibt es nun aber eine Zweiklassengesellschaft. Nur die Modelle oberhalb von 105 PS erhalten die feine Vierlenkerachse, die drei darunter müssen sich mit einer einfacheren, billigeren, aber auch leichteren Verbundlenkerachse begnügen.
Wolfgang Eschment

Der Klassenprimus: Audi A3