Safety Trophy 2014: Leser-Aktion sucht sichersten Fahrer Wer wird der sicherste Fahrer?

27.08.2014

Wer wird der sicherste Autofahrer? Die 20 Gewinner traten auf dem Contidrom zum großen Finale der Safety Trophy 2014 an

Respekt und Vorfreude waren die meistgehörten Worte bei der Safety Trophy 2014. Respekt vor den fahrdynamischen Prüfungen, die Fahrer und Auto oft in den Grenzbereich führten. Und Vorfreude auf eben diese Übungen, die man im Alltag nie ausprobieren kann.

 

Safety Trophy 2014: Leser-Aktion sucht sichersten Fahrer

„Vor dem Ausweichen war ich schon ein wenig unsicher“, so Heike Müller. „Ich musste erst das Gefühl dafür bekommen, dass ich das Lenkrad voll einschlagen kann und das Auto trotzdem nicht ausbricht.“ Nur so konnten die Teilnehmer dem simulierten Hindernis ausweichen und wieder in die eigene Spur zurückfinden. Instruktor und AUTO ZEITUNG-Redakteur Marcel Kühler nahm den Lesern die Bedenken und erklärte, wie sie der Gefahr sicher ausweichen können. Von Versuch zu Versuch wurden sie sicherer, am Ende siegte die Freude über den Respekt: „Das Ausweichen hat richtig Spaß gemacht“, strahlte Martin Fima.

So empfanden es die meisten Finalisten der Safety Trophy 2014. Der Sicherheitswettbewerb der AUTO ZEITUNG geht bereits ins achte Jahr. Als langjährige Partner mit dabei: Mercedes, Continental und die AXA Versicherung. Bewerben konnte sich jeder Leser, der die zwölf Fragen zum Thema Sicherheit in Ausgabe 15 richtig beantwortet hatte. Am ersten Wochenende im August standen die 20 Finalisten dann auf dem Contidrom bei Hannover und starteten die Motoren ihrer Mercedes C-Klassen. Auf der Teststrecke sollte die Entscheidung über den Gesamtsieg fallen.

Kai Hochhäusler freute sich vor allem auf das Nasshandling: „Ich bin gespannt, wie das Auto auf dem glitschigen Untergrund reagiert.“ Instruktor und AUTO ZEITUNG-Redakteur Michael Godde zeigte den Teilnehmern, wie sich das Auto unter diesen Umständen verhält und gab zahlreiche Tipps, wie die Leser darauf richtig reagieren können: „Den meisten Fahrern fehlt einfach die praktische Erfahrung im Grenzbereich.“

Dann mussten die Leser selbst ans Steuer. „Unglaublich, wie sehr sich das Fahrverhalten bei dem bisschen Wasser ändert“, so Dennis Obernowitz. Am Ende gewann Kai Hochhäusler diese Übung. „Die Tipps der Instruktoren haben mir dabei sehr geholfen. Ich hätte nicht gedacht, dass die Redakteure selbst so gute Testfahrer sind.“ Beim Nasshandling merkten die Teilnehmer auch, wie wichtig gute Reifen für ein sicheres Fahrverhalten sind: Die Pneus von Continental hafteten ohne Probleme auf dem nassen Belag.

Beim Sicherheitscheck schlug schließlich die Stunde von Heike Müller. Andere Kandidaten entdeckten mit Mühe nur zwei der sieben versteckten Sicherheitsmängel. Müller machte dagegen alle Fehler ausfindig – selbst den nicht geschlossenen Tankdeckel, der sich fieserweise hinter der Klappe versteckt hielt.

Beim Bremsen musste sie dagegen an ihre Grenzen gehen: „Ich trete das Pedal schon richtig durch, habe ich zum Instruktor gesagt. Doch der hat mich ermutigt, noch fester in die Eisen zu steigen.“ Mit Erfolg: Am Ende landete sie auf dem sechsten Platz und verbesserte sich damit um mehrere Meter. Bei einem Unfall machen die oft den Unterschied aus. Kai Hochhäusler war auch hier der Beste.

Insgesamt entschied der 22-Jährige zwei der sechs Prüfungen für sich, landete bei drei weiteren unter den besten vier. Damit gewann Hochhäusler die achte Safety Trophy der AUTO ZEITUNG. „Ich hätte absolut nicht damit gerechnet, so weit vorn zu landen. Solchen Extremsituationen musste ich mich am Steuer noch nicht stellen. Die Übungen haben eine Menge Spaß gemacht.“

Als Sieger darf er sein fahrerisches Können bald weiter verbessern: Hochhäusler gewinnt ein zweitägiges Fahrertraining von Mercedes und einen Reifensatz von Continental. Der zweitplatzierte Nils Michely kann sich ebenfalls über ein Fahrertraining von Mercedes und ein Jahr kostenlose Autoversicherung von AXA freuen.
Trotz seiner überzeugenden Vorstellung bei der Safety Trophy 2014 hatte auch Sieger Hochhäusler vor einer Prüfung großen Respekt: „Ganz ehrlich: Das knifflige Einparken war für mich die schwerste Übung.“

Markus Bach

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