Sportcoupés 2013 im Vergleich: Porsche Cayman vs. Audi, Hyundai, Mercedes Korea-Sieg?

03.05.2013
Inhalt
  1. Karosserie
  2. Fahrkomfort
  3. Motor und Getriebe
  4. Fahrdynamik
  5. Umwelt und Kosten
  6. Fazit

Vier Sportcoupés der 300-PS-Plus-Fraktion im Kampf um den Coupé-Pokal: Hat das um 44 PS erstarkte Hyundai Genesis Coupé das Zeug, um den neuen Porsche Cayman S, den Audi TT RS plus und den Mercedes SLK 350 im Vergleichstest zu schlagen?

Drei Deutsche und ein Koreaner – ob das gut geht? Zumindest die nackten Daten qualifizieren das jüngst überarbeitete Hyundai Genesis Coupé als 3.8-Version für die Klasse von Porsche Cayman, Mercedes SLK und Audi TT: sechs V-förmig angeordnete Zylinder mit 3778 Kubikzentimeter Hubraum, 347 Pferdestärken, Hinterradantrieb, ein teilweise gesperrtes Differenzial und die flache Karosserieform mit nur zwei Türen. Nicht bloß überarbeitet, sondern von Grund auf neu konstruiert ist der Porsche Cayman aus Zuffenhausen, der für diesen Test als S mit 3,4 Liter großem Saug-Boxer aus dem 911 Carrera auf den Redaktions-Parkplatz rollt. 325 PS entwickelt der Direkteinspritzer und überträgt seine Kraft mithilfe eines manuellen Sechsgang-Getriebes an die Hinterräder. 306 Pferdestärken mobilisiert der stärkste Sechszylinder im Mercedes SLK. Im Gegensatz zu vielen anderen Modellen der Stuttgarter ist im SLK 350 drin, was drauf steht: nämlich 3,5 Liter Hubraum. Auch der Daimler schickt seine Kraft allein an die Hinterachse, allerdings über ein Automatik-Getriebe mit sieben Stufen – genau wie der Hyundai, dessen Wandler sogar zwischen acht Gängen wechseln kann. Handarbeit ist dagegen im Audi TT RS plus angesagt, der aus fünf in Reihe angeordneten Zylindern mittels Turbo bärenstarke 360 PS kitzelt. Für optimalen Vortrieb vertraut Audi bei so viel Kraft auf den bewährten quattro-Allradantrieb, der selbst auf nasser Fahrbahn kaum Schlupf an den Rädern zulässt.

 

Karosserie

Wie ist Porsche das nur gelungen? Die Innenraumbreite vorn entlarvt den Cayman als schmal geschnittenen Sportwagen. Doch die Sitze sind so montiert, dass man nicht zwischen Mitteltunnel und Türverkleidung eingeklemmt wird – selbst Zwei-Meter-Männer finden ausreichend Platz für Beine, Ellenbogen und Schultern. Der SLK zum Beispiel bietet drei Zentimeter mehr Raum, gemessen an der breitesten Stelle. Allerdings ist die Tür nach innen ungünstig ausgeformt und der Mitteltunnel so voluminös, dass Großgewachsene mit Schulter und rechtem Bein anecken. Fürstliche Platzverhältnisse bietet dagegen das Hyundai Genesis Coupé, dessen Rückbank nicht bloß eine Alibi-Funktion hat wie die des Audi TT, sondern mit ausreichend Beinfreiheit zwei weitere vollwertige Sitze offeriert. Obwohl das Platzangebot im Fond auch für Erwachsene bis etwa 1,80 Meter Körperlänge taugt, werden sich in den Genesis-Fond wohl nur Kinder und Teenager wagen, denn bei lediglich 82 Zentimetern Kopffreiheit wird’s für die meisten eng überm Scheitel. Vorn bleibt im Hyundai genügend Platz bis zum Dachhimmel, im Porsche kann man sogar bequem mit Helm sitzen.

Der Audi bietet laut Datenblatt vorn zwar genügend Raum, allerdings ist die Ellenbogenfreiheit nicht so gut wie im Cayman. Hinten gibt es kaum Platz für die Beine, und vom Sitz bis zum Dach bleibt noch weniger Raum als im Hyundai. Dafür punktet der TT mit der besten Variabilität: zweigeteilt umklappbare Rücklehne und ein fast ebener Ladeboden. Auch im Genesis klappt die Lehne bei Bedarf komplett um. Lade-König nach Litern ist der SLK (335 l), allerdings schrumpft der Platz bei geöffnetem Dach (225 l). In den Hyundai passt fast genauso viel, doch ist das Gepäckabteil praktischer ausgeformt als das des SLK. Beim Porsche wiederum verteilt sich das Gesamtvolumen auf zwei Räume: unter der Fronthaube (150 l) und der Heckklappe (162 l).

