Rinspeed Etos (2016): CES 2016 Der Etos fliegt zur CES

17.12.2015

Die Schweizer Rinspeed-Schmiede stellt auf der CES 2016 in Las Vegas den Etos vor. Unter der extravaganten Hülle steckt ein BMW i8. Nettes Gadget: Im Heck des Rinspeed fährt eine Drohne mit, die dem Etos bis Tempo 40 hinterfliegt.

Wer hat's erfunden? Die Schweizer natürlich. Die Eidgenossen von Rinspeed präsentieren auf der CES (5. bis 8. Januar 2016) in Las Vegas den Etos. Wie in Ansätzen zu erkennen, basiert der Hybrid-Sportler auf dem innovativste Auto unserer Zeit, dem BMW i8. Den Hybridantrieb des BMW i8, bestehend aus einem 231 PS starken Dreizylinder und einem 131 PS starken Elektromotoren, der die Vorderräder antreibt, übernimmt der Rinspeed Etos. Doch selbst bei der