Parken ohne Stress: Ratgeber Tipps zum stressfreien Parken

12.06.2015

Autofahrer schätzen den Vorteil eines eigenen Autos, mit dem sie im Rahmen der aktuellen Verkehrsbedingungen jederzeit flexibel zu jedem beliebigen Zielort gelangen.

Doch spätestens beim Gedanken an eine möglicherweise langwierige Parkplatzsuche geraten selbst routinierte Autofahrer oft in Stress. Vor Ort stellt sich dann manchmal heraus, dass die einzige auf die Schnelle verfügbare Parkmöglichkeit ein teurer Parkplatz in einer engen Parklücke ist, in der das Auto zu allem Überfluss mehrere Stunden in praller Sonne steht.

Mit etwas Vorbereitung lassen sich diese Stressfaktoren beim Parken zumindest vermindern.

Vorherige Information erleichtert Parkplatzsuche
Um unnötigen Stress bei der Suche nach einem geeigneten Parkplatz zu vermeiden, ist es ratsam, sich bereits vor Fahrtantritt über die Parkplatzsituation am Zielort zu informieren.

Idealerweise sind somit diese Fragen vor der Fahrt zu klären:

-    Wo sind Parkplätze vorhanden?
-    Gibt es kostenlose Parkplätze in der näheren Umgebung?
-    Sind diese gut zu erreichen? Wie sind die aktuellen Gegebenheiten am Zielort?

Gerade an Orten, an denen viele Autos parken, finden sich zudem oft nur gebührenpflichtige Parkplätze. Wer sich hier nicht vorher darüber erkundigt, findet dort eventuell nur noch einen sehr teuren Parkplatz.

Besonders bei den großen Flughäfen wie denen in Frankfurt am Main, München oder Stuttgart besteht diese Situation. Zum Teil bestehen an diesen Flughäfen enorme Preisunterschiede für das Parken auf verschiedenen Parkdecks.

Durch eine rechtzeitige Planung lässt sich hierbei also viel Geld sparen. Um garantiert einen Parkplatz am Flughafen zu erhalten, können sich Reisende auf der Internetseite park-sleep-fly.net über aktuelle Preise und Parkoptionen an Flughäfen informieren.

Parkplatz vorausschauend wählen
Bei der Parkplatzsuche direkt vor Ort gilt es selbstverständlich auch einige Dinge zu beachten. Zunächst einmal ist Parken nicht überall erlaubt, sondern nur an den entsprechend gekennzeichneten Stellen.

Parkverbote sind einzuhalten und Einfahrten müssen frei bleiben. Widerrechtliches Parken wird mit Bußgeldern geahndet. Wenn durch das Falschparken beispielsweise Rettungsfahrzeuge behindert werden, kostet dieses Vergehen mehr als 50 Euro.

Neben diesen grundsätzlichen Aspekten empfiehlt es sich aber auch, bei der Wahl eines Parkplatzes die örtlichen Bedingungen zu berücksichtigen. Da sich das Auto im Sommer bei längerem Stehen in der Sonne sehr aufwärmen kann, ist es ideal, wenn ein Schattenplatz oder sogar ein überdachter Parkplatz im Parkhaus verfügbar ist.

Ein Parkplatz auf einem festen Untergrund ist vorteilhafter als ein Parkplatz auf simplem Erdboden, bei welchem Ein- und Aussteigende womöglich bei Regenwetter durch den Matsch treten müssen.

Gut ausgerüstet parken
Zur Nutzung von Parkplätzen, auf denen lediglich ein zeitlich begrenztes Parken erlaubt ist, sollten Autofahrer stets eine Parkscheibe im Auto haben. Darüber hinaus gehört der Autoschwamm oder -tuch zur schnellen Beseitigung eines feuchten Beschlags auf den Scheiben sowie im Winter ein Eiskratzer zur Grundausrüstung.

Denn kein Autofahrer möchte eine halbe Stunde im Auto warten, bis er endlich freie Sicht hat, nur weil er diese Utensilien vergessen hat. Damit sich der Innenraum des Autos im Sommer nicht zu sehr erhitzt, empfiehlt es sich außerdem, in der warmen Jahreszeit isolierende Schutzfolien für die Autoscheiben im Auto griffbereit zu haben.

Nicht immer findet sich ein Parkplatz im Schatten. Steht das Auto jedoch über mehrere Stunden in der Sonne, erhitzt es sich innen nach Angaben des Automobilclubs von Deutschland (AvD) bis zu 80 Grad Celcius – 15 Grad Celsius mehr als bei einem im Schatten geparkten Fahrzeug. Dies geht aus einem Artikel im Tagesspiegel hervor.

Da sich ein Temperaturanstieg beim Parken im Sommer auch im Schatten nicht völlig vermeiden lässt, ist die Verwendung solcher Schutzfolien unter dieser Bedingung ebenfalls ratsam. Die Zeit, in der Autofahrer den Innenraum des Autos vor dem Losfahren auslüften lassen, lässt sich so deutlich reduzieren.

Das Auslüften sollte unbedingt vorher erfolgen, zumal bei einem Temperaturunterschied von mehr als fünf Grad Celsius zwischen drinnen und draußen die Gefahr einer Erkältung bei den Autopassagieren wächst.

Um während der Fahrt keinen zu hohen Temperaturunterschied im Vergleich zu außerhalb des Autos zu erhalten, sollten dabei die Fenster nicht zu weit geöffnet sein. Falls Autofahrer nicht völlig auf eine Klimaanlage verzichten möchten, sollte diese zumindest nicht zu kalt eingestellt sein.

Stressfreies Einparken
Beim Einparken ist es wichtig, mehrere Dinge gleichzeitig im Blick zu behalten. Ein gutes räumliches Vorstellungsvermögen ist dabei ebenso erforderlich wie eine rasche Koordination der zu tätigenden Schritte inklusive dem Wechsel zwischen Vorwärts- und Rückwärtsgang.

Allein dieses Maß an Multitasking ist für manche Menschen bereits eine Herausforderung. Befindet sich die gewählte Parklücke obendrein in einer belebten Straße, ist der Stress unter Umständen noch größer.

Wer beim Einparken schnell nervös wird, sollte daher nach Möglichkeit eine Parklücke in einer ruhigeren Straße bevorzugen. Oder er sucht sich einen Platz auf einem vom Straßenverkehr getrennten Parkplatz.

Schon vor Fahrtbeginn sollten Autofahrer prüfen, ob die Autospiegel optimal eingestellt sind, so dass sie beim Einparken alles gut überblicken können. Passt das Auto nur knapp in die Parklücke, sollte rückwärts eingeparkt werden. Um vorwärts einzuparken, wird eine doppelte Fahrzeuglänge Platz zum Rangieren benötigt.

Wie das Rückwärts-Einparken problemlos funktioniert, wird in diesem Video leicht verständlich erklärt:

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