Skorpion oben ohne: Abarth 500C und Abarth Punto Evo Schärfer als die Serie

22.06.2011

Mit dem Abarth 500C präsentiert der Fiat-Tuner ab Juni das erste eigene Cabrio-Modell. Neu ist auch die Abarth-Version des Fiat Punto Evo. Beide Autos kommen zunächst nur in Italien auf den Markt

Der neue Abarth 500C ist das erste Modell des Fiat-Tuners, das sich "oben ohne" präsentiert. Abgeleitet von dem Fiat 500C-Serienmodell, will man mit dem offenen Kleinwagen die sportive weibliche Kundschaft ansprechen. Daher verspricht Abarth einen echten Sportflitzer im Kleinformat, auch wenn der Winzling mit zweifarbiger Lackierung und elektrischem Faltdach noch immer recht brav erscheint. Doch seine wahre Stärke verbirgt sich unter der Haube.

Ein 1,4-Liter-Vierzylinder mit 140 PS und einem maximalen Drehmoment von 206 Newtonmetern, das sich allerdings erst bei 2000 Umdrehungen pro Minute im Sport-Modus entfaltet. Dank zusätzlichem Turbolader bringt es das Fiat-Triebwerk auf eine Spitzengeschwindigkeit von 205 km/h, der Sprint auf Landstraßentempo (100 km/h) gelingt dem Abarth in nur 8,1 Sekunden. Trotz der gewaltigen Leistung, soll der durchschnittliche Verbrauch des 500C bei 6,5 Litern liegen.

Neu sind im Abarth 500C das Fünfganggetriebe ("Abarth Competizione") mit elektrohydraulischer Steuerung und Schaltwippen, das zur serienmäßigen Ausstattung gehört. Das neue Competizione-Getriebe kann in den Modi „Auto” und „Manual” sowie mit einer Sport-Taste, die das Drehmoment von 180 auf 206 Newtonmeter erhöht, betrieben werden.

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Standardmäßig stattet Abarth den 500C mit 16-Zoll-Leichtmetallfelgen und Pneus der Größe 195/45 R16 aus. Alternativ kann der Kunde den offenen Abarth auch mit 17 Zoll großen Felgen und Reifen der Dimension 205/40 R17 ordern.

Der  Abarth 500 C esseesse,  die Supersport-Variante des Cabriolets, befindet sich bereits in Vorbereitung.

Das zweite neue Modell, das Abarth ab Juni vorerst nur zu den italienischen Händlern schickt, ist der Abarth Punto Evo – eine sportlichere Variante des im Oktober 2009 an den Start gegangenen Grande-Punto-Nachfolgers.

Mit MultiAir-Technologie soll das 160 PS starke 16V-Aggregat (inklusive Garrett-Turbolader mit fester Geometrie) den Fiat Punto Evo - zum Verkaufsstart ab 9.990 Euro von Abarth in 7,9 Sekunden auf Tempo 100 katapultieren. Das maximale Drehmoment von 250 Newtonmetern wird bei 2250 Umdrehungen pro Minute erreicht. Die Höchstgeschwindigkeit wird mit 213 km/h angegeben.

Zusätzlich verfügt der Abarth Punto Evo über einen sogenannten "Manettino-Drehknopf", mit dem sich Kleinwagen-Sportler in zwei Fahrmodi, angepasst an den Fahrstil, manövrieren lässt: "Sport" für den extrem sportlichen Stil und "Normal" für den städtischen Betrieb. Der Wahlschalter ist bequem vor dem Schaltknauf positioniert.

Die neuartige Gangwechsel-Schaltanzeige, Gear Shift Indicator (GSI), informiert den Fahrer über den richtigen Moment, der das Einlegen eines höheren Ganges ermöglicht. Im Stile eines Rallye-Kopiloten lassen sich so die Gänge optimal ausfahren und gleichzeitig der Verbrauch möglichst gering halten.

Dazu verbaut Abarth im Fiat Punto Evo belüftete Scheibenbremsen von Ferrari 599 GTO mit Brembo-Bremstechnik (vorn) und Scheibenbremsen an der Hinterachse. Fünfspeichige 17-Zoll-Leichtmetall-Felgen mit Reifen der Dimension 215/45 R17 gehören ebenfalls zur sportlichen Serienausstattung.
psk

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