Sportcoupes der 70er im Vergleich: Manta, Capri, Scirocco und 240 Z Vier Traumwagen - viermal anders

14.04.2013
Inhalt
  1. MANTA: PLÜSCH UND VIER SITZE IN BESTFORM
  2. CAPRI: BRÜLL MIR DAS LIED VOM ELFER-TOD
  3. SCIROCCO: HEISSER WIND EINER NEUEN ZEIT
  4. 240 Z: WIE EINE KOPIE ZUM ORIGINAL WIRD
  5. Sportcoupés der 70er: Technische Daten und Kaufberatung

Sportcoupés: Diese vier Modelle waren in den 70ern die Traumwagen für sportliche Fahrer, die Kraft und Charakter suchten. Manta, Capri, Scirocco und 240 Z boten beides – jeder auf seine Art. Ein Vergleich

Wie definiert man Sportlichkeit? Ist ein Boxer mit einem Körper wie eine Dampframme ein Sportler? Oder ist es der Marathonläufer, der ohne ein Gramm Fett federnd seine Runden zieht? Wie viel Sportler steckt im Kegelbruder, der geschickt alle Neune abräumt? Und bedeutet Eisengewichte stemmen eigentlich Sport? Jeder mag das anders sehen, doch wer einem Sport nachgeht, macht das aus Begeisterung. Das steht fest.

Mit den vier Sportwagen hier auf diesen Seiten ist das ganz ähnlich. Sie alle sind sportliche Coupés, aber unterschiedlicher als die Mitglieder dieses Quartetts kann man sich dem Thema kaum nähern. Der Opel Manta 1900: Gelebte Alltagstauglichkeit mit sanftem Schwung und säuselndem Auspuff. Der Ford Capri RS 2600: Ein deutsches Muscle Car mit seinem V6 und der trotzig-stampfenden Starrachse. Der VW Scirocco GT: Klare Kante für einen drahtigen Auftritt mit klassenuntypischem Frontantrieb. Der Datsun 240 Z: Exot im Stile eine Jaguar E-Type mit Reihensechser und einem unwiderstehlichen Hauch Fernost. Jeden mal eine Runde fahren – ein Traum! Sie ernsthaft anhand von PS und Beschleunigung vergleichen wollen? Ein Sakrileg! Diese Seiten gehören ihrem Charakter. Wir lauschen den alten Herren, wenn sie uns ihre Auffassung von Sport einfl üstern und uns mitnehmen – zurück in die 70er.

 

MANTA: PLÜSCH UND VIER SITZE IN BESTFORM

1970 ging Deutschland auf den Trimm-Dich-Pfad. Höchste Zeit für Opel also, ebenfalls etwas Sportliches auf den Weg zu bringen. Denn Konkurrent Ford hatte schon 1968 den Capri lanciert. Ihn galt es zu schlagen. Opel setzte auf die Bodengruppe des Ascona A, der im November 1970 erscheinen sollte, eine schmucke Coupé-Karosserie und packte Motoren zwischen 1,2 und 1,9 Liter Hubraum unter die lange Haube. Mit 90 PS aus 1,9 Litern kommt der Manta auf standesgemäße Fahrleistungen. 11,3 Sekunden von Null auf 100 km/ und 170 km/h Spitzengeschwindigkeit passen zum forschen optischen Auftritt. Doppelscheinwerfer von mit guter Lichtausbeute und doppelte runde Rückleuchten fügen sich perfekt in die geschwungene Karosserie ein. Im großzügigen Innenraum mit seinen plüschigen Sitzen finden vier Personen Platz. Ihr Gepäck schluckt eine wahre Grotte von Kofferraum. Im Testbericht der AUTO ZEITUNG von 1971 wird allerdings schon gewarnt: nicht überladen! Wer das damals dennoch tat, für den konnte es in einer sportlich genommenen Kurve schnell ein übles Erwachen geben. Der eher auf Komfort ausgelegte Manta neigt sich stark nach außen, bleibt aber – wenn man es nicht mit Gasstößen oder Lastwechseln herausfordert – untersteuernd.

