Neuer Suzuki Vitara Diesel (2015): Erste Testfahrt So fährt sich das Diesel-SUV

von Michael Gorissen 31.08.2017

Erste Testfahrt im wiederbelebten Suzuki Vitara Diesel mit 120 PS und Allradantrieb!

Suzuki belebt den Namen Vitara neu. Schon 1988 war den Japanern mit dem SUV gleichen Namens nicht nur in Deutschland ein großer Erfolg gelungen. Der neue Suzuki Vitara Diesel (2015) soll nun die Lücke zwischen dem größeren SX4 S-Cross und dem kleinen Geländegänger Jimny schließen. Der ebenfalls geländetaugliche, bis zu 4,50 Meter lange Grand Vitara bleibt weiter im Programm. Die Gegner für den neuen Vitara sind eher erfolgreiche Lifestyle-SUV wie Opel Mokka, Renault Captur und Peugeot 2008. Ein frisches Design allein reicht
jedoch nicht aus, um den Wünschen der Kunden in dieser Klasse gerecht zu werden. Deshalb erhält der Vitara eine umfangreiche Ausstattungspalette mit zahlreichen Kontrastlackierungen, Design-Paketen, diversen Felgendesigns, und neuem Infotainment-System mit 7-Zoll-Touch-Display. Ein gutes Sicherheitsfeature ist der radarbasierte Kollisionswarner, der in Gefahrensituationen unterstützend abbremst. Der aufgeräumte Innenraum des neue Suzuki Vitara Diesel (2015) lässt sich mit farblichen Highlights aufwerten. Das Cockpit erfreut mit einer intuitiven Bedienung und nützlichen Ablagemöglichkeiten. Die verwendeten verarbeitet, wobei allerdings Hartplastik dominiert.

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Erste Testfahrt im neuen Suzuki Vitara Diesel (2015)

Positiver Nebeneffekt: Dank des Verzichts auf zu viel modischen Schnickschnack bleibt der neue Suzuki Vitara Diesel (2015) praktisch und robust. Zudem ist das kleine SUV ausreichend dimensioniert, bietet allen Insassen genügend Platz, und das Ladevolumen reicht mit 375 – 1120 Litern auch für den Urlaub. Antriebsseitig setzt der Vitara auf die bewährte Technik aus dem Suzuki SX4 S-Cross, wobei der optionale Allradantrieb weiterentwickelt wurde. Bei Rutschgefahr an den Vorderrädern leitet die "Allgrip" genannte Technik bedarfsgerecht die Kraft auch nach hinten weiter. Wir fuhren den 120-PS-Diesel, der den Japaner munter antreibt und reichlich Schub bereits bei niedrigen Drehzahlen bereithält. In Kombination mit dem manuellen Sechsgang-Getriebe – eine Automatik bleibt dem Benziner vorbehalten – lässt sich der Vitara durchaus flott bewegen. Dazu passt das gut abgestimmte Fahrwerk, das selbst ausgeprägte Bodenwellen mühelos schluckt und das SUV auch in schnell gefahrenen Kurven stabil auf Kurs hält. Der leichtgängigen Lenkung fehlt es aber etwas an Präzision. Mit dem neuen Suzuki Vitara Diesel (2015) haben die Japaner ihre Hausaufgaben gemacht. Doch wer im SUV-Segment bestehen will, muss auch auf den Preis achten. Hier legt sich Suzuki noch nicht fest, aber der Einstiegstarif dürfte bei rund 18.000 Euro liegen. So schließt der Vitara die Lücke zwischen den kleineren französischen Lifestyle-SUV und den knapp unter 19.000 Euro startenden Opel Mokka und Skoda Yeti, die mit einem wertigeren Auftritt punkten.

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von Michael Gorissen von Michael Gorissen
Unser Fazit

Der Transfer in die Moderne ist geglückt: Der Vitara ist trendig und praktisch. Der Basispreis wird hier entscheidend sein!

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