Möchten Sie auf die mobile Seite wechseln?

JA NEIN

Ruf

Der Sportwagenhersteller RUF entstand aus einer Autowerkstatt. In den 1070ern wurde im allgäuischen Pfaffenhausen damit angefangen, Porsche-Serienmodelle umzubauen. 1975 wurde der erste Prototyp eines Turbo-Porsches bei RUF vorgestellt. Das Vorserienfahrzeug auf Porsche-911-Basis war mit einem turbogeladenen Dreiliter-Motor ausgestattet. Seit 1983 ist der kleine allgäuer Tuner auch eingetragener Fahrzeughersteller. Die Basis der Modelle hat sich seit jeher nicht geändert. Auch die heutige Modellpalette basiert durchgehend auf Boxster, 911 und Co. Einstiegsmodell ist momentan der RUF 3800S. Das Cabriolet auf Porsche-Boxster-Basis wurde mit einem optimierten 3,8-Liter-Saugmotor aus einem 911 Carrera S ausgestattet. Der 420 PS starke Motor produziert ein maximales Drehmoment von 450 Newtonmeter und beschleunigt den RUF-Roadster in nur 4,1 Sekunden auf 100 km/h. Der Sechszylinder sorgt für eine Höchstgeschwindigkeit von 303 km/h. Der RUF RGT 4.2 basiert auf dem aktuellen Modell des Porsche 911 und ist das stärkste Saugermodell der allgäuischen Marke. Aus 4,2 Liter Hubraum holt der Sportwagen 525 PS, was für einen Topspeed von 322 km/h reicht. Der Sechszylinder-Boxermotor des RUF RGT produziert ein maximales Drehmoment von 500 Newtonmeter. Vom Serien-Porsche unterscheiden den RUF neben dem Motor die großen Lufteinlässe, sowie die verbreiterten Kotflügel. Die Fahrgastzelle wurde zudem durch einen integrierten Überrollkäfig verstärkt. Ebenfalls auf einem 911er basiert der RUF Turbo Floria. Der Targa wird von einem Turbo-Boxermotor angetrieben und leistet 630 PS. An den 3,8 Liter großen Sechszylinder ist wahlweise ein Sechsgang-Schaltgetriebe oder ein Doppelkupplungsgetriebe mit sieben Gängen angeflanscht. Mit dem RTR und dem CTR3 Clubsport hat RUF zwei weitere Turbo-Sportwagen im Modellprogramm.

RUF-Turbosportwagen auf Porsche-Basis

Der RUF RTR basiert auf einem Porsche 911 Carrera S und nutzt auch dessen 3,8-Liter-Boxermotor. Die allgäuer Sportwagenschmiede optimierte den Motor mit einer Bi-Turboaufladung und steigert die Leistung so auf 802 PS. Das Coupé stemmt  das brachiale Drehmoment von 990 Newtonmeter allein auf die Hinterachse. Damit der RUF RTR auch im Rennbetrieb eingesetzt werden kann, ist er mit einer Keramik-Bremsanlage und einem Überrollkäfig ausgestattet. Um Gewicht zu sparen, wurden einige Anbauteile durch leichtere aus Carbon ersetzt. All diese Änderungen bringen dem RUF-Sportwagen eine Höchstgeschwindigkeit von 350 km/h. Noch eine Stufe schneller ist der CTR3 Clubsport. Der komplett selbstentwickelte Wagen nutzt zwar einzelne Karosserie und Fahrwerksteile von Porsche, stellt aber insgesamt ein eigenständiges Modell dar. Auch der Supersportwagen bedient sich an dem 3,8-Liter-Boxermotor, der dank Turboaufladung auf 777 PS Höchstleistung kommt. Geschaltet wird im Clubsport entweder über ein sequentielles Sechsgang-Getriebe oder einem Siebengang-Doppelkupplungsgetriebe. Die Höchstgeschwindigkeit des CTR3 gibt RUF mit 380 km/h an. Für klassische RUF-Modelle bietet der allgäuer Autobauer einen Restaurationsdienst an, in dem das Fahrzeug wieder auf einen neuwertigen Stand gebracht wird.

Auto Fahrbericht

RUF Turbo Florio: Sportler auf 911-Basis

Der RUF Turbo Florio verbindet 645 Turbo-PS mit Porsche-Targa-Frischluftgenuss. Porsche-Fans werden ihn lieben, auch wegen seines legendären Bürzels