Spritschlucker: Höhere Zusatzbelastungen in Frankreich Mehr Geld für CO2-Ungeheuer

17.09.2013

Käufer von großen, schnellen und spritschluckenden Fahrzeugen müssen in Frankreich mit neuen Zusatzbelastungen rechnen

Käufer von großen, schnellen und spritschluckenden Autos müssen in Frankreich mit neuen Zusatzbelastungen rechnen. Nach Informationen der Wirtschaftszeitung "Les Echos" (Dienstag) will die Regierung in Paris die Strafabgaben auf den Kauf von Fahrzeugen mit hohem CO2-Ausstoß weiter anheben. Der Aufschlag soll demnach im kommenden Jahr bis zu 8000 Euro betragen, bislang lag der Höchstbetrag bei 6000 Euro.


Spritschlucker in Frankreich: 100 Mio. Euro extra?


Auch die entsprechenden CO2-Grenzwerte könnten dem Bericht zufolge verschärft werden. Die niedrigste Strafabgabe in Höhe von 100 Euro muss derzeit gezahlt werden, wenn der CO2-Ausstoß des Neuwagens zwischen 136 und 140 Gramm pro Kilometer liegt. Der Höchstbetrag wird ab 201 Gramm fällig.

Mit dem 2008 eingeführten System für Spritschlucker soll vor allem der Klimaschutz gefördert werden. Neben den Strafabgaben sieht es Bonus-Zahlungen für Käufer von Elektrofahrzeugen und Wagen mit geringem CO2-Ausstoß vor. Die Maßnahme verbessert als Nebeneffekt die Marktposition der Anbieter vorwiegend kleinerer Autos wie Renault und PSA Peugeot Citroën gegenüber Herstellern größerer Modelle wie Daimler, BMW, Audi oder Porsche.

Die Regelung wurde in der Vergangenheit mehrmals verschärft. Als Hintergrund galten zuletzt aber vor allem Haushaltsgründe. Nach Angaben der Zeitung "Les Echos" ist das System auch derzeit defizitär. Durch die Verschärfung sollten nun Zusatzeinnahmen in Höhe von 100 Millionen Euro generiert werden.

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