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Soft-Offroader - Nissan Qashqai gegen Skoda Octavia Scout

Multi-Talente

Crossover-Typen wie der neue Nissan Qashqai und der Skoda Octavia Scout fühlen sich in mehreren Segmenten zuhause. Wir vergleichen die beiden Grenzgänger mit Allradantrieb und Zweiliter-Benzinmotor

Mit dem Qashqai scheint Nissan ins Schwarze getroffen zu haben: Die Kunden reißen den Händlern die Mischung aus SUV und Kompaktwa-gen regelrecht aus den Händen. Über 12000 Vorbestellungen liegen bereits vor. Ohnehin sind derzeit Autos mit SUV-Optik gefragt wie nie. CrossPolo und CrossGolf gehen weg wie warme Semmeln, und deshalb bringt nun auch die Konzerntochter Skoda mit dem Erfolgsmodell Octavia den gefragten Offroadlook, allerdings nur in Verbindung mit Allradantrieb. Die zweite Auflage des Octavia nimmt es seit langem sowohl mit Kompakt- als auch Mittelklasse-Gegnern auf. Und meistens geht der Wettstreit zu Gunsten des Tschechen aus. Bisher fehlte Skoda aber eine SUV-Alternative. Der Scout soll diese Lücke nun füllen, bevor Anfang 2009 das SUV Yeti kommt. Offroadoptik, Allradantrieb und die leicht erhöhte Sitzposition bringen ihn in Schlagdistanz zum Qashqai – im Test der Nissan Qashqai 2.0 4WD mit 141 PS und der 150 PS starke Skoda Octavia Scout 2.0 FSI 4x4.

Karosserie

Ein Grund für den guten Einstand des neuen Nissan Qashqai liegt in der von vielen bevorzugten erhöhten Sitzposition, die sein Konzept bietet. In dem Japaner thront man im Vergleich zum Skoda über den anderen Verkehrsteilnehmern. Die Platzverhältnisse im Innenraum beeinflusst das jedoch nicht, hier orientiert sich der Nissan an der Kompaktklasse, während der Scout eher in Richtung Mittelklasse strebt. Sowohl vorn als auch hinten offeriert der Skoda mehr Bewegungsfreiheit. Auch seine Übersichtlichkeit ist besser. Beim Tschechen stört keine extrem breite D-Säule die Sicht nach schräg hinten, wie es beim Nissan der Fall ist. Eine Einparkhilfe gibt es für den Nissan erst ab der 1450 Euro teuren Ausstattung Acenta. Dann kostet sie aber immer noch 500 Euro extra. Beim Skoda sind zumindest die hinteren Sensoren bereits serienmäßig in den Stoßfänger integriert. Den Vorteil seiner um 27 Zentimeter längeren Karosserie nutzt der Scout beim Gepäckabteil: Es ist 30 Zentimeter länger und zehn Zentimeter breiter als das des Nissan. Zudem ergibt sich im Octavia bei Bedarf eine völlig ebene Ladefläche, was im Nissan nicht möglich ist. Und mit 610 Kilogramm Zuladung (Nissan 460 Kilo) erreicht der Scout schon fast das Niveau eines Kleintransporters. Beim Qualitätsanspruch herrscht Einigkeit, Skoda und Nissan leisten hier Überzeugungsarbeit. Beide Autos glänzen mit einer durchweg grundsoliden Verarbeitung und einer guten Materialanmutung – mit leichten Vorteilen in der Detailliebe für den Skoda.

KarosserieMax. PunkteSkoda Octavia Scout 2.0 FSI 4x4Nissan Qashqai 2.0 4WD
Raumangebot vorn1007169
Raumangebot hinten1006764
Übersichtlichkeit704644
Bedienung/ Funktion1009083
Kofferraumvolumen1006140
Variabilität1003828
Zuladung/ Anhängelast804332
Sicherheit1507972
Qualität/ Verarbeitung200180175
Kapitelbewertung1000675607
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Inhaltsübersicht

Autos im Test

Skoda Octavia Scout 2.0 FSI 4x4

PS/KW 150/110

0-100 km/h in 10.00s

Allrad, 6 Gang manuell

Spitze 200 km/h

Preis 26.590,00 €

Nissan Qashqai 2.0 4WD

PS/KW 141/104

0-100 km/h in 10.00s

Allrad, 6 Gang manuell

Spitze 190 km/h

Preis 22.840,00 €