Leser-Test-Aktion: Suzuki CO2-Challenge Sieg mit 102 Gramm

25.10.2013

Wer fährt am sparsamsten? Zehn Leser der AUTO ZEITUNG traten im Suzuki SX4 S-Cross zur CO2-Challenge an. Der Sieger unterbot den Normverbrauch deutlich

Ein 4,30 Meter langer Crossover mit Platz für die ganze Familie, 430 Liter Kofferraumvolumen, Allradantrieb und einem 120-PS-Turbodiesel? Noch vor kurzer Zeit rangierte so ein Auto bei einem Normverbrauch von rund sechs Litern auf 100 Kilometern. Der neue Suzuki SX4 S-Cross ALL GRIP schafft eine EU-Angabe von günstigen 4,4 Liter Diesel oder umgerechnet 114 Gramm CO2-Ausstoß pro Kilometer.

Doch wie realistisch ist so ein Wert im Alltag? Zehn Leser der AUTO ZEITUNG wollten bei der CO2-Challenge 2013 den Beweis antreten, dass man den geräumigen Japaner sogar noch sparsamer bewegen kann, ohne als Verkehrshindernis aufzufallen. Auf die fünf Besten des von Suzuki, der WGV-Versicherung, dem Schmierstoff-Hersteller MOTUL und dem Zentralverband des Deutschen Kraftfahrzeuggewerbes (ZDK) unterstützten Wettbewerbs warteten tolle Gewinne: Wellness-, Reparatur- und Tank-Gutscheine sowie als Hauptgewinn ein brandneuer Suzuki Swift 1.3 DDiS im Wert von 17.190 Euro. Auf die Ausschreibung in der AUTO ZEITUNG und bei www.autozeitung.de hatten sich mehr als 8000 Leser beworben – die zehn ausgewählten Autofahrer im Alter von 28 bis 53 Jahren reisten am zweiten Oktober-Wochenende nach Frankfurt am Main – an der dortigen Landesfachschule des KfZ-Gewerbes Hessen lagen Start und Ziel der CO2-Challenge.


INFOS VOR DEM START


Doch am Vorabend des Wettkampfes gab es zunächst geballte Informationen: Jörg Machalitzky vonSuzuki erklärte die Technik des S-Cross und sinnvolle Ausstattungsdetails wie das Start-Stopp-System oder die Schaltanzeige, die beide beim effi zienten Fahren helfen. Und Dr. Gerald Epple, Leiter der Schadenabteilung der WGV-Versicherung, erläuterte die Vorzüge des vorausschauenden Fahrens. Wer im Straßenverkehr aufmerksam und vorausschauend unterwegs ist, spart nicht nur Kraftstoff, sondern vermeidet auch gefährliche Situationen. „Unaufmerksamkeit ist innerorts die häufi gste Unfallursache“, so der WGV-Experte. Alexander Hornoff von MOTUL-Deutschland wiederum berichtete über die Entwicklung des Motoröls und die Sparwirkung von modernen Leichtlaufölen. Wichtig ist auch die korrekte Menge. „Ein zu niedriger Ölstand kann schnell zu Schäden am Motor führen. Wer sicher gehen will, sollte immer eine Flasche Motoröl zum Nachfüllen im Auto haben“, empfahl Hornoff. Hauptgeschäftsführer Claus Kapelke vom ZDK, Leiter der Landesfachschule des Kfz-Gewerbes, gab Tipps zum Kraftstoffsparen: „Unnötigen Ballast vermeiden, zügig beschleunigen, schnell schalten und auch mal einen Gang überspringen.“ Das Gelernte konnten die zehn Leser und ihre mitreisenden Beifahrer gleich am nächsten Morgen umsetzen: In zehn Suzuki SX4 S-Cross  ging es vom Hotel zunächst zur Landesfachschule in Frankfurt-Praunheim. Dort wurden die Wagen durch Johann Wenzel und Florian Becker von der Hessischen Eichdirektion exakt betankt und dann sämtliche Tankdeckel mit der amtlichen Eichplakette versiegelt. Um den richtigen Reifendruck hatten sich zuvor schon die Experten vom hessischen Kfz-Gewerbe gekümmert und ihn auf rollwiderstands-reduzierde 2,8 bar erhöht. Dann der Start: Im Abstand von fünf Minuten gingen die Teams auf die Strecke – nur mit den Koordinaten des ersten Etappenziels: Die Route konnte jedes Duo mit Hilfe von Navi-System und Straßenkarte selbst wählen. Da am Ende der Challenge der durchschnittliche CO2-Ausstoß entschied, war es durchaus sinnvoll, über die längere Autobahn zu fahren statt quer durch die Innenstadt. Aber auch die Uhr spielte ein Rolle: Bei gleichem Verbrauch war die kürzere Fahrzeit ausschlaggebend. Obendrein war die Dauer der Challenge auf drei Stunden begrenzt.

EIN GRAMM UNTERSCHIED

An jeder erreichten Station gab es die Koordinaten für das nächste Zwischenziel – nach vier Stopps in und um Frankfurt endete die Tour schließlich wieder in der Landesfachschule. Dort wurden die Teams von den Inspektoren der Hessischen Eichdirektion in Empfang genommen, die die Wagen auf den Zentiliter genau wieder mit Diesel betankten, um den exakten Verbrauch zu ermitteln. Dann wurde gerechnet: Zwischen 109 und 182 Kilometer hatten die SX4 S-Cross bei der Challenge zurückgelegt und dafür zwischen zwei Stunden, elf Minuten und drei Stunden, 17 Minuten benötigt. Pech für die Brüder Klaus und Peter Langenbach: Sie hatten am Ende zwar mit 3,6 Litern auf 100 Kilometern und 94 g CO2 pro Kilometer das beste Ergebnis, aber das Zeitlimit nicht eingehalten–Disqualifikation. Klaus Langenbach nahm es sportlich: „Schade, wir haben die Zeit aus den Augen verloren.“  Brigitte Metzger benötigte zwar am wenigsten Zeit, fuhr mit 139 Gramm aber auch den schlechtesten CO2-Wert ein.Den besten Kompromiss erreichte Matthias Krehe aus Osnabrück. Der 28-jährige Student und Freundin Verena hielten mit zwei Stunden und 55 Minuten das Limit gerade noch ein, ihr Suzuki benötigte dabei im Durchschnitt nur 3,9 Liter Diesel. Der CO2-Ausstoß wurde mit 102 g/km ausgerechnet. Erster Platz! „Wir hatten auch Glück bei den Ampelschaltungen“, freute sich der Gewinner. Swen und Susanne Seelbinder aus Mönchengladbach kamen mit 103 Gramm auf den zweiten Platz. Dritte wurde Brigitte Ernst mit 109 Gramm pro Kilometer.

Klaus Uckrow

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