Seinen Kapitelsieg gründet der Mercedes auf seiner reichhaltigen, wenn auch meist optionalen Sicherheitsausstattung. Features wie eine aktive Motorhaube für den Fußgängerschutz, Presafe (Crash-Erkennung vor dem Aufprall), Abbiegelicht, Spurwechsel- und Spurhalteassistent bietet nur der Daimler. Allerdings bedeutet das nicht, dass Hyundai, Audi und Porsche unsicher sind. Front-, Seiten- und Kopfairbags gehören zum Standard, der elektronische Schleuderschutz ESP sowieso.

Auf Top-Niveau rangiert die Verarbeitungsqualität im Porsche, der sich kein noch so kleines Knarzen oder Klappern leistet und dessen Karosserie einen extrem steifen Eindruck hinterlässt. Die Materialien sind edel und solide zugleich, die Einzelteile im Cockpit wirken penibel zusammengesetzt – bei einem Testwagenpreis von knapp 97.000 Euro inklusive aller Extras kann man das auch erwarten.

Ebenfalls hochwertig sind Materialien und Verarbeitung in Audi und Mercedes, wobei der SLK in seiner Gesamtstruktur weniger steif und solide wirkt. Der Hyundai fällt mit Knarzgeräuschen aus dem Kofferraum sowie dem Armaturenbrett und ab Tempo 200 aus dem Bereich des Fahrerfensters auf. Außerdem sind die Kunststoffverkleidungen im Innenraum des Koreaners nicht so hochwertig.

KarosserieMax. PunktePorsche Cayman SAudi TT RS PlusMercedes SLK 350 BlueEFFICIENCYHyundai Genesis Coupé 3.8 Automatik
Raumangebot vorn10074727176
Raumangebot hinten10005015
Übersichtlichkeit7046444547
Bedienung/ Funktion10083828782
Kofferraumvolumen10019172221
Variabilität100014811
Zuladung/ Anhängelast8012151115
Sicherheit15054497546
Qualität/ Verarbeitung200188186182175
Kapitelbewertung1000476484501488

 

Fahrkomfort

Dass Sportwagen nicht unbedingt knüppelharte Haudegen sein müssen, beweist neben dem größeren 911 auch der Cayman. Sowohl über Autobahn und Landstraße als auch auf den definierten Komfortpisten der Teststrecke hinterlässt der Porsche den besten Eindruck im Testfeld. Querfugen sowie -kanten federt er sauber an, und die Unebenheiten der tief zerfurchten Buckelpiste verarbeitet das Fahrwerk mit adaptiven Dämpfern (PASM: 1428 Euro) gekonnt – egal ob nur mit einem Fahrer an Bord oder der zulässigen Gesamtmasse von 1665 Kilogramm. Dabei profitiert der Cayman abermals von seiner extrem verwindungssteifen Karosserie. Erstaunlich gut ist zudem der Komfort in den 16,6 Kilo leichten und dünn gepolsterten Schalensitzen (3273 Euro) – wenn man diese erst einmal geentert hat.

Auch die serienmäßigen Sportsitze im Audi TT RS plus bieten genügend Seitenhalt bei hoher Querbeschleunigung und mildern die zum Teil etwas harten Schläge beim Überfahren von Querfugen oder Kanaldeckeln ab. Denn das Fahrwerk im stärksten Serien-TT ist sehr hart ausgelegt. Besonders mit Beladung federn Vorder- und Hinterachse nicht mehr sauber an, sondern reagieren bockig auf Unebenheiten.

Das kann der Hyundai besser, dessen Fahrwerksabstimmung an der Vorderachse sehr schluckfreudig ausgelegt ist und nur wenig Bewegung in die Karosserie bringt. Vor allem bei der Fahrt mit bis zu 80 km/h über schlecht eingepasste Gullideckel lässt sich das Genesis Coupé nicht aus der Ruhe bringen und schont die Wirbelsäulen der Insassen. Noch einen Tick sensibler reagiert die Vorderachse des Mercedes SLK – ganz im Gegensatz zur Hinterachse, die bereits auf kleine Querkanten leicht stößig reagiert und dabei unnötig stark aus- und nachfedert. Mit voller Beladung verstärkt sich dieser Eindruck. Viele Punkte sammelt der Stuttgarter allerdings mit seinem angenehmen Geräuschkomfort und der guten Ergonomie. In letzterem Punkt ist nur der Hyundai besser, dessen Knopf für den Bordcomputer links hinter dem Lenkrad während der Fahrt zwar schlecht erreichbar ist, der jedoch viele praktische Ablagen bietet.

