Subaru WRX STI (2017): Preis und Motoren (Update!) WRX STI Type RA holt als Sondermodell "NBR" Ringrekord

von Alexander Koch 27.07.2017
Inhalt
  1. Subaru WRX STI (2017) mit neuem Preis
  2. Subaru WRX STI Type RA holt Ringrekord
  3. Type RA für Rekordversuch stark modifiziert

Das Subaru WRX STI Facelift (2017) kommt trotz einer besseren Serienausstattung und mehr Assistensystemen zu eine, günstigeren Preis. Bei Antrieb und Design bleibt er sich treu, ganz im Gegensatz zum aufgebrezelten Sportmodell Subaru WRX STI Type RA! Dieser holt als Sondermodell "NBR" jetzt den Ringrekord.

Das Subaru WRX STI Facelift (2017) kommt mit einigen Neuerungen – eine davon ist der Preis von 41.550 Euro. Die aufgefrischte Limousine wird also etwas günstiger (zuvor 41.900 Euro) und gleichzeitig moderner. Wer aber die Veränderungen äußerlich sucht, wird enttäuscht: Das Design des WRX bleibt wie gehabt. Daher spricht auch Subaru statt von einem Facelift lieber von einer "Aufwertung". Und diese bezieht sich insbesondere auf den Innenraum. Hier werden mit einem Siebenzoll-Touchscreen, Digitalradio, Sportlenkrad, Klimaautomatik, elektrischen Fensterhebern vorn und hinten sowie Lederschaltknauf neue Standards gesetzt. Optisch erkennt man den aufgefrischten Subaru WRX STI (2017) vor allem am neuen Dachhimmel, der ist nämlich jetzt aus hellem Jersey. Die Sportsitze mit Alcantara-Bezügen betonen die Sportlichkeit auch im Innenraum.

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Subaru WRX STI (2017) mit neuem Preis

Neben der Basisausstattung "Active" bietet Subaru das Topmodell "Sport" zum Preis ab 46.350 Euro an. Hier kommen mit dem Facelift allerhand Unterstützer wie Fernlicht-, Spurwechsel- sowie Totwinkel- und Querverkehrassistent dazu. Wer eine Leder-Innenausstattung oder Metallic- beziehungsweise Perleffektlackierung wünscht, muss jeweils einen Aufpreis zahlen. Beim Subaru WRX STI Facelift (2017) gibt es jetzt serienmäßig eine Brembo-Bremsanlage mit belüfteten 17-Zoll-Bremsscheiben. Motorseitig ändert sich hingegen nichts: Für Vortrieb sorgt nach wie vor ein 2,5-Liter-Boxermotor mit vier Zylindern und 300 PS. Die 407 Newtonmeter maximales Drehmoment liegen ab 4000 Umdrehungen an und ermöglichen einen Sprint auf 100 km/h in 5,2 Sekunden. Die Höchstgeschwindigkeit wird bei 255 km/h elektronisch abgeregelt. Die versteifte Karosserie und das straffe Fahrwerk betonen die Rallye-Qualitäten des Japaners. Dabei kann der Fahrer des Subaru WRX STI Facelift (2017) zwischen den Fahrmodi "Intelligent", "Sport" und "Sport Sharp" wählen und das Fahrverhalten an die jeweilige Fahrsituation anpassen.

Subaru WRX STI Type RA (2018)
Beim Subaru WRX STI Type RA steigt die Leistung auf 310 PS! © Subaru
 

Subaru WRX STI Type RA holt Ringrekord

In den USA lässt sich der überarbeitete WRX sogar mit dem neuen Sportmodell Subaru WRX STI Type RA feiern: Er wird bei steigender Motorleistung nämlich auch noch leichter. So hat der besondere WRX ein Carbondach, verzichtet dafür aufs Reserverad und rollt auf besonders leichten BBS-19-Zoll-Alufelgen ab. Der 2,5-Liter-Vierzylinder-Boxer erhielt weitere zehn PS, sodass der Subaru WRX STI Type RA also insgesamt auf 310 PS bauen darf. Die Mehrleistung kommt von einer verbesserten Luftzuführung und einer überarbeiteten Auspuffanlage, aber von einer neuen Softwareabstimmung und optimierten Kolben. Damit der WRX noch immer satt und sicher auf der Straße steht, verbaut Subaru Bilstein-Dämpfer und eine neue Bremsanlage von Brembo. Zu erkennen ist das Sportmodell an roten Akzenten, an einem Frontspoiler, diversen schwarzen Akzenten und dem Type-RA-Enblem. Das Interieur kriegt eine Recaro-Sportsitze und eine Plakatte, die für eine der insgesamt 500 Exemplare des Subaru WRX STI Type RA steht. Doch damit nicht genug! Mit einer Rundenzteit von 6:57,5 Minuten konnte der Type RA die Alfa Romeo Giulia als Rekordhalter für viertürige Serienautos auf der Nordschleife beerben.

Rekordversuch des Subaru WRX STI Type RA (Vídeo):

 
 

Type RA für Rekordversuch stark modifiziert

Der Rekord auf der Nordschleife kommt für den Subaru WRX STI Type RA allerdings nicht ohne Wermutstropfen. Denn legt man strenge Maßstäbe an, muss man erwähnen, dass das Fahrzeug für den Rekordversuch am 21. Juli 2017 stark nachgerüstet wurde. So verbaute Subaru etwa einen größeren, von der Karosserie abgesetzten Diffusor und hob das Leistungsniveau mit einem stark modifizierten Vierzylinder-Boxermotor auf 610 PS. Das ist natürlich alles andere als serienmäßig, bedenkt man, dass es bereits den Type RA nicht regulär im Handel gibt. Auch der Innenraum wurde stark verändert und alles rausgeschmissen, was einer absoluten Gewichtsverringerung im Wege stand – bis hin zu den Bodenbelägen im Fußraum. Um sich gegen Kritik an dieser Praxis zu wappnen, nennt Subaru seinen Rekordanwärter deshalb auch etwas anders. So steht das "NBR" in WRX STI Type RA NBR für Nürburgring und dient als ein etwas fadenscheiniges Alibi gegen die mit Sicherheit auftauchende Unkenrufe.

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