Skoda Kodiaq 2.0 TSI DSG 4x4: Test Skoda Kodiaq auch als Benziner top

von Klaus Uckrow 06.04.2017
Inhalt
  1. Test: Skoda Kodiaq als Benziner
  2. Testverbrauch des Kodiaq auf 100 Kilometer
  3. Unser Testfazit

Es muss nicht immer ein Diesel sein – in unserem Test ist der neue Skoda Kodiaq mit dem zwei Liter großen Turbobenziner unterwegs.

Keine Frage: Der neue Skoda Kodiaq zählt zu den größeren SUV. Mit 4,70 Meter Länge überbietet er den Skoda Yeti um 47, den aktuellen VW Tiguan um 20 Zentimeter. Und selbst der neue Audi Q5 ist drei Zentimeter kürzer. Zwar ist der Tscheche, der wie der Tiguan und der kommende Tiguan Allspace auf dem sogenannten modularen Querbaukasten des VW-Konzerns steht, keine Wuchtbrumme – aber mit gut 1,7 Tonnen zählt er auch nicht zur Fliegengewichtsklasse. Da machen deutsche Autokäufer ihr Kreuzchen schon fast reflexartig bei einer durchzugsstarken Dieselmotorisierung. Zwar ist man im Tschechen mit einem der wenigstens 150 PS kräftigen Turbodiesel (ab 31.040 Euro) sehr gut unterwegs. Aber auch die modernen Turbobenziner mit mindestens 125 PS (ab 25.490 Euro) sind einen Versuch wert, vor allem dann, wenn man nicht zur Riege der Vielfahrer zählt. Besonders gut gelingt dieser Test dem Benziner-Topmodell mit 180 PS, Allradantrieb und Siebengang-Doppelkupplungsgetriebe DSG.

Der Skoda Kodiaq im Video:

 
 

Test: Skoda Kodiaq als Benziner

Der Skoda Kodiaq 2.0 TSI 4x4 DSG kostet zwar ab 34.490 Euro und ist kein Schnäppchen, doch die dann im Preis enthaltene mittlere Ausstattung Ambition bringt vieles von Haus aus mit: unter anderem Zwei-Zonen-Klimaautomatik, Tempomat und Einparkhilfe hinten. Dazu gehört dann unbedingt noch das adaptive Fahrwerk DCC (940 Euro) inklusive Fahrprofilauswahl, mit dem sich nicht nur die Dämpfer, sondern auch Gaspedalkennlinien, Lenkung und DSG den Mobilitätswünschen des Fahrers anpassen. Auf bundesdeutschen Autobahnen im normal mäßig asphaltierten Zustand kommt man im Comfort-Modus am besten zurecht. Dazu laden bequeme Sitze mit gutem Seitenhalt fürs Personal in der ersten Reihe und eine grandiose Beinfreiheit zum entspannten Reisen ein. Der üppige Kofferraum des Fünfsitzers (dritte, allerdings beengte Sitzreihe 750 Euro) fasst sperriges Gepäck, und die hervorragenden Bremswerte adeln den Skoda ebenfalls zum sehr sicheren Familienauto. Und der Motor? Der Vierzylinder ist drehfreudig und kultiviert, er harmoniert gut mit dem Doppelkupplungsgetriebe. Die 200-km/h-Marke ist nach einigem Anlauf erreicht. Dabei bleibt der Turbobenziner angenehm leise.

 

Testverbrauch des Kodiaq auf 100 Kilometer

Der Testverbrauch hält sich mit 8,9 Liter Super pro 100 Kilometer im Rahmen – schließlich ist der Skoda Kodiaq ein ziemlicher Pfundskerl, der sich kräftig gegen den Fahrtwind stemmt. Dass es auch mit noch weniger Kraftstoff geht, zeigt der Minimalverbrauch ohne Volllastanteil: 7,0 Liter. Damit hat der Benziner in jedem Fall bewiesen, dass er eine empfehlenswerte Alternative zum Diesel ist.

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Fünf Sterne für den Kodiaq

Technische DatenSkoda Kodiaq 2.0 TSI DSG 4x4
Motor4/4, Turbo
Hubraum1984 ccm
Leistung180 PS
Maximales Drehmoment320 Nm
Getriebe7-Gang, Doppelkupplung
AntriebAllrad, permanent
Leergewicht1745 kg
L/B/H in mm4697/1882/1676
Kofferraum650-2065 l
0-100 km/h8,1 s
Höchstgeschwindigkeit207 km/h
Bremsweg 100 km/h34,7 m/33,2 m (kalt/warm)
Testverbrauch8,9 l/100 km
Einstiegspreis25.490 Euro
Testwagenpreis34.490 Euro
 

Unser Testfazit

Schon den ersten Vergleichstest mit Turbodiesel konnte der Skoda Kodiaq gegen namhafte Gegner für sich entscheiden. Der 180-PS-Benziner bestätigt jetzt im Einzeltest den hervorragenden Eindruck: sehr viel Platz und Komfort, gute Verarbeitung, leichte Bedienung und ein temperamentvoller Motor, der zudem mit niedrigen Tankrechnungen das Budget schont. Der 2.0 TSI ist eine Empfehlung wert. Note: 1,5

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