Safety Trophy 2017: Leser-Wettbewerb (Update!) Safety Trophy 2017 – Sicherheit gewinnt

von Markus Bach 30.08.2017
Inhalt
  1. Sicherheitswettbewerb Safety Trophy 2017
  2. Safety Trophy 2017: Die Sieger
  3. Expertenmeinung: Thomas Schreiner (ARCD)
  4. Die Preise der Safety Trophy 2017

Mit Sicherheit in den Grenzbereich: 20 Leser der AUTO ZEITUNG fuhren bei der Safety Trophy 2017 um den Sieg. Am Ende gewannen alle an Erfahrung in brenzligen Situationen am Lenkrad!

Die Safety Trophy 2017 begann mit Benzingesprächen im Blauen Salon des Fürstenhof in Celle – sehr angeregten Benzingesprächen. "Wie lange kennen Sie sich denn schon?“", fragte eine interessierte Kellnerin des Althoff Hotels. "Seit 30 Minuten", musste der Autor wahrheitsgemäß antworten. So fanden die 20 Teilnehmer der Safety Trophy und die Instruktoren, allesamt Redakteure der AUTO ZEITUNG, schon am Vorabend des Sicherheitswettbewerbs einen Draht zueinander. Eine Zahl aus dem Vortrag des ARCD-Experten Thomas Schreiner ließ viele Leser nachdenklich werden: 2016 gab es in Deutschland 2,6 Millionen Unfälle – ein Anstieg um 2,7 Prozent. Und das waren nur die polizeilich erfassten Crashs, Bagatellschäden wurden nicht mit eingerechnet. Bei den Unfällen wurden insgesamt 396.666 Menschen verletzt, 3206 ließen ihr Leben. Viel zu viele, fanden die Teilnehmer. Genau aus diesem Grund hat die AUTO ZEITUNG vor zehn Jahren die Safety Trophy ins Leben gerufen. Denn der Fahrer ist trotz aller Sicherheitstechnik immer noch die wichtigste Komponente im Auto. In dem Sicherheitswettbewerb sollen die Leser ihr fahrerisches Können gerade in brenzligen Situationen verbessern. Um das sicher üben zu können, werden die Teilnehmer auf das Contidrom bei Celle, die Teststrecke von Continental, eingeladen. Damit die Safety Trophy gelingt, haben wir seit Jahren gewichtige Partner an Bord, die alle in ihren Bereichen beim Thema Sicherheit führend sind: der ARCD Auto- und Reiseclub Deutschland, Continental und Mercedes. So auch in diesem Jahr bei der Safety Trophy 2017!

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Safety Trophy 2016: Die Highlights  

Wer ist der sicherste Autofahrer?

Live-Bilder von der Safety Trophy 2017 (Video):

 

Sicherheitswettbewerb Safety Trophy 2017

Szenenwechsel bei der Safety Trophy 2017: Am nächsten Tag steht Gabriele Gauernack auf dem Contidrom und betrachtet skeptisch, beinahe ehrfürchtig den Nasshandling-Kurs. Gleich wird ihr AUTO ZEITUNG-Testchef Michael Godde zeigen, wie sie das 333 PS starke Mercedes E 400 Cabrio sicher über die bewässerten Teststrecke bewegen kann. "Es geht darum, sich an den Grenzbereich heranzutasten", so der Instruktor. "Auf diesen Moment freue ich mich schon seit dem Anruf, dass ich dabei sein darf", sagt Gauernack. Doch nun bekommt die zierliche 59-Jährige doch ein flaues Gefühl im Magen: Respekt vor dem großen Auto, der Strecke und den Aufgaben. Zuerst nimmt sie auf dem Beifahrersitz Platz. Der Testchef zeigt ihr auf einer Testrunde, auf was sie achten soll: "Bei der Safety Trophy geht es nicht um Geschwindigkeit, sondern darum, das Auto jederzeit unter Kontrolle zu haben." Dabei spielen auch die Continental-Reifen des Testwagens eine entscheidende Rolle. "Sie sind schließlich die einzige Verbindung des Autos zur Straße." Und dann sitzt Gabriele Gauernack selbst am Steuer. Nach den drei Runden sind alle Bedenken verflogen, sie strahlt über das ganze Gesicht: "Das war ganz toll, unglaublich beeindruckend. Ich hätte den ganzen Tag so weiterfahren können." Keine 200 Meter weiter rollt Daniel Nolte bei der Ausweich-Prüfung an den Start. "Dass ich mal selber einen Elchtest fahre, hätte ich nicht gedacht", freut sich der 42-Jährige. "Hier üben wir einen typischen Ernstfall", erklärt Testredakteur Marcel Kühler der kleinen Gruppe von vier Lesern. "Etwa wenn man in der Stadt die Vorfahrt genommen bekommt oder ein Fußgänger mit dem Smartphone in der Hand auf die Straße läuft." Daniel Nolte bilanziert: "Der erste Versuch war etwas schwierig, aber dann habe ich es ganz gut hinbekommen" – und untertreibt damit maßlos: Beim Ausweichen ist der Arzt bei der Safety Trophy 2017 der Beste.

