Skoda: Rückkehr in die USA Skoda fokussiert Markt in USA

02.08.2016

Skoda zieht offenbar eine Rückkehr auf den Automarkt der USA in der Erwägung. In den 50ern waren die Tschechen bereits mit einem Modell in den US-Markt eingestiegen, jetzt könnte der VW-Diesel-Skandal günstige Voraussetzungen für die Rückkehr schaffen.

Der tschechische Autobauer Skoda schmiedet Pläne, den Automarkt der USA zurückzuerobern – zumindest gibt es einige Anzeichen, die dafür sprechen. So hat sich die Volkswagen-Tochter erst im Juli das Warenzeichen für ihre High-Performance-Modelle, Skoda vRS, in den USA eintragen lassen. Natürlich muss das nicht zwingend bedeuten, dass der Autobauer dort tatsächlich seine vRS-Modelle verkaufen möchte, doch strategisch wäre die Rückkehr auf den Automarkt der USA für Skoda ein cleverer Zug. Gerade da die Kernmarke des Mutterkonzerns noch in den Folgen des Diesel-Skandals verhaftet ist und den Fokus immer stärker auf alternative Antriebe legt, könnte Skoda das zu einem guten Einstieg zum Beispiel in die Nische der Familienautos verhelfen. Gerade Modelle wie der Superb, Octavia oder Yeti und insbesondere der 2017 auf den Markt kommende Kodiaq könnten bei den US-Amerikanern gut ankommen. Für den Mutterkonzern böte die Einführung von Skoda in den USA außerdem die Chance, den stark beschädigten Ruf mit einer unbelasteten Marke wieder etwas aufzubessern.

Neuer Skoda Kodiaq im Video:

 

Skoda könnte in die USA zurückkehren

Der Einstieg in den Markt der USA wäre für Skoda jedoch nicht der erste: Bereits Ende der 50er bot Skoda das Felicia Cabriolet in den USA an. Die Exporte hielten sich aber nur bis zu Beginn der 60er Jahre. Vorstandschef Bernhard Maier hält sich noch bedeckt zu den Plänen, Skoda auch auf dem US-Markt anzubieten. Ihm zufolge wird es erst im Laufe des kommenden Jahres eine endgültige Entscheidung darüber geben. Mehr zum Thema: Skoda Kodiaq 2017

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