Skoda Karoq (2017): Preis und Motoren (Update) Erster Serien-Karoq vom Band gelaufen

von Thomas Geiger 27.07.2017
Eckdaten
Bauzeitraumab 2017
AufbauartenSUV
Türen4/5
Abmessungen (L/B/H)4382/1841/1605
Leergewichtk.A.
Leistungvon 115 bis 190 PS
AntriebsartenVorderrad/Allrad
Getriebeartenmanuell/Automatik
KraftstoffartenBenzin/Diesel
AbgasnormEuro 6
Grundpreis24.290 Euro

Vorhang auf für den neuen Skoda Karoq (2017), der als Nachfolger für den Yeti zum Preis ab 24.290 Euro im Herbst an den Start geht. Bereits Ende Juli begann die Serien-Produktion. Neben dem neuen Namen reift das SUV spür- und sichtbar, es wächst auf 4,38 Meter Länge und hat mit dem Vorgänger nichts mehr gemeinsam.

Endlich geben die Tschechen den Preis des Skoda Karoq (2017) bekannt, der bei 24.290 Euro beginnt. Schon Ende Juli lief im tschechischen Werk von Kvasiny der erste Serien-Karoq vom Band, später im Jahr rollt das Kompakt-SUV dann mit dem Einliter-TSI mit 115 PS und der Ausstattungslinie Ambition zum Händler. Im Serienumfang sind unter anderem 17-Zoll-Alufelgen, Klimaanlage, Leder-Multifunktionslenkrad, Tempomat und der Online-Dienst Skoda Care Connect enthalten. Als weitere Ausstattungsvariante ist der Karoq auch als Style (Preis: 25.890 Euro) verfügbar, später ergänzt noch die Basiversion Active das Angebot für das neue SUV. "Für uns ist das ein wichtiger Meilenstein bei der Ausweitung der Modellpalette", unterstreicht Firmenchef Bernhard Maier die Wichtigkeit des Karoq. Dabei machen die Tschechen den gleichen Schritt wie man ihn zuletzt bei Peugot, Renault oder Opel beobachten konnte und schwenken deshalb konsequent auf ein SUV-Design um: War der Yeti noch zwischen Kindergarten und Kletterwald gefangen, ist der auf 4,38 Meter gewachsene Skoda Karoq (2017) ein waschechter Geländewagen. Der Name hat seinen Ursprung in der Sprache der Alutiiq, einem Ureinwohner-Stamm auf einer Insel für der Südküste Alaskas. Er zitiert damit nicht nur den bärigen Namen seines großen Bruders, sondern trägt auch seine Züge. Zumindest von außen wirkt der Karoq deshalb wie ein Kodiaq, der zu heiß gewaschen wurde, hat das gleiche entschlossene Gesicht, dieselben scharfen Linien an der Flanke und ein ähnlich klar und schnörkellos gezeichnetes Heck. 

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SKoda Karoq (2017) im Video:

 
 

Preis: Skoda Karoq (2017) ab 24.290 Euro

Im Innenraum des Skoda Karoq (2017) dagegen zetteln die Tschechen eine kleine Revolution an und bauen nun ebenfalls das digitale Cockpit von Audi und VW ein. Zusammen mit dem großen Touchscreen in der Mittelkonsole, dem selbst entwickelten Online-Infotainment und dem mobilen Hotspot macht das den Yeti-Nachfolger zum Vorreiter der digitalen Revolution in Mlada Boleslav. Aber der Karoq will sich nicht nur auf der Datenautobahn bewähren, sondern auch im richtigen Leben. Dafür rüstet Skoda den aus dem Modularen Querbaukasten montierten Vetter des VW Tiguan mit reichlich Bodenfreiheit, großen Böschungswinkeln und fünf Motoren, von denen es vier bei den Tschechen so noch nicht gegeben hat: Bei den Benzinern hat man die Wahl zwischen einem ein Liter großen Dreizylinder mit 115 PS oder einem 150 PS starken 1,5-Liter-Triebwerk, von dessen vier Zylindern zwei gelegentlich Pause machen. Für die Dieselfraktion hat Skoda drei Triebwerke in der Startaufstellung: Einen 1,6-Liter mit 115 PS und einen Zweiliter, den es mit 150 oder 190 PS gibt. Damit erreicht der schnellste Skoda Karoq (2017)  211 km/h und der sparsamste ist mit 4,4 Litern zufrieden. Für die allermeisten Motoren bietet Skoda auf Wunsch Allradantrieb und Doppelkupplungsautomatik an, beim Spitzendiesel ist beides Serie. 

Skoda Karoq (2017)
autozeitung.de war live bei der Karoq-Premiere! © autozeitung.de
 

Vier neue Motoren im Yeti-Nachfolger

Zwar hat der Skoda Karoq (2017) vom Yeti weder den Namen noch irgendeine Schraube übernommen. Doch zumindest die Flexibilität des Fabelwesens lebt im Nachfolger weiter. So kann man auch den Karoq mit einer variablen Rückbank bestellen, die sich in drei Teilen verschieben oder gleich ganz ausbauen lässt. So wächst das Gepäckabteil bei knapp 2,40 Metern Radstand stufenweise von 521 auf  1630 Liter und lässt sich am Ende auf bis zu 1810 Liter erweitern. Spätestens dann werden sogar Erinnerungen an den seligen Roomster wach. Das Design ist frisch und neu, der Innenraum macht mit der ganzen Elektronik einen Zeitensprung. Doch der Karoq wäre kein Skoda, wenn er nicht auch wieder ein paar pfiffige Details hätte. Und damit meinen die Entwickler längst nicht mehr den obligatorischen Eiskratzer im Kofferraumdeckel oder den Regenschirm unter dem Beifahrersitz. Sondern mit verschiebbaren Taschenhaken im Kofferraum und einer neuartigen Laderaumabdeckung zum Beispiel spinnen sie den Faden von Simply Clever wieder ein wenig weiter. Mit dem Karoq (2017) könnte Skoda einmal mehr den Nerv der Zeit getroffen haben. Die Kunden mag das freuen, doch bei der Konzernmutter in Wolfsburg werden sie das mit geteilter Freude registrieren. Denn so groß der Kuchen der kompakten Geländewagen auch sein mag, könnten sich die beiden Bären aus Tschechien als ziemlich gefräßige Tiere erweisen und damit bei VW einen gewissen Futterneid auslösen. 

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