Eine serienmäßige Klimaautomatik spendieren nur Audi und Hyundai, obendrein gibt es eine mehrstufige Sitzheizung. Beides kostet bei Mercedes und Porsche extra, genau wie der Nackenwärmer „Airscarf“ von Mercedes, der selbst mit geöffnetem Klappdach – den SLK gibt es nur als Roadster – Ausfahrten bei einstelligen Temperaturen erträglich macht.

FahrkomfortMax. PunktePorsche Cayman SAudi TT RS PlusMercedes SLK 350 BlueEFFICIENCYHyundai Genesis Coupé 3.8 Automatik
Sitzkomfort vorn150110112112110
Sitzkomfort hinten10005015
Ergonomie150120118122124
Innengeräusche5012192522
Geräuscheindruck10078748470
Klimatisierung5033383536
Federung leer200118108114116
Federung beladen200117106111112
Kapitelbewertung1000588580603605

 

Motor und Getriebe

Die Verbindung von bärenstarkem Turbo-Punch und Allradantrieb macht den Audi TT RS plus zum absoluten Sprint-Meister. Bereits der Anfahrwert von 1,2 Sekunden (null bis 40 km/h) zeugt von ungeheuren Kräften, die auf die Antriebswellen wirken. Nach 4,2 Sekunden knackt der Audi mit brüllendem Fünfzylinder die 100er-Marke, Tempo 200 erreicht er nach 16,4 Sekunden. Nicht ganz so zackig, aber ebenfalls klanggewaltig kommt der Porsche auf Touren. Mit 4,8 Sekunden auf 100 km/h liegt er knapp hinter dem Audi, arbeitet sich aber mit zunehmender Geschwindigkeit immer näher an den Ingolstädter heran und erreicht Tempo 200 sogar einen Wimpernschlag früher. Doch wer denkt, damit wäre der Vorwärtsdrang beendet, täuscht sich. Denn bis 280 (Audi) respektive 283 km/h (Porsche) geht es im Nu ohne viel Anlauf – freie Bahn vorausgesetzt. Deutlich gemächlicher gehen es die mit Automaten ausgestatteten Coupés von Hyundai und Mercedes an – auch bei der Höchstgeschwindigkeit. Punkte sammelt der SLK vor allem mit seinem verhältnismäßig sparsamen Benzin-Direkteinspritzer. Der wird – wie auch im Porsche Cayman S – von einem Start-Stopp-System unterstützt und braucht im Test 9,4 Liter Super. Das sind 2,3 Liter mehr als vom Hersteller versprochen. Dieselbe Differenz zwischen EU-und Testverbrauch zeigt der Hyundai (10,0 zu 12,3 Litern), in die Brennräume des Porsche fließen mit 11,7 Litern sogar fast drei Liter mehr als angegeben. 11,5 Liter stehen nach der Verbrauchsrunde auf der TT RS-Zapfsäule – das ergibt die kürzeste Reichweite aufgrund des 60-Liter-Tanks.

Mit Abstand die beste Getriebeabstimmung bietet der Porsche. Kurze Schaltwege, klar definierte Gassen und wenig Kraftaufwand beim Gangwechsel machen den Cayman zum Auto für sportliche Fahrer, die auch im Alltag nicht auf Komfort verzichten wollen. Außerdem hat das Getriebe eine hervorragend abgestimmte Zwischengas-Funktion. Während Rennfahrer beim Verzögern mit dem rechten Fuß gleichzeitig Brems- und Gaspedal betätigen, um das Getriebe zu schonen und das Auto nicht unruhig werden zu lassen, erledigt der Cayman die Zwischengas-Salven automatisch. So steht bereits vor dem Beenden des Gangwechsels die zu erwartende Drehzahl des nächstniedrigeren Gangs an – wenn man das „Sport Chrono Paket“ für 1595 Euro gebucht und die Sport Plus-Taste aktiviert hat. Der handgeschaltete Audi TT RS nimmt einem diese Arbeit nicht ab, und die Automaten von Hyundai und Mercedes machen das linke Bein beim Fahren überflüssig. Auffällig ist, dass das Genesis-Getriebe (2000 Euro) einiges an Leistung schluckt, dafür wechselt es zügig die Gänge und hat meist die richtige Stufe parat. Anders die serienmäßige 7G-Tronic im SLK, die dem drehmomentstarken Motor offenbar nicht viel zutraut und oft unnötig früh zurückschaltet. Auch die Laufkultur des bei hohen Drehzahlen angestrengt klingenden Daimler passt nicht so recht zu seinem gelassenen Charakter.

