Smart Forfour (2014): Preis und Motoren Das kostet der Smart für Vier

von Michael Gorissen 12.06.2017

Zeitgleich zum Marktstart des kleinen Bruders kommt der Smart Forfour (2014) auf den Markt. Neben dem neu eingeführten Heckantrieb überrascht der Viertürer mit seiner Herkunft. Das sind die Preise und die Motoren!

Mit dem Smart Fortwo schuf Mercedes 1998 eine neu Art der Mobilität in den Großstädten. Der Cityflitzer mogelte und wuselte sich mühelos durch schmale Fahrspuren und stellte sich gar mit der Nase zum Bordstein hin auf Längsbarkbuchten. Ein Nischenprodukt eben und damit nicht unbedingt jedermanns Sache. Wer mehr Platz für Gepäck oder Insassen benötigte, schaute in die Röhre. 2004 schob Mercedes die Version mit Vier Sitzen nach. Das Konzept hat sich bewährt: Zur Neuauflage des Fortwo im November 2014 kommt auch die zweite Generation des Smart Forfour (2014). Im Grunde fallen die Unterschiede zum Marken-Urgestein Fortwo nicht gewaltig aus. Was Motoren und Ausstattung betrifft, sind beide identisch. Beide setzen ausschließlich auf Dreizylinder-Benziner. Zum Marktstart stehen ein 71 PS-Benziner und ein 90 PS Turbo-Aggregat zur Wahl. Ein paar Monate später folgt eine 60 PS-Version. Darüberhinaus teilt sich der Kleinwagen künftig das Getriebe mit dem Fortwo. Es gibt ihn als Fünfgang-Schalter und mit Sechsgang-Doppelkupplungsgetriebe twinamic. Die Halbautomatik entfällt. Eine weitere Neuerung beim Forfour (2014)  ist für den Fortwo ein alter Hut: Erstmals werden auch beim Viersitzer die Hinterräder angetrieben.

Fahrbericht Smart ForFour 2014 Test Fahrbericht Bilder
Neuer Smart Forfour (2014): Erste Testfahrt  

Forfour-Länge läuft besser

 

Preis: Smart Forfour (2014) ab 11.765 Euro

Im puncto Design besteht natürlich wieder große Ähnlichkeit. So ist das halt mit den Genen. Der offensichtlichste Unterschied liegt auf der Hand: die zwei zustätzlichen Türen hinten. Weiterhin besitzt der Forfour (2014) eine einteilige, nach oben öffnende Heckklappe, 
um den tieferen Gepäckraum bequem beladen zu können. Wie beim Zweitürer lauten auch beim Forfour die drei neuen Ausstattungslinien "Passion", "Prime" und "Proxy". Serienmäßig gibt es LED-Tagfahrlicht, Zentralverriegelung plus Funkfernbedienung, Tempomat, Bordcomputer und elektrische Fensterheber. Ein Tabletartiges 3,5-Zoll großes Infotainment-System mit Navi und Touchscreen sowie Smartphone-Integration, Multifunktionslenkrad, Sitzheizung und ein JBL-Soundsystem kostet hingegen extra. Den größten Pluspunkt im Vergleich zu seinem kleinen Bruder kann der Forfour (2014) natürlich beim Thema Platz vorweisen. Fasst der Fortwo - vollgepackt bis unters Dach - maximal 350 Liter Gepäck, schluckt der Forfour bei umgelegten Rücksitzen bis zu 975 Liter. Vollbesetzt sind immerhin noch 255 Liter möglich. Dieses Mehr an Praktikabilität lässt sich Mercedes nicht mal viel kosten. Nur wenige Hundert Euro Aufpreis werden im Vergleich zum Fortwo veranschlagt, den die Schwaben in der Einstiegsversion bei 11.765 Euro ansetzen. Interessante Randnotiz: Im Werk werden sich die beiden Brüder nie begegnen. Während der Fortwo im lothringischen Hambach hergestellt wird, läuft der Viersitzer bei Kooperationspartner Renault im slowenischen Novo Mesto vom Band.

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Smart Fortwo (2014): Preis und Motoren  

Das kostet der Einsteiger-Smart

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