Supersportler aus Süddeutschland Schnelle Angelegenheit

28.08.2008

BMW hat zurzeit keinen Überflieger im Modellsortiment, der es mit Supersportlern vom Schlage eines Lamborghini Murcièlago, Ferrari 599 GTB oder Mercedes SLR McLaren aufnehmen kann. Und der Nachbar aus Ingolstadt schickt sich an, mit dem V12 TDI womöglich ein neues Segment bei den Supersportlern aufzumachen.

» zur Bildgalerie Supersportwagen BMW M1 und Audi R8 V12 TDI» zur Bildgalerie Supersportwagen BMW M1 und Audi R8 V12 TDI

Doch BMW kontert: Der beim Concorso d`Eleganza Villa d ´Este präsentierte M1 Hommage trägt die Gene eines extremen Supersportwagens in sich. Der M1 Hommage zeigt die Kreativität und das Potenzial unseres Designteams, sagt Adrian van Hooydonk, Designchef der Marke BMW. Was als Fingerübung zum 30. Jubiläum des M1 präsentiert wurde, kann schon bald Realität werden.

Der Hommage liegt tief auf der Straße und ist eindeutig als BMW zu erkennen. Die lange Motorhaube, der Übergang in die A-Säule, die gestreckten Fenster mit dem Hoffmeister-Knick - alles typische Kennzeichen für Autos aus München.

Durch die breite Doppelniere strömt Kühlluft bis zum Mittelmotor, gleichzeitig ist die Front als Sicherheits-Chrashbox konzipiert. Die Front-Doppelscheinwerfer liegen geschickt getarnt in einer Fuge zwischen Fronthaube und Spoiler. Am Heck sorgt ein Diffusor dafür, dass der Bolide auch bei Top-Speed auf der Straße bleibt.

Und der Motor? Denkbar ist ein 4,4-Liter großer V8-Twinturbo. Auch über die nächste Ausbaustufe des V10-Zylinder kann spekuliert werden. Ein 12-Zylinder dürfte nicht in Betracht kommen. Er würde den Mittelmotor-Sportwagen zu schwer machen. Zwischen 450 und 625 PS sollte das Triebwerk leisten, Topspeed: irgendwo zwischen 330 und 400 km/h.

Zurzeit sind im Internet Fotos eines BMW-Supersportlers zu sehen, der irgendwo in Spanien einsam in einer Flugzeughalle gestanden haben soll. Wir halten das Foto eher für die professionelle Photoshop-Fingerübung eines Fans. Das gezeigte Modell dürfte einen Frontmotor haben und wirkt im vorderen Bereich insgesamt zu pummelig. Aber: machen Sie sich selbst ein Bild. In der Bildgalerie finden sie dieses Bild ebenso wie die Illustrationen unseres Designers.

Das kommt aus Ingolstadt
Audi ist im Hinblick auf Supersportwagen weiter als BMW und hat mit dem R8 bereits ein heißes Eisen im Rennen um die Käufergunst. Ein V10-Supersportler mit 500 PS folgt nächstes Jahr und der V12 TDI ist in der Studie Le Mans bereits fahrbar und würde ein völlig neues Segment eröffnen.

500 PS und 1000 Newtonmeter Drehmoment sollen den dieselnden R8 mit V12 TDI auf weit über 300 km/h beschleunigen Für den Sprint auf 100 km/h braucht der Ingolstädter Bolide nur 4,2 Sekunden und soll im Schnitt konkurrenzlos günstige 9,9 Liter Diesel verbrauchen.

Einziges Problem: Es gibt zur Zeit kein Getriebe, dass die Urgewalt des Motors verarbeiten kann. Das Längsgetriebe aus dem Q7 V12 TDI ist gut 50 Zentimeter zu lang und die Entwicklung eines neuen DSG-Getriebes verschlingt Millionen. Vor allem, da die Konkurrenz im eigenen Haus mit V10-Motor schon Testrunden dreht.

In einem sind sich Audi und BMW einig: Die Supersportler werden teuer und werden zwischen 150 000 und 300 000 Euro kosten. es/ku

» zur Bildgalerie Supersportwagen BMW M1 und Audi R8 V12 TDI» zur Bildgalerie Supersportwagen BMW M1 und Audi R8 V12 TDI

Zum Thema:

» Fahrbericht Audi R8 V12 TDI
» Angreifer aus den USA - SSC Ultimate Aero TT
» Neuheiten - Supersportwagen bis 2012
» Vorsicht bissig - Saleen S5S Raptor
» Neuheit: Lamborghini Gallardo LP 560-4

Tags:
Severin Elektrische Kühlbox
UVP: EUR 123,99
Preis: EUR 65,00
Sie sparen: 58,99 EUR (48%)
Nulaxy FM Transmitter
 
Preis: EUR 23,89 Prime-Versand
Alkoholtester
 
Preis: EUR 16,99 Prime-Versand
Copyright 2017 autozeitung.de. All rights reserved.