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Safety Trophy 2017: Die Sieger

Doch die Konkurrenz ist stark: Mit Felix Schrader tritt sogar erstmals ein Nationalspieler bei der Safety Trophy 2017 an. Der 20-Jährige hat im Sledge-Eishockey bereits bei Weltmeisterschaften gespielt und will im kommenden Jahr bei den Winter-Paralympics in Südkorea antreten. Von seiner Unterschenkelamputation lässt er sich auch bei der Safety Trophy nicht einbremsen: "Unglaublich, wie dynamisch sich mittlerweile selbst die großen Mercedes bewegen lassen." Neben dem E-Klasse Cabrio kommt auch die brandneue S-Klasse zum Einsatz. "Ich dachte immer, das wäre so eine Komfortsänfte", gibt sich Teilnehmer Ludwig Maag geläutert. "Doch die fährt wie auf Schienen." Nur beim Einparken wird der große Daimler, und das auch noch in der Langversion, für viele zum Angstgegner – zumindest von außen: Hinter dem Steuer nimmt die 360-Grad-Kamera den meisten Lesern die Angst vor dem 5,25 Meter langen Luxusliner. Daniel Nolte meistert auch diese Prüfung am besten und bugsiert den Mercedes in 11,3 Sekunden in die Lücke. In der Gesamtwertung musste er sich am Ende jedoch Martin Jentsch geschlagen geben. Der 31-Jährige überzeugte durch seine Konstanz: In fünf von insgesamt sechs Prüfungen kam er unter die besten vier und beendete das Nasshandling sogar als Sieger. "Ich habe überhaupt nicht mit dem Sieg gerechnet. Zwar hatte ich bei einigen Prüfungen ein gutes Gefühl, aber dass es für den ersten Platz reicht ..." Auf Rang zwei landete Daniel Nolte. Der Arzt war mit seinem Abschneiden mehr als zufrieden, haderte jedoch mit einem anderen Umstand: "Schade, dass ich keines der E-Klasse Cabrios mit nach Hause nehmen darf." Auf Rang drei fuhr Harald Könemann ins Ziel: "Die Teilnahme war für mich schon Gewinn genug. Es war eine tolle Veranstaltung, und das Testgelände von Continental ist wirklich super." Bei so viel Lob muss man allerdings gestehen, dass die Instruktoren die Leser am Schluss der Veranstaltung "bestochen" haben: Während die Jury die Ergebnisse auswertete, nahmen die Redakteure die Teilnehmer auf eine schnelle Runde mit in die Steilkurve des Contidroms. Danach waren die meisten zwar etwas blass im Gesicht, aber sehr glücklich.

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Live-Bilder von der Safety Trophy 2017 (Video) Teil 2:

 

Expertenmeinung: Thomas Schreiner (ARCD)

Thomas Schreiner vom Auto- und Reiseclub Deutschland kommentiert die Safety Trophy 2017: "Autofahren ist eine komplexe Angelegenheit: In Sekundenbruchteilen muss unser Gehirn unterschiedlichste Eindrücke verarbeiten und stets die optimale Lösung finden. Doch wir können nur maximal zwei komplexe Tätigkeiten gleichzeitig koordinieren. Daher hat Ablenkung am Steuer gefährliche Auswirkungen: Schätzungsweise jeder zehnte Unfall wird von Verkehrsteilnehmern verursacht, die unkonzentriert zu Werke gehen. Als größte Gefahrenquelle gilt mittlerweile das Smartphone: Wer eine Textnachricht am Steuer schreibt, fährt so, als hätte er 1,1 Promille Alkohol im Blut. Da viele Fahrer "blind" schreiben können, ist Lesen das noch größere Problem: Denn dabei muss man den Blick von der Straße nehmen. Und schon zwei Sekunden Ablenkung bei Tempo 50 reichen, um 28 Meter im Blindflug zurückzulegen. Daher wollen wir vom ARCD Auto- und Reiseclub Deutschland mit unserer Kampagne "Lass dich nicht APPlenken!" auf dieses Thema aufmerksam machen. Denn Ablenkung betrifft auch andere Verkehrsteilnehmer wie Radfahrer oder Fußgänger. Der Autofahrer sollte also vorbereitet sein, wenn Passanten auf die Straße treten, ohne den Blick vom Handy zu nehmen. Daher unterstützen wir die Safety Trophy, in der auch solche Situationen geübt werden."

 

Die Preise der Safety Trophy 2017

1.Preis: Fahrertraining und Sommerreifen
Der Sieger der Safety Trophy kann in diesem zweitägigen Training im Wert von 1285 Euro seine Fahrzeugbeherrschung noch weiter verbessern. Dazu erhält er von Continental vier Sommerreifen passend für sein Auto für bis zu 1000 Euro – etwa den neuen Premium-Contact 6 mit längerer Lebensdauer und einem leiseren Laufgeräusch.

2. Preis: ARCD Paket und Fahrertraining
Der ARCD spendiert eine Jahresmitgliedschaft inklusive einer Auslandsreise-Krankenversicherung. Außerdem gibt es einen Reisegutschein über 500 Euro und ein Mercedes-Fahrertraining für 585 Euro.

3. Preis: Fahrertraining
Auch die Bestplatzierten der Safety Trophy lernen nie aus – und können ihre fahrerischen Fähigkeiten unter der Anleitung von Experten weiter optimieren. Der Wert des eintägigen Trainings von Mercedes inklusive Verpflegung liegt bei 445 Euro.

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