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Sport-Ereignis

Sport-Ereignis

Wenn ein neuer Elfer auf den Markt kommt, stellt sich jedes Mal die Frage, ob er wieder sportlicher oder noch softer wird. Im direkten Vergleich mit dem Mercedes SL 500 zeigt der 911 Carrera S, dass er nichts verlernt, sondern dazugewonnen hat.

Retuschen am Porsche 911 rufen bei der Fan-Gemeinde nahezu jedes Mal einen Aufschrei der Entrüstung hervor. Nach dem Motto Der Alte war viel schöner dauerte es immer eine Weile, bis sich alle an den Neuen gewöhnt hatten. Besonders groß war das Gezeter beim 996. Hier änderte Porsche nicht nur die Optik mit den Scheinwerfern im Spiegeleier-Design, sie ersetzten auch den luftgekühlten durch einen wassergekühlten Motor. Mit dem 997 gibt es zwar keine Luftkühlung zurück, aber die optischen Veränderungen dürften ganz im Sinne der eingefleischten Porsche-Fans sein - der klassische 911-Look steht wieder im Vordergrund. Ein wichtiger Gegner des Porsche Carrera S ist der Mercedes SL 500. Wer der Bessere ist, zeigt unser Vergleich.

Karosserie

Ohne Frage, der Elfer findet optisch zu seinen Wurzeln zurück. Die Scheinwerfer sind wieder rund, Blinker und Zusatzscheinwerfer separat im Stoßfänger untergebracht, und das um 30 Millimeter breitere Heck mit jetzt vier statt zwei Auspuffrohren lässt die Taille schmaler wirken. Der SL 500 kommt wesentlich stämmiger daher, fast schon Respekt einflößend. Mit seinem Variodach nahm er vor Jahren eine Sonderstellung ein. Inzwischen wird dieses Konzept aber immer mehr übernommen - bis hin zum Opel Tigra. Der zweisitzige Mercedes bietet, wie schon seine Außenmaße vermuten lassen, denn auch mehr Platz für Passagiere und Gepäck als der Porsche. Dieser ist geringfügig enger geschnitten als sein Vorgänger. Die Rücksitze, auf denen man niemanden ernsthaft mitnehmen will, taugen eher als Gepäckablage. Generös dagegen ist das Zugeständnis an die Kundschaft bei der Gestaltung des Innenraums. Fünf große Rundinstrumente präsentieren sich nun weniger verschachtelt und daher besser ablesbar als beim Vorgängermodell. Verarbeitung und Qualität liegen jetzt auf einem Level mit dem SL. Der Stuttgarter zeichnet sich aber immer noch durch eine bessere Bedienbarkeit aus. Hier ist nahezu alles da, wo es hingehört. Beim Porsche stören die hinter dem Schalthebel sitzenden Schalter für die Klimaanlage und die vielen kleinen Knöpfe für die Kommunikationseinheit.

KarosserieMax. PunktePorsche 911 Carrera SMercedes SL 500
Raumangebot vorn1005885
Raumangebot hinten100155
Übersichtlichkeit1004845
Bedienung/ Funktion1008590
Kofferraumvolumen1001627
Variabilität70515
Zuladung/ Anhängelast801422
Sicherheit1508398
Qualität/ Verarbeitung200200200
Kapitelbewertung1000524587
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Inhaltsübersicht

Autos im Test

Porsche 911 Carrera S

PS/KW 355/261

0-100 km/h in 4.80s

Heckantrieb, 6 Gang manuell

Spitze 293 km/h

Preis 85.176,00 €

Mercedes SL 500

PS/KW 306/225

0-100 km/h in 6.70s

Heckantrieb, 7 Gang Automatik

Spitze 250 km/h

Preis 98.386,00 €