Zwar ist der Audi-Fünfzylinder temperamentvoll, sein typisch brummiger Klang ist jedoch nicht jedermanns Sache. Auch der 3,4-Liter-Boxer des Porsche zeigt viel Agilität, läuft jedoch erstaunlich schwingungsarm und dreht spielerisch hoch. Zunächst ruhig und entspannt läuft der V6 im Hyundai Genesis Coupé, ab etwa 140 km/h stören jedoch Vibrationen und ein leichtes Dröhnen aus dem Antriebsstrang.

Motor und GetriebeMax. PunktePorsche Cayman SAudi TT RS PlusMercedes SLK 350 BlueEFFICIENCYHyundai Genesis Coupé 3.8 Automatik
Beschleunigung150137141129128
Elastizität100
Höchstgeschwindigkeit1501151139098
Getriebeabstufung10090858283
Kraftentfaltung5044464239
Laufkultur10092818775
Verbrauch325159163203148
Reichweite2598118
Kapitelbewertung1000646637644579

 

Fahrdynamik

In sechs von zehn Fahrdynamik-Kriterien setzt sich der Porsche Cayman S eindeutig von der Konkurrenz ab. Angefangen auf der Handlingstrecke, die er 7,6 Sekunden schneller umrundet als das Schlusslicht SLK. Eine Runde zum Aufwärmen, dann haben die P Zero-Reifen von Pirelli ausreichend Temperatur, und der Porsche wird zum Zeitenjäger. Doch der Testwagen ist mit allerlei Gimmicks ausgestattet und damit im Vorteil. Das Dynamik-Paket – bestehend aus variabler Lenkung (262 Euro), Karbon-Keramik-Scheiben (7319 Euro), Sport Chrono Paket (1595 Euro) und adaptiven Stoßdämpfern (PASM: 1428 Euro) – macht den Cayman S zum messerscharfen Sportgerät. Zudem profitiert er vom Torque Vectoring System (variable Kraftverteilung durch Bremseingriffe an den Hinterrädern) und der Hinterachs-Quersperre – beides zusammen für 1309 Euro. Die Lenkung arbeitet ultrapräzise, die Bremsen verzögern auf den Punkt genau, und die Hinterachse stützt sich sehr gut ab, sodass ohne Zauberei hohe Kurvengeschwindigkeiten möglich sind. Die Porsche-Grundabstimmung ist untersteuernd ausgelegt. Wenn man allerdings mit abgeschaltetem ESP in Kurven plötzlich vom Gas geht, bricht das Heck aus und man muss schnell gegenlenken, um nicht die Kontrolle über das Coupé zu verlieren. Wer dabei beherzt aufs Gas tritt, kann den Porsche aber auch prima im Drift halten.

Solche Einlagen sind dem TT RS fremd. Wenn, dann untersteuert der Allradler, sonst zieht er stoisch seine Bahnen und wird dabei verdammt schnell. Beim Verzögern liegt er auf einem Niveau mit Hyundai und Mercedes, die präzise Lenkung baut auf der Rundstrecke hohe Lenkkräfte auf. Genau andersherum der Hyundai: Mit ihm wird das Rangieren zur Trainingseinheit für die Arme, aber man kann ihn im Handling fast spielerisch bewegen. Einen hohen Anteil an der Performance des gut 1,6 Tonnen schweren Hyundai haben die Michelin Pilot Sport-Reifen im 19-Zoll-Format, die an der Hinterachse nur kapitulieren, wenn man das mit einem provoziertem Lastwechsel befiehlt.

Entspannt geht es in diesem Kapitel der SLK an. Trotz AMG Sport-Pakets mangelt es Fahrwerk und Lenkung an nötiger Dynamik auf Rennstrecke und beim Slalom – nicht aber beim Verzögern. Hier markiert er mit 36,2 und 35,7 Meter Bremsweg (kalt/warm) solide Werte.

