Suzuki Celerio 2014 im Kurz-Fahrbericht plus Preise, Bilder und Technische Daten Praktisch preiswert

27.10.2014

Der Suzuki Celerio 2014 überzeugt im Kurz-Fahrbericht mit äußerst praktischen Fähigkeiten, guter Verarbeitung und simpler Bedienung. Ebenso erfreulich: Den sympathischen Japaner gibt es zu sehr günstigen Preisen

 

Was will der Suzuki Celerio 2014 sein?

Der Suzuki Celerio möchte ein günstiger Zweitwagen sein, der praktisch, übersichtlich und zuverlässig auch einmal für Wochenendeinkäufe oder die Ausfahrt zu viert bereitsteht. Er soll den geräumigsten Innenraum seiner Klasse haben und auch beim Kofferraum mehr bieten als andere Kleinstwagen. Mit dem winzigen Suzuki Alto und dem etwas größeren Splash hat der Celerio im Grunde zwei Vorgänger, die er im kommenden Jahr komplett ablösen soll.

Was ist der Suzuki Celerio wirklich?

Zu Preisen ab 9690,- Euro ist der Celerio ein solider und ehrlicher Kleinstwagen ohne modischen Schnick-Schnack oder komplizierte Bedienung. Sein Einliter-Dreizylinder- Benziner mit 68 PS geht zwar etwas brummig zur Sache, arbeitet aber spritzig und ausreichend kräftig. Auf der Autobahn ist sogar problemlos Tempo 160 drin. Der relativ lange Radstand von 2,43 Metern sorgt für guten Komfort, und der Wendekreis ist mit 9,4 Metern sehr klein, was vor allem in engen Innenstädten gefällt. Ebenso zeigt sich die Übersicht in alle Richtungen vorbildlich luftig. Vorn sitzt man mit klassenüblichem Komfort und Platzangebot. Hinten halten es zwei Erwachsene auch mal länger aus, denn Bein- und Kopffreiheit sind überdurchschnittlich gut. Der Kofferraum nimmt es obendrein mit 254 bis 1053 Liter Gepäck auf.

Wer sind die wichtigsten Wettbewerber?

Opel Adam oder Kia Picanto dürften die engsten Mitstreiter sein. Natürlich kämpfen auch VW up!, Skoda Citigo und Seat Mi um die gleiche kostensensible Käuferschicht. Allerdings wirken die Konkurrenten etwas edler, sind aber auch teurer als der Suzuki. Für weniger als 10.000 Euro hinterlässt der Celerio aber keinesfalls einen billigen Einduck. So dürfte der fünftürige Japaner nicht nur pragmatischen Sparern gefallen.

Wer sollte den Suzuki Celerio kaufen und was kostet er?

Schon Mitte November sollen die ersten Modelle für 9690,- Euro bei den deutschen Suzuki-Händlern stehen – inklusive elektrischer Fensterheber vorn, ESP und Reifendruckkontrolle. Zum Preis von 10.890 Euro gibt es die empfehlenswerte Club-Variante mit Klimaanlage, CD-MP3-Radio und Bluetooth-Freisprecheinrichtung samt USB. Für nochmals 1100 Euro bekommt man die Eco-Variante mit Start-Stopp und sparsamerem Dreizylinder (3,6 Liter / 84 Gramm CO2) aber gleicher Leistung.

Suzuki erwartet vor allem eine kostensensible Klientel, die im Schnitt älter als 50 Jahre ist. Denen dürfte die unkomplizierte Handhabung und der sympathische Auftritt des Japaners gefallen.

Markus Schönfeld

Tags:

Wirkaufendeinauto

So verkauft man Autos heute!

Copyright 2017 autozeitung.de. All rights reserved.