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Fahrbericht: Subaru Outback 2015 2.0 D Automatik (CVT)

Abseits des Mainstreams

Fahrbericht Subaru Outback 2015: Im März kommt die fünfte Generation des Crossover-Kombis in den Handel. Wir fuhren den Outback mit dem 2,0-Liter-Diesel und Automatik

Subaru Outback 2.0 D Automatik (CVT)
Technische Daten

MotorBoxer-4-Zylinder, Turbodiesel
Hubraum1.998 cm³
Leistung110 kW / 150 PS bei 3.600/min
Max. Drehmoment350 Nm bei 1.600/min
GetriebeAutomatik, stufenlos
AntriebAllrad, permanent
L / B / H4.815 / 1.840 / 1.605 mm
Radstand2.745 mm
Leergewicht1.764 kg
Kofferraumvolumen559 l
Tankinhalt60 l
Höchstgeschwindigkeit200 km/h
EU-Verbrauch6,1 l/100 km
CO2-Ausstoß159 g/km
Grundpreis34.400 €

Was will der Subaru Outback 2.0 D Automatik (CVT) sein?
Mit dem Outback hat der japanische Allradspezialist vor 20 Jahren das Segment der geländegängigen Kombis erfunden. Später sind andere wie Audi mit dem Allroad oder Volvo mit dem CrossCountry auf den Zug aufgesprungen. Beide Modlle sind auch heute die Hauptkonkurrenten des Subaru, wobei der Japaner vor allem Chancen bei Kunden hat, die gerne abseits des Mainstreams unterwegs sind.
Jetzt startet am 28. März die fünfte Generation des Mittelklässlers auch bei uns, die in Japan und den USA schon auf dem Markt ist. Der Subaru Outback 2015 basiert auf dem Kombi Legacy, der aber bei uns in Zukunft nicht mehr angeboten wird. An seine Stelle tritt der sportlichere Levorg, der Anfang März in Genf Premiere feiert. Beim neuen Outback kommen die bekannten Boxermotoren zum Einsatz, die aber alle überarbeitet wurden, jetzt Euro 6 erfüllen und zudem sparsamer sein sollen. Als Benziner kommt ein 2,5 Liter großer Vierzylinder mit 175 PS zum Einsatz, der nur mit dem stufenlosen CVT-Getriebe Lineartronic zu haben ist.
Meist gefragter Motor bei uns wird aber wohl der zwei Liter große Boxerdiesel mit vier Zylindern und 150 PS sein. Erstmals wird er optional auch mit der stufenlosen CVT Automatik angeboten, bislang gab es nur die Benziner mit Automatik. Die Basisvariante des Diesels rollt mit manuellem Sechsgang-Getriebe vom Hof. Außerdem neu: Den Outback gibt es jetzt auch mit adaptivem Tempomat, City-Notbremsassistent und Spurhalteassistent. Das System nennt Subaru EyeSight, es wird im Outback Diesel mit Automatik serienmäßig angeboten.

Was ist der Subaru Outback 2.0 D Automatik (CVT) wirklich?
Der Outback ist eher komfortabel als sportlich, mit serienmäßigem Allradantrieb tatsächlich mehr SUV als nur Kombi. Bei einer Fahrt durch Schlamm und leichtes Gelände stellte der Japaner seine guten Offroad-Qualitäten unter Beweis. Während sich bei Länge und Radstand im Vergleich zum Vorgänger nichts oder nur wenig getan hat, wuchs das Volumen des Gepäckraums auf 559 Liter. Die Insassen fühlen sich in der ersten und der zweiten Reihe sehr gut untergebracht, Bein- und Kopffreiheit sind für ein Mittelklasseauto sehr gut.
Bei den Assistenzsystemen für adaptiven Tempomat und Notbremsassistent geht Subaru eigene Wege: Anders als bei anderen Herstellern kommt hier kein Radarsystem oder Laser zum Einsatz, sondern nur zwei Kameras, die als Stereokamera genutzt werden. Vorteil: das System ist preisgünstiger als radarbasierte Assistenten. Nachteil: Bei starkem Nebel funktioniert es nicht.
Die überarbeitete Lenkung ist deutlich besser und direkter als beim Vorgänger, das Fahrwerk erschien auf der ersten Fahrt in Slovenien sportlich straff, aber nicht unkomfortabel. Das Fahrverhalten des Outback ist aber sehr gutmütig. Die Kombination von Diesel und CVT-Getriebe ist kein Quell purer Freude. Beim kräftigen Beschleunigen heult der Motor zwar laut auf, der Vortrieb fällt aber eher zögerlich aus. Das sanfte Cruisen gefällt dem Automatik-Outback besser.

Wer sind die wichtigsten Wettbewerber?
Wettbewerber sind neben Dem Audi A4 Allroad und dem Volvo V70 CrossCountry auch der VW Passat Alltrack oder der kleinere Soda Octavia Scout – aber natürlich auch alle größeren SUV. Wobei die Sitzposition im Outback eher niedrig ist, was manchen SUV-Freund enttäuschen wird.

Wer soll den Subaru Outback 2.0 D Automatik (CVT) kaufen und was kostet er?
Der Outback ist das richtige Auto für Individualisten. Wer nicht den sechsten Audi und den fünften BMW in seiner Straße fahren will, ist hier richtig unterwegs. Die Preise für den Diesel mit Handschalter beginnen bei 34.940 Euro, der Benziner ist ab 36.440 Euro zu haben. Der Diesel mit Lineartronic kostet ab 38.940 Euro.

Wann ist der Subaru Outback 2.0 D Automatik (CVT) zu kaufen?
Marktstart für den neuen Outback ist in Deutschland am 28. März 2015.

Den ausführlichen Fahrbericht lesen Sie in der nächsten AUTO ZEITUNG

Klaus Uckrow