Der Grauguss-Motor ist von Hause aus kein Sportaggregat, doch macht er im Manta eine gute Figur. Für einen Vierzylinder ist er recht kultiviert, quält sich aber im oberen Drehzahlband hörbar. Der Manta A hatte nie dieses „Manni“-Image, wie es dem Manta B nicht zuletzt wegen zweier grenzdebiler Filme lange anhaftete. Formal kommt er dem legendären Opel GT näher als sein Nachfolger. Und wer einmal Manta A gefahren ist, der weiß, wie ein guter Opel sein muss: Groß, elegant, leicht zu fahren, recht gutmütig im Grenzbereich und solide. Die AUTO ZEITUNG bescheinigte ihm schon beim Serienstart eine durch und durch gute Verarbeitung. Die Opelaner von heute mögen es mit einem Seufzen zur Kenntnis nehmen. Einen Opel wie den Manta – den bräuchte man heutzutage wieder!

 

CAPRI: BRÜLL MIR DAS LIED VOM ELFER-TOD

Während der Opel Manta 1971 dem gleich starken Capri das Wasser abgrub, lehrte derselbe Ford, nur mit einem anderen Motor bestückt, Vollblutsportlern wie dem Porsche 911 das Fürchten. Der nur in wenigen Exemplaren gebaute Ford Capri RS 2600 vertraute auf ein bäriges Drehmoment, dass ihm 2,6 Liter Hubraum zur Verfügung stellten. Der Saugmotor aus einem 26 M erhielt eine höhere Verdichtung und eine mechanische Kugelfischer-Einspritzanlage, um künftig mit 150 PS auf die linke Spur zu wechseln. Dort tummelten sich fast doppelt so teure Porsche 911 E mit gerade mal ein paar PS mehr und hatten schwer zu kämpfen. Mit mattschwarzer Haube und ohne Stoßstangen (wegen der Gewichtsersparnis, sagte Ford) pirschte sich der 2600 RS heran. Wobei: Von „sich anpirschen“ kann man eigentlich nicht reden. Der Capri brüllt wie ein gefräßiges Tier, das bei Vollgas (rund 200 km/h) mit 18 Litern Super/100 km bei Laune gehalten werden will.

Der V6 lastet schwer: 591 Kilogramm drücken auf die Pneus der Vorderachse, während der starren Antriebsachse hinten 479 Kilo bleiben, um die Leistung auf den Asphalt zu drücken. Der ab Werk tiefergesetzte RS 2600 ist bretthart. Mit vier Personen beladen schlägt er durch, weiß die AZ 6/71 zu berichten: „Wer sich hier wohl fühlt, darf sich zu den harten Burschen zählen.“ Doch in Kurven und bei schneller Geradeausfahrt kann er punkten: „Die 200 km/h meistert er weit unbekümmerter als ein normaler Capri.“ Kurven geht der RS 2600 untersteuernd an. Seine 150 PS lassen das Heck aber bei einem kurzen Gasstoß gut kontrollierbar herumkommen.

Der Ur-Capri in seiner stärksten Serien-Version war 1970 eine echte Kampfansage. Keinesfalls billig, aber für weit weniger D-Mark zu haben als etwa die Konkurrenz aus Zuffenhausen, brachte der RS 2600 amerikanische Lebensart auf deutsche Autobahnen. Dieser Capri ist ein echtes Muscle Car, ein wilder Hengst, der als europäische Entsprechung zum Ford Mustang gelten darf. Nur komfortabel ist er wirklich nicht, der knorrige Kölner. Das fast schon zu brave Armaturenbrett wirkt wie ein unnötiger Kompromiss an einem Sportler, der brüllt und mit nackter Karosserie das Establishment provozierte. Schade, dass die erste Ölkrise solchen herrlichen Unvernunft-Autos den Garaus gemacht hat.

 

SCIROCCO: HEISSER WIND EINER NEUEN ZEIT

Volkswagens sportliche Antwort kam spät, doch sie kam. Als der Karmann Ghia ausgeboxt hatte, betrat der kantige Scirocco die Bühne der Autowelt. Er brach mit allen Konventionen. Und die Sportfans legten die Stirn in Falten: Quer eingebauter Frontmotor und Frontantrieb? „Vernünftige Autos werden vom Antrieb geschoben und nicht gezogen“, so der Rallye-Star Walter Röhrl. Doch Designer Giugiaro und die VW-Entwickler scherte das nicht. Auf Basis des VW Golf entstand ein kompakter Sportler, der mit Leichtbau sein Leistungs-Manko wettmachte und mit 10,4 Litern auf 100 Kilometern einen zeitgemäßen Kraftstoffverbrauch hatte.

