Strafversetzungen für fünf Fahrer wegen Motorwechseln

05.09.2015

Monza (dpa) - Fünf Formel-1-Piloten verlieren beim Großen Preis von Italien wegen Wechseln von Motorenteilen mehrere Startpositionen. Am härtesten trifft es Daniel Ricciardo.

Der Australier muss beim zwölften Saisonlauf zur Formel-1-WM in Monza nominell um 25 Plätze zurück, weil an seinem Red Bull gleich vier Elemente des Antriebsaggregats über die erlaubte Anzahl hinaus verwendet wurden. Sein Teamkollege Daniil Kwjat verliert 15 Positionen. Der Russe benötigt bereits der sechste Verbrennungsmotor und der fünfte Turbolader verwendet wird.

Wie die Rennkommissare am Freitag weiter mitteilten, büßt Carlos Sainz zehn Startplätze ein. Am Toro Rosso des Spaniers wurde im Training der fünfte Verbrennungsmotor eingesetzt.

Bereits den neunten Motor verwenden die beiden McLaren-Piloten Fernando Alonso und Jenson Button. Während der Spanier laut Mitteilung des Internationalen Automobil-Verbands FIA deshalb zehn Positionen weiter hinten losfahren muss, sind es beim Briten Button fünf Plätze.

Beim Großen Preis von Belgien vor zwei Wochen in Spa-Francorchamps hatten die Stewarts die beiden McLaren um insgesamt 105 Startplätze nach hinten strafversetzt, weil gleich mehrere Elemente der Hybrid-Turbos gewechselt worden waren.

In der Qualifikation am Samstag entscheidet sich die Startaufstellung für den italienischen Grand Prix.

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