Smart Forvision: IAA-Studie 2011 Elektrisch in die Zukunft

02.08.2013

Mit Kohlefaser und Kunststoffen wird der Smart Forvision leicht, intelligente Lösungen sparen Energie. Ein Ausblick auf den nächsten Smart?

Leichtbau und innovative Energiesparlösungen für Elektroautos prägen die IAA-Studie Smart Forvision. Den Zweisitzer, der stilistisch bereits ein Vorgriff auf die nächste Generation des Smart Fortwo ist, will die Daimler-Tochter auf der Internationalen Automobilausstellung IAA (15. bis 25. September) in Frankfurt zeigen.

 

IAA-Studie Smart Forvision mit E-Motor und Solardach

Obwohl im Forvision derselbe Akku und Motor stecken wie in der ebenfalls für die IAA angekündigten dritten Generation des Elektro-Smart, soll die Studie etwa 20 Prozent mehr Reichweite haben. Allein an der Karosserie hat Smart durch die Verwendung von Kohlefaser statt Metall nach eigenen Angaben fast 150 Kilogramm gespart. Um das Gewicht weiter zu drücken, sind Kunststoffräder und dünne Sitzschalen montiert. Beim Energiesparen hilft ein neues Temperaturmanagement im Forvision: Die Lacke und Scheiben reflektieren Infrarotstrahlen und verhindern so, dass sich der Wagen übermäßig aufheizt. Das entlastet die Klimaanlage im Sommer. Zugleich sorgen neue Spezialschäume zur Isolierung und eine sparsame Sitzheizung für Wärme im Winter.

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Dritter Technologieschwerpunkt der IAA-Studie ist ihr Dach mit transparenten Solarzellen, die zugleich als LED für die Innenraumbeleuchtung genutzt werden können. Sie produzieren genügend Strom für die Komfortbeleuchtung, das Infotainmentsystem sowie für drei Lüfter in der Fahrzeugfront und den Rückleuchten, die das Auto mit Solarkraft an sonnigen Tagen zusätzlich kühlen sollen. Einzelne Komponenten wie die Kunststoffräder oder die Infrarot-Reflexlacke werden schon in zwei oder drei Jahren in die Serienproduktion eingehen, sagte Smart-Chefin Annette Winkler. Doch viele der Materialien und Technologien im Forvision seien noch Zukunftsmusik, räumt Winkler ein: „Wir wollten zeigen, was einmal möglich sein kann, und müssen jetzt forschen und rechnen, was davon eine Chance hat.“
dpa

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