Mega-Vergleich: Acht Supersportwagen im Test Moderner Achtkampf

22.10.2012

Charakterstudie auf der Teststrecke mit insgesamt 4351 PS in acht der begehrenswertesten Supersportwagen: Aston Martin V12 Vantage, Chevrolet Camaro ZL1, Ferrari California 30, Jaguar XKR-S, Lamborghini Aventador, Mercedes SL 63 AMG, Nissan GT-R und Porsche 911 Carrera S

Acht der schönsten Traumwagen hatten wir in unserem Megavergleich - lesen Sie jetzt das Fazit oder klicken Sie sich noch einmal durch die Galerien:

Aston Martin V12 Vantage
Chevrolet Camaro ZL1
Ferrari California 30
Jaguar XKR-S
Lamborghini Aventador
Mercedes SL 63 AMG
Nissan GT-R - Der Techniker
Porsche 911 Carrera S - Der Allrounder

 

FAZIT: DAS SAGT DIE Redaktion zu den einzelnen Modellen

Es ist ein bisschen wie bei der Wahl zu Germanys next Topmodel – acht Supersportler mit betörenden Formen, wie sie unterschiedlicher nicht sein könnten. Gemeinsam bieten unsere Topmodels jede Menge Leistung und immensen Speed, doch ansonsten hat jeder der Boliden seine ganz eigene Aura. Trotz der englischen Noblesse des Aston Martin, des brachialen Drehmoments des Mercedes SL 63 AMG oder der ungehobelten Kraft des Chevrolet Camaro ZL1 heißen meine persönlichen Favoriten Lamborghini Aventador LP 700-4 und Porsche 911 Carrera S. Das Sportabzeichen verdient sich eindeutig der extreme Lamborghini Aventador, doch die Krone der Leichtathleten gebührt dem 911 Carrera S, der wie ein Zehnkämpfer alle Disziplinen beherrscht: Ob alltägliches Großstadtgewühl, rasante Einsätze auf der Rennstrecke oder sportliche Reise-Etappen – er kann alles.
Volker Koerdt

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Einen Ferrari zu fahren, bedeutet immer, eine besonders faszinierende Facette des Automobilbaus zu erleben. Selbst wenn es sich um das Einstiegsmodell handelt – der Faszination tut das keinen Abbruch. Der California 30 übt dieselbe mythische Strahlkraft aus, wie sie allen Ferrari-Typen gegeben ist, bloß in einer etwas milderen Dosis. Der Motor ist und bleibt das dominante Bauteil und begeistert mit Sound und Power gleichermaßen. Das Fahrwerk verblüfft mit einem unglaublich weiten Spagat aus Langstrecken-Komfort und agilem Handling. Hinzu kommen extravagante Formen und Exklusivität. Alles in allem eine einzigartige Cuvée, die der California um das allwetterfeste Klappdach ergänzt: Auf Knopfdruck wandelt sich der „Basis“-Ferrari nicht nur vom Coupé zum Cabrio, sondern verstärkt in erster Linie die Intensität des Fahrerlebnisses. Und das hat absolut Suchtpotenzial.
Martin Urbanke

Das beeindruckendste am Nissan GT-R ist seine Unauffälligkeit. Man kann mit ihm durch Stadt und Land rollen, ohne dass es jemand bemerkt. Denn der pompös schillernde Auftritt eines Ferrari oder Lamborghini liegt ihm ebenso fern wie der erhabene Stolz blaublütiger Engländer à la Jaguar XKR-S oder Aston Martin V12 Vantage. Wenn es auf der Rennstrecke ums Ganze geht, lässt der Japaner die etablierte Supersportwagenwelt allerdings blass aussehen. Mit seinem brachialen Biturbo-V6, dem ultraschnellen Doppelkupplungsgetriebe und dem hochmodernen, variablen Allradantrieb setzt er allein die Maßstäbe bei Traktion und Neutralität. Dass es innen nicht so nobel zugeht wie bei den deutlich teureren Kontrahenten, stört dabei wenig. Der GT-R macht keinen Hehl aus seiner Bestimmung: Er ist ein perfekt abgestimmtes Instrument für die Rennstrecke. Nicht mehr und nicht weniger.
Markus Schönfeld

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