Die Tester damals lobten vor allem das Fahrwerk. Und wirklich: Im Vergleich zu Manta oder Capri ist der leichte Scirocco wieselflink und reagiert herrlich spontan auf jede Lenkbewegung. Hinzu kommt die Ausgewogenheit des bei Karmann in Osnabrück gebauten Volkswagens. Er ist durchaus komfortabel, bietet Platz für vier Personen, Sitze mit ordentlichem Seitenhalt, gut ablesbare Armaturen, ein ergonomisch untadeliges Cockpit und ein vertretbares Raumangebot in der zweiten Reihe. Die große Heckklappe wurde seinerzeit gelobt. Heute ist der Aspekt der Alltagstauglichkeit nicht mehr so wichtig. Und auch der Verbrauch zählt nicht mehr so viel:

Klassiker werden nicht so viel gefahren, und ihre Besitzer streicheln das Gaspedal auch lieber mal, statt es gnadenlos gegen den Boden zu drücken. Wie viel Herzschlag-Sportler steckt also im Scirocco? Zugegeben: Wenn man ihn in einer Reihe mit dem geschwungenen Manta, dem brutalen Capri RS und dem Filigran- Athleten Datsun 240 Z sieht, dann gerät der Scirocco ein wenig ins Hintertreffen. Aber kleine Details wie der einzelne Scheibenwischer, die tollen Handling-Eigenschaften, die Übersichtlichkeit und der kantige Charme der 70er-Jahre haben dem kleinen Wüstenwind eine große Fan-Gemeinde beschert, die in Treue fest zu ihm steht. Warum auch nicht? Der Scirocco ist Teil der VW-Erfolgsgeschichte und steht für die Wiedergeburt der Marke nach dem viel zu langen Festhalten am Käfer-Prinzip.

 

240 Z: WIE EINE KOPIE ZUM ORIGINAL WIRD

Als der Scirocco antrat, trat der 240 Z schon wieder ab und wurde vom 260 Z ersetzt. Dennoch ist der Datsun 240 Z im Reigen dieser Vier der Richtige, denn er ist wie seine drei Sportsfreunde auf diesen Seiten der Begründer einer neuen Sportwagenlinie für Datsun/Nissan gewesen.

Der deutsche Designer Albrecht Graf Goertz entwarf den Datsun 240 Z mit deutlichen Anleihen an klassische Sportwagen wie den Jaguar E-Type. Der Nippon-Sportler beweist auch innen Klasse. Holz, Lederschaltsack mit Schnürung und Rundinstrumente sind aber mehr als bloße Zitate großer Vorbilder: Der 240 Z verbindet einen Reihensechser mit einem aufwändigen Fahrwerk, das ihn zu einem sicheren Kurvenkünstler macht. Der 240 Z hält fünf Gänge bereit, zeigt aber auch Schwächen: harte Federung, schlechte Schaltbarkeit, insgesamt lauer Motor. Doch der Datsun 240 Z ist ein Original, ein Typ – so wie alle Sportcoupés in diesem Vergleich. Zu beneiden ist, wer einen von ihnen besitzt.

 

Sportcoupés der 70er: Technische Daten und Kaufberatung

Opel Manta
Ford Capri RS 2600
VW Scirocco
Datsun 240 Z

Opel Manta: Daten, Fakten und Kaufberatung
Antrieb
R4-Zylinder, vorn längs eingebaut; 2-Ventiler; eine im Zylinderkopf liegende Nockenwelle (CiH), Kettenantrieb; ein Fallstromvergaser
Solex 32 DIDTA-4; Bohrung x Hub: 93,0 x 69,8 mm; Hubraum: 1897 cm3; Verdichtung: 9,0:1; Leistung: 66 kW/90 PS bei 5100/min; max. Drehmoment: 149 Nm bei 2500/min; Viergang-Getriebe; Mittelschaltung; Hinterradantrieb
Aufbau und Fahrwerk
Selbsttragende Ganzstahlkarosserie, zwei Türen; vorn: Einzelradaufhängung an Doppelquerlenkern, Stabilisator; hinten: Starrachse, Längslenker, Panhardstab; v./h.: Schraubenfedern, Dämpfer; Zahnstangenlenkung; Bremsen: vorn Scheiben, hinten Trommeln; Reifen: 185/70 SR 13, Räder: 5,5 x 13
Messwerte¹
Beschleunigung: 0 auf 100 km/h in 11,3 s, 0 auf 120 km/h in 16,3 s; Höchstgeschwindigkeit: 173 km/h; Verbrauch: 13,9 l N/100 km
Eckdaten
L/B/H: 4343/1632/1345 mm; Radstand: 2430 mm; Spurweite v./h.: 1331/1320 mm; Wendekreis: 10,6 m, Leergewicht: 950 kg; Zuladung: 385 kg; elektrische Anlage: 12 Volt; Tankinhalt: 48 l; Bauzeit: 1970 bis 1975; Stückzahl: 498.533; Preis (1970): 8559 Mark
Kaufberatung Opel Manta 1900 Bj.: 1970-1975
Großserientechnik in schicker Schale – diesem Konzept folgt der Opel Manta A, der sich die Plattform mit dem Ascona A teilt. Der elegante Manta verband Sportlichkeit mit Nutzwert und gehört bis heute zu den schönsten Opel überhaupt. Leider sind viele Manta auf der Stecke geblieben. Sie wurden zu billigen Gebrauchtwagen und rücksichtslos verheizt. Trotz recht hoher Stückzahl ist der Manta A deshalb fast verschwunden. Gute Exemplare sind zwar sehr selten, dennoch steigt ihr Wert derzeit nicht.
¹ Messwerte vom Manta 1900 SR aus AUTO ZEITUNG 2/1971

Ford Capri: Technische Daten und Kaufberatung

Ford Capri: Daten, Fakten und Kaufberatung
Antrieb
V6-Zylinder, vorn längs eingebaut; 2-Ventiler; Zentralnockenwelle, Stirnradantrieb; mechanische 6-Stempel-Einspritzanlage (System Kugelfischer); Bohrung x Hub: 90,0 x 69,0 mm; Hubraum: 2637 cm3; Verdichtung: 10,0:1; Leistung: 110 kW/150 PS bei 5800/min; max. Drehmoment: 223 Nm bei 3500/min; Viergang-Getriebe; Mittelschaltung; Hinterradantrieb
Aufbau und Fahrwerk
Selbsttragende Ganzstahlkarosserie, zwei Türen; vorn: McPherson-Federbeine, Querlenker; hinten: Starrachse an Blattfedern, Dämpfer; Zahnstangenlenkung; Bremsen: vorn Scheiben, hinten Trommeln; Reifen: 185/70 HR 13, Räder: 6 x 13
Messwerte¹
Beschleunigung: 0 auf 100 km/h in 8,0 s, 0 auf 120 km/h in 11,2 s; Höchstgeschwindigkeit: 207 km/h; Verbrauch: 14,1 l S/100 km
Eckdaten
L/B/H: 4185/1646/1263 mm; Radstand: 2560 mm; Spurweite v./h.: 1377/1352 mm; Wendekreis: 9,8 m; Leergewicht: 1070 kg;  Zuladung: 305 kg; elektrische Anlage: 12 Volt; Tankinhalt: 58 l; Bauzeit: 1970 bis 1974; Stückzahl: 3532; Preis (1971): 15.800 Mark
Kaufberatung Ford Capri RS 2600 Bj.: 1970-1974
Der RS 2600 ist ein Paradiesvogel unter den Capris. Und da er nur etwa 3532 Mal gebaut worden ist, ist er heute erst recht selten und entsprechend wertvoll. Er ist ein deutsches Muscle Car mit Ami-Genen und brachialer Gewalt. Keine 100 Stück dürften noch existieren. Entsprechend gering sind die Aussichten, einen zu ergattern. Notfalls muss man eben in einen Capri mit der Hälfte des Hubraums bei einem Drittel der Leistung einsteigen. Wen würde es wundern? Doch selbst so einer ist selten!
¹ Messwerte aus AUTO ZEITUNG 6/1971

VW Scirocco: Technische Daten und Kaufberatung

VW Scirocco: Daten, Fakten und Kaufberatung
Antrieb
R4-Zylinder, vorn quer eingebaut; 2-Ventiler; eine obenliegende Nockenwelle, Zahnriemenantrieb; ein Fallstrom-Registervergaser
Solex 2B2; Bohrung x Hub: 79,5 x 80,0 mm; Hubraum: 1588 cm3; Verdichtung: 8,2:1; Leistung: 63 kW/85 PS bei 5600/min; max.
Drehmoment: 125 Nm bei 3800/min; Viergang-Getriebe; Mittelschaltung; Vorderradantrieb
Aufbau und Fahrwerk
Selbsttragende Ganzstahlkarosserie, zwei Türen, Heckklappe; vorn: McPherson-Federbeine, Dreieckslenker, Stabilisator; hinten: Einzelradaufhängung, Verbundlenkerachse, Federn, Dämpfer; Zahnstangenlenkung; Bremsen: vorn Scheiben, hinten Trommeln;
Reifen: 175/70 SR 13, Räder: 5 x 13
Messwerte¹
Beschleunigung: 0 auf 100 km/h in 11,0 s, 0 auf 120 km/h in 16,0 s; Höchstgeschwindigkeit: 171 km/h; Verbrauch: 10,4 l N/100 km
Eckdaten
L/B/H: 3885/1625/1295 mm; Radstand: 2400 mm; Spurweite v./h.: 1390/1358 mm; Wendekreis: 10,6 m, Leergewicht: 1210 kg; Zuladung: 410 kg; elektr. Anlage: 12 Volt; Tankinhalt: 45 l; Bauzeit: 1974 bis 1981; Stückzahl: 504.153, Preis (1979): 16.566 Mark
Kaufberatung VW Scirocco GT 1900 Bj.: 1977-1981
Unverbastelte VW Scirocco I sind selten. Das Facelift, das zum Modelljahr 1978 (also im Sommer 1977) eingeführt wurde, bescherte dem Wolfsburger Sportkeil herumgezogene Frontblinker und wuchtigere Stoßstangen aus Kunststoff statt wie bis dahin aus verchromtem Stahl. Die frühe Version ist begehrter. Das Angebot an Fahrzeugen ist sehr überschaubar geworden. Die wirklich guten Exemplare sind in fester Hand oder werden unter Fans weitergegeben. Der Scirocco leidet stark unter Rostfraß.
¹ Messwerte aus AUTO ZEITUNG 24/1979

Datsun 240 Z: Technische Daten und Kaufberatung

Datsun 240 Z: Daten, Fakten und Kaufberatung
Antrieb
R6-Zylinder, vorn längs eingebaut; 2-Ventiler; eine obenliegende Nockenwelle, Kettenantrieb; zwei SU-Flachstromvergaser; Bohrung x Hub: 83,0 x 73,7 mm; Hubraum: 2393 cm3; Verdichtung: 8,8:1; Leistung: 96 kW/130 PS bei 5600/ min; max. Drehmoment: 197 Nm bei 4400/min; Fünfgang-Getriebe; Mittelschaltung; Hinterradantrieb
Aufbau und Fahrwerk
Selbsttragende Ganzstahlkarosserie, zwei Türen, Heckklappe; vorn: McPherson-Federbeine, Dreieckslenker, Schubstreben, Stabilisator; hinten: Einzelradaufhängung, Dreiecksquerlenker, Federn, Dämpfer; Zahnstangenlenkung; Bremsen: vorn Scheiben, hinten Trommeln; Reifen: 195/70 VR 14, Räder:: 5,5 x 14
Messwerte¹
Beschleunigung: 0 auf 100 km/h in 10,8 s, 0 auf 120 km/h in 15,8 s; Höchstgeschwindigkeit: 197 km/h; Verbrauch: 16,8 l N/100 km
Eckdaten
L/B/H: 4115/1630/1283 mm; Radstand: 2305 mm; Spurweite v./h.: 1356/1347 mm; Wendekreis: 10,6 m, Leergewicht: 1140 kg; Zuladung: 220 kg; elektr. Anlage: 12 Volt; Tankinhalt: 60 l; Bauzeit: 1969 bis 1973; Stückzahl: 156.076, Preis (1973): 17.600 Mark
Kaufberatung Datsun 240 Z Bj.: 1969-1973
Der Datsun 240 Z kam erst zum Schluss seiner Bauzeit in nur sehr wenigen Exemplaren (ca. 300) nach Deutschland. Etwas häufiger anzutreffen ist der 260 Z. Insgesamt sind diese frühen „Z“-Modelle von Datsun hierzulande Exoten, da ein Großteil der Produktion seinerzeit ihren Weg in die USA fand, wo der 240 Z Kultstatus hat. Es emp ehlt sich dringend, bei einer ernsthaften Kaufabsicht mit Experten Rücksprache zu halten. Ein verbastelter 240 Z wird nämlich sehr schnell zum Groschengrab
¹ Messwerte vom 260 Z Zweisitzer aus AUTO ZEITUNG 16/1974

AUTO ZEITUNG

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