Hinter den Kulissen: Seat erweitert sein Modellangebot Spanische Offensive

28.05.2015

Mit der Erweiterung ihres Modellangebots möchte die Marke Seat weiter auf Erfolgskurs fahren - neu auf den Markt kommt beispielsweise das erste Seat-SUV

Bei Seat läuft es derzeit richtig gut. Und das liegt vor allem am neuen Leon, der in der Kompaktklasse für Furore sorgt. Ein Auto auf Basis des Golf, das die gleichen erfolgreichen Gene des Wolfsburgers hat, aber in einer etwas sportlicheren Ausprägung. Und um das sportliche Image der Marke weiter zu profilieren, startet im April 2015 der Leon ST Cupra mit 280 PS. Damit ist der Cupra einer der stärksten Kombis im Kompaktklassesegment.

 

Seat-Zukunft: Größeres Modellangebot und erstes SUV

Um die Kraft auf die Straße zu bringen, verfügt das Auto über das Sperrdifferenzial XDS plus, 18 Zoll breite Räder und offeriert Fahrleistungen, die manch größeres Auto in Bedrängnis bringen. So sprintet der ST Cupra in etwa 5,9 Sekunden von null auf Tempo 100 und ermöglicht eine abgeregelte Höchstgeschwindigkeit von 250 km/h.

Dennoch, so verspricht Seat, soll der feurige Spanier seine Trinksitten im Zaum halten und einen EU-Verbrauch von ca. sechs Litern aufweisen, was einem CO 2 -Ausstoß von 149 g/km entspricht. Aber auch für die Mitnahme von ausreichend Gepäck ist dank des 587 Liter großen Kofferraums gesorgt. Der Preis soll etwa 500 Euro über dem der Cupra-Limousine liegen.

Doch der große Aufschlag der Spanier erfolgt 2016, wenn im Frühjahr das erste SUV der Marke auf die Straße rollt. Auf der MQB-Plattform (modularer Querbaukasten) des Volkswagen-Konzerns aufbauend, wird das SUV 4,35 m lang und 1,61 m hoch sein, dabei aber üppige Platzverhältnisse bieten. Und entsprechend der Markenphilosophie soll das Seat-SUV das fahrdynamischste seiner Klasse werden.

Motoren bis 184 PS dokumentieren zum Start die oberste Leistungsgrenze. Als Einstieg dient allerdings der 1.0 TSI mit 115 PS. Später kommt der 1.4 TSI dazu, der dann im Lauf der nächsten Monate zum 1,5-Liter weiterentwickelt wird. Die Einstiegsmotoren sind allesamt Dreizylinder – sowohl bei den Dieseln als auch bei den Benzinern.

 

Seat-SUV 2017 auf Polo-Plattform denkbar

Selbstverständlich werden eine Front- und eine Allradvariante erhältlich sein, und mit einem Gewicht von 1320 kg wird der Spanier auch nicht zu viele Pfunde mit sich herumschleppen. In der Diskussion ist zudem eine superheiße Cupra-Version, angetrieben von dem 2.0 TDI Biturbo aus dem VW-Konzernregal mit einer Leistung von dann 240 PS. Das Auto, das in Tschechien (Kvasiny) gefertigt wird, ist erstmals in Genf im März 2016 zu sehen.

Doch damit stehen die SUV-Pläne von Seat erst am Anfang. Ein kleines SUV auf Basis des MQB A0 (Polo-Nachfolgerplattform) könnte 2017 präsentiert werden. Das ausschließlich mit Frontantrieb erhältliche Fahrzeug würde von Dreizylinder-Otto- und Dieselmotoren angetrieben werden und optional mit DSG erhältlich sein. Seat will das SUV gegen den Renault Captur oder den Peugeot 2008 positionieren.

Sollte die positive Entwicklung der Marke anhalten, könnte ganz oben auch ein drittes SUV Platz haben, das mit einer dynamischen Auslegung die Flaggschiffrolle der Spanier übernehmen könnte. Das Auto soll aber kein Siebensitzer werden, sondern lediglich über zwei Sitzreihen verfügen und anstatt einer großen Limousine das Produktportfolio nach oben abrunden. Eine weitere feste Größe im Seat-Programm ist der Alhambra, den es auch weiterhin geben wird – voraussichtlich in zwei Varianten.

Aufbauend auf dem VW Touran könnte die kurze Version den Seat Altea ersetzen und die Langversion dann dem bisherigen Alhambra in der Größe entsprechen. „Die Marke hat noch viel Potenzial, und mit weiteren Modellen werden wir auch weiter wachsen“, so Bernhard Bauer, der neue Geschäftsführer von Seat Deutschland.

Volker Koerdt

Tags:
Philips Autostaubsauger
UVP: EUR 104,99
Preis: EUR 85,89 Prime-Versand
Sie sparen: 19,10 EUR (18%)
Auto Hundedecke
UVP: EUR 50,99
Preis: EUR 34,99 Prime-Versand
Sie sparen: 16,00 EUR (31%)
Autobatterie-Ladegerät
 
Preis: EUR 69,86 Prime-Versand
Copyright 2017 autozeitung.de. All rights reserved.