Möchten Sie auf die mobile Seite wechseln?

JA NEIN

Mobilität im Auto der Zukunft

Künstliche Intelligenz

Durch Vernetzung mobil: Einst bewunderten wir Michael Knight und seinen besten Kumpel K.I.T.T.! Wie sieht die Mobilität der Zukunft aus?

Ein Tastendruck auf das Smartphone und schon kommt das eigene Auto vor die Haustür gefahren. Oder das Fahrzeug navigiert ohne Zutun eines Fahrers durch den öffentlichen Verkehr, leitet Überholmanöver ein und ruft im Falle eines Unfalls automatisch Rettungswagen und Polizei. Was für die meisten Autofahrer futuristisch und vielleicht auch etwas unheimlich klingt, steckt schon längst in den Kinderschuhen und ruft Erinnerungen an die Fernsehserie „Knight Rider“ wach, in denen der Protagonist K.I.T.T. an seiner Seite hatte – einen Sportwagen mit künstlicher Intelligenz.

Tatsächlich sind auf den großen IT-Messen wie der Consumer Electronics Show (kurz CES) auch verstärkt Autohersteller vertreten und stellen softwarebasierte Funktionen in ihren Fahrzeugen vor, die inzwischen weit über eine akustische Einparkhilfe hinausgehen.

Flexibilität durch Apps

Schon heute wird der Umgang mit Fahrzeugen durch den Gebrauch von Smartphones erleichtert, sei es durch Verwaltungs-Tools oder Bezahlmöglichkeiten per App.

Mietwagen – Sicherheitsrisiko oder Zeitersparnis?

Wer kurzfristig einen Mietwagen braucht, kann inzwischen bei den meisten Anbietern online die Verfügbarkeit über eine App prüfen. Häufig führen die Anbieter sogar eine eigene App für ihre Mietwagen. Über diese können Fahrzeuge reserviert, in den meisten Fällen allerdings nicht bezahlt werden. Auch wenn mobile Zahlungsmethoden weiter auf dem Vormarsch sind, ist für das Bezahlen eines Mietwagens in aller Regel eine Kreditkarte notwendig. Dies hat den Hintergrund, dass eine Kreditkarte das Stellen einer Kaution ermöglicht, denn dieser Betrag wird für den Zeitraum des Verleihs auf der Karte gesperrt, wie hier näher erklärt wird.

Viele Nutzer vertrauen dem Datenschutz über ihr Smartphone nur bedingt. Gespeicherte Passwörter oder auch Kreditkartennummern könnten im Falle eines Diebstahls des Geräts unrechtmäßig verwendet werden. 

Carsharing – Für ungebundene Fahrer

Wer Carsharing nutzt, möchte dennoch möglichst flexibel sein. Dazu gehört, dass möglichst unkompliziert die nächsten verfügbaren Fahrzeuge ausfindig gemacht und genutzt werden können. Viele CarSharing-Dienste setzen daher inzwischen auf die Verwendung von Apps, über die Fahrzeuge gesucht und reserviert werden können. Einige dieser Apps können sogar die Fahrzeuge öffnen oder den Nutzer zu seinem Standort hinführen. Carsharing-news.de gibt eine Übersicht über die gängigsten Apps und ihre Funktionen.

Parkscheine mobil bezahlen – Optimierung der Behörden

Über das Smartphone können seit einiger Zeit auch in diversen Städten Parktickets bezahlt werden. Nutzer melden einfach die Parkzeit ihres Autos an und wieder ab.

Für Nutzer ergeben sich daraus verschiedene Vorteile. So muss zum Beispiel nur die tatsächlich geparkte Zeit bezahlt werden; es kann kein überschüssiges Guthaben verfallen. Ebenso kann nun eine weitgehend unbegrenzte Zeit geparkt werden, sodass Parkende sich keine Sorgen mehr machen müssen, nach dem Einkauf ein Knöllchen vorzufinden, weil sie die Parkzeit überzogen haben – vorausgesetzt, sie haben die erlaubte Höchstparkdauer beachtet. Eine Rechnung über die anfallenden Parkgebühren wird meist monatlich erstellt.

Wer diesen Dienst nutzen möchte, kann oft zwischen verschiedenen Anbietern wählen und muss einen Ausweis für das Auto ausdrucken, der den Fahrer als Nutzer als Handy-Parker kennzeichnet.

Tanken – Schnell und komfortabel

Inzwischen gibt es nicht nur Apps, die über die günstigste Tankstelle in der Umgebung informieren, sondern auch solche, über die nach dem Tankvorgang bezahlt werden kann. Hier werden derzeit Systeme getestet, bei denen Kunden sich registrieren können. Das Tanksystem erkennt dann automatisch, wenn dieser Kunde sich an einer Zapfsäule befindet und die App startet. Nach der Eingabe einer PIN kann getankt werden. Der Beleg wird als PDF-Datei auf das Handy versendet und der Betrag je nach gewünschter Zahlungsart abgebucht.

Parkplatzsuche – Zeit und Platz sparen

Insbesondere die Vernetzung von Nutzern untereinander machen sich viele Apps zur Parkplatzsuche zunutze. Dabei gehen die verschiedenen Anbieter teilweise sehr unterschiedliche Wege. Parkmünchen.de verwendet beispielsweise das Prinzip des Freimachens. Hier gibt ein Nutzer über die App Meldung, wenn er einen Parkplatz verlassen hat. Andere Nutzer bekommen diesen nun als verfügbar angezeigt. Zudem speichert die App auch den Standort des Parkplatzes und kann so auch zu diesem zurückführen.

Bei Parkonaut können Parkplätze auch kostenpflichtig angeboten werden. Nutzer können aus den angebotenen Parkplätzen wählen und tauschen dann mit dem Anbieter Kontaktdaten aus. Der Anbieter erhält die Fahrzeugdetails und stellt dem Nutzer bei der Ankunft den Platz zur Verfügung.

2. Teil: Fahrzeuge per App steuern