Subaru WRX STI (2017): Preis und Motoren (Update!) Subaru stellt WRX STI ein

von Alexander Koch 21.11.2017
Inhalt
  1. Subaru WRX STI (2017) mit neuem Preis
  2. Subaru WRX STI Type RA holt Ringrekord
  3. Type RA für Rekordversuch stark modifiziert

Kaum wurde das Subaru WRX STI Facelift (2017) mit einer besseren Serienausstattung, mehr Assistensystemen und einem günstigeren Preis vorgestellt, verkündet der Autobauer sein Ende. Grund sind die immer strengeren Emissionsvorschriften in Europa.

Ab Frühsommer kommenden Jahres werden keine neuen Modelle mehr des Subaru WRX STi Facelift (2017) gebaut, das verkündet Subaru Deutschland. Der Verkauf laufe aufgrund der zahlreichen Vorbestellung aber noch bis Ende kommenden Jahres weiter. Als Grund für das Aus führt der Autobauer die strengen Emissionsvorschriften in Europa an. Dabei war der Kompaktsportler erst im Herbst 2017 mit einer Modellpflege bedacht worden, durch die der Subaru nicht nur im Preis etwas günstiger (jetzt 41.550 Euro, zuvor 41.900 Euro), sondern gleichzeitig auch moderner wurde. Das Design des WRX blieb aber wie gehabt, weshalb Subaru statt von einem Facelift lieber von einer "Aufwertung" spricht. Und diese bezieht sich insbesondere auf den Innenraum. Hier werden mit einem Siebenzoll-Touchscreen, Digitalradio, Sportlenkrad, Klimaautomatik, elektrischen Fensterhebern vorn und hinten sowie Lederschaltknauf neue Standards gesetzt. Optisch erkennt man das aufgefrischte Subaru WRX STI Facelift (2017) vor allem am neuen Dachhimmel, der ist nämlich jetzt aus hellem Jersey. Die Sportsitze mit Alcantara-Bezügen betonen die Sportlichkeit auch im Innenraum.

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Subaru WRX STI (2017) mit neuem Preis

Neben der Basisausstattung "Active" bietet Subaru das Topmodell "Sport" zum Preis ab 46.350 Euro an. Hier kommen mit dem Facelift allerhand Unterstützer wie Fernlicht-, Spurwechsel- sowie Totwinkel- und Querverkehrassistent dazu. Wer eine Leder-Innenausstattung oder Metallic- beziehungsweise Perleffektlackierung wünscht, muss jeweils einen Aufpreis zahlen. Beim Subaru WRX STI Facelift (2017) gibt es jetzt serienmäßig eine Brembo-Bremsanlage mit belüfteten 17-Zoll-Bremsscheiben. Motorseitig ändert sich hingegen nichts: Für Vortrieb sorgt nach wie vor ein 2,5-Liter-Boxermotor mit vier Zylindern und 300 PS. Die 407 Newtonmeter maximales Drehmoment liegen ab 4000 Umdrehungen an und ermöglichen einen Sprint auf 100 km/h in 5,2 Sekunden. Die Höchstgeschwindigkeit wird bei 255 km/h elektronisch abgeregelt. Die versteifte Karosserie und das straffe Fahrwerk betonen die Rallye-Qualitäten des Japaners. Dabei kann der Fahrer des Subaru WRX STI Facelift (2017) zwischen den Fahrmodi "Intelligent", "Sport" und "Sport Sharp" wählen und das Fahrverhalten an die jeweilige Fahrsituation anpassen.

Subaru WRX STI Type RA (2018)
Beim Subaru WRX STI Type RA steigt die Leistung auf 310 PS! © Subaru
 

Subaru WRX STI Type RA holt Ringrekord

In den USA lässt sich der überarbeitete WRX sogar mit dem neuen Sportmodell Subaru WRX STI Type RA feiern: Er wird bei steigender Motorleistung nämlich auch noch leichter. So hat der besondere WRX ein Carbondach, verzichtet dafür aufs Reserverad und rollt auf besonders leichten BBS-19-Zoll-Alufelgen ab. Der 2,5-Liter-Vierzylinder-Boxer erhielt weitere zehn PS, sodass der Subaru WRX STI Type RA also insgesamt auf 310 PS bauen darf. Die Mehrleistung kommt von einer verbesserten Luftzuführung und einer überarbeiteten Auspuffanlage, aber von einer neuen Softwareabstimmung und optimierten Kolben. Damit der WRX noch immer satt und sicher auf der Straße steht, verbaut Subaru Bilstein-Dämpfer und eine neue Bremsanlage von Brembo. Zu erkennen ist das Sportmodell an roten Akzenten, an einem Frontspoiler, diversen schwarzen Akzenten und dem Type-RA-Enblem. Das Interieur kriegt eine Recaro-Sportsitze und eine Plakatte, die für eine der insgesamt 500 Exemplare des Subaru WRX STI Type RA steht. Doch damit nicht genug! Mit einer Rundenzteit von 6:57,5 Minuten konnte der Type RA die Alfa Romeo Giulia als Rekordhalter für viertürige Serienautos auf der Nordschleife beerben.

Rekordversuch des Subaru WRX STI Type RA (Vídeo):

 
 

Type RA für Rekordversuch stark modifiziert

Der Rekord auf der Nordschleife kommt für den Subaru WRX STI Type RA allerdings nicht ohne Wermutstropfen. Denn legt man strenge Maßstäbe an, muss man erwähnen, dass das Fahrzeug für den Rekordversuch am 21. Juli 2017 stark nachgerüstet wurde. So verbaute Subaru etwa einen größeren, von der Karosserie abgesetzten Diffusor und hob das Leistungsniveau mit einem stark modifizierten Vierzylinder-Boxermotor auf 610 PS. Das ist natürlich alles andere als serienmäßig, bedenkt man, dass es bereits den Type RA nicht regulär im Handel gibt. Auch der Innenraum wurde stark verändert und alles rausgeschmissen, was einer absoluten Gewichtsverringerung im Wege stand – bis hin zu den Bodenbelägen im Fußraum. Um sich gegen Kritik an dieser Praxis zu wappnen, nennt Subaru seinen Rekordanwärter deshalb auch etwas anders. So steht das "NBR" in WRX STI Type RA NBR für Nürburgring und dient als ein etwas fadenscheiniges Alibi gegen die mit Sicherheit auftauchende Unkenrufe.

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