FahrdynamikMax. PunktePorsche Cayman SAudi TT RS PlusMercedes SLK 350 BlueEFFICIENCYHyundai Genesis Coupé 3.8 Automatik
Handling15012011491100
Slalom10085776269
Lenkung10092858578
Geradeauslauf5043424342
Bremsdosierung3025232021
Bremsweg kalt150114898890
Bremsweg warm150120929396
Traktion10060795052
Fahrsicherheit150128134125125
Wendekreis201414168
Kapitelbewertung1000801749673681

 

Umwelt und Kosten

39.600 Euro sind für den schon ab Werk reichhaltig ausgestatteten Hyundai mindestens fällig: Mehr Leistung für weniger Geld bekommt man kaum noch. Mit dem testrelevanten Automatik-Getriebe kostet der Genesis 41.600 Euro. Für den Cayman S verlangt Porsche schon per se 25.000 Euro mehr. Inklusive aller den Test beeinflussenden Extras kommt der Zweisitzer in unserem Fall auf 80.732 Euro – der Testwagenpreis beträgt sogar 96.777 Euro. Dafür erhält man schon einen Basis-Elfer.

Schnäppchen sind TT RS plus und SLK 350 zwar nicht, im Vergleich zum Zuffenhausener Edel-Sportler machen sie aber trotzdem Boden gut. Beim absoluten Wertverlust liegt das günstige Genesis Coupé abermals vorn – da können die Deutschen nicht mithalten. Dafür sind die Folgekosten für den Koreaner verhältnismäßig hoch. Vollkasko und Haftpflichtversicherung sind zwar noch erschwinglich, Steuerabgabe, Kraftstoff- und Werkstattkosten liegen jedoch deutlich höher als bei den Rivalen. Die Wartung des Genesis ist deshalb so teuer (Schätzwert: 1380 Euro), weil alle 15.000 km oder einmal pro Jahr das Öl gewechselt werden muss und alle 30.000 km oder alle 24 Monate eine große Inspektion fällig ist. Dafür erfreut Hyundai mit fünf Jahren Garantie auf Technik und Lack.

Porsche und Audi bieten nur zwei respektive drei Jahre. Dafür gilt die Mobilitätsgarantie für den TT RS unbegrenzt. Beim Hyundai sind es fünf, beim Cayman S gar nur zwei Jahre.

Kosten/UmweltMax. PunktePorsche Cayman SAudi TT RS PlusMercedes SLK 350 BlueEFFICIENCYHyundai Genesis Coupé 3.8 Automatik
Bewerteter Preis67573103112151
Wertverlust501091014
Ausstattung2520202020
Multimedia5023212618
Garantie/Gewährleistung5018282735
Werkstattkosten201314126
Steuer107887
Versicherung4031333234
Kraftstoff5525263425
Emissionswerte2522212220
Kapitelbewertung1000242283303330

 

Fazit

Ein gelungener Einstieg des neuen Porsche Cayman S, der seinen ersten Vergleichstest gegen starke Konkurrenz gewinnt und auch den Angriff des Hyundai Genesis Coupé abwehrt. Dabei liefert der Zuffenhausener in Sachen Dynamik und Federungskomfort eine hervorragende Vorstellung ab.

Sehr positiv ist auch der Gesamteindruck, den das Hyundai Genesis Coupé hinterlässt, das zwar auf dem letzten Platz landet – jedoch nicht weit abgeschlagen. Der Koreaner gewinnt das Komfort- sowie das Kostenkapitel und muss sich auch bei der Dynamik nicht verstecken, könnte aber etwas sparsamer mit dem Sprit umgehen. Diese Disziplin beherrscht der Mercedes SLK 350 besonders gut – er liegt mit gutem Geräuschkomfort und top Sicherheitsausstattung nur knapp hinter dem Audi TT RS plus. Dem etablierten Bayern kann man wenig vorwerfen, außer vielleicht sein hartes Fahrwerk. Mit dem stärksten Motor und der besten Traktion fährt er auf den zweiten Rang.

Gesamtbewertung

Max. PunktePorsche Cayman SAudi TT RS PlusMercedes SLK 350 BlueEFFICIENCYHyundai Genesis Coupé 3.8 Automatik
Summe50002753273327242683
Platzierung1234

Tags:
Severin Elektrische Kühlbox
UVP: EUR 123,99
Preis: EUR 65,00
Sie sparen: 58,99 EUR (48%)
Nulaxy FM Transmitter
 
Preis: EUR 23,89 Prime-Versand
Alkoholtester
 
Preis: EUR 16,99 Prime-Versand
Copyright 2017 autozeitung.de. All rights reserved.