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Parkrempler: Zettel hinter dem Scheibenwischer reicht nicht aus!

Der trügerische Zettel

Der kleine Rempler beim Ein- oder Ausparken ist schnell passiert. Doch wie ist das richtige Verhalten in dieser Situation? Die Experten von Direct Line klären, wie es rechtlich aussieht:

Meist passiert es in großer Eile: Beim Versuch, sich aus der Parklücke zu manövrieren, touchiert man die Stoßstange des Vordermanns und verursacht einen Kratzer oder eine unschöne Beule. Fährt man in solch einer Situation einfach davon, ist die Sachlage eindeutig: Fahrerflucht.

Parkrempler: Zettel unterm Scheibenwischer reicht nicht!

Doch wer glaubt, mit einem Zettel hinter dem Scheibenwischer aus dem Schneider zu sein, der irrt. Der Verursacher hat in diesem Fall dafür zu sorgen, dass der Unfallhergang geklärt wird. Das schließt eine Wartepflicht mit ein.

Taucht der geschädigte Autobesitzer nach angemessener Wartezeit nicht auf, gibt es nur eine legale Möglichkeit, den Sachverhalt zu klären: Der Unfallverursacher muss seinen Patzer der Polizei melden. Die Nachricht an der Windschutzscheibe befreit den Schuldigen nicht vom Vorwurf der Fahrerflucht.

Außerdem kann so ein Zettel auch leicht abhanden kommen oder unleserlich werden. Auch sollte man sich vor Augen führen, dass eine Anzeige wegen Fahrerflucht richtig teuer werden kann und in einigen Fällen sogar mit Fahrverbot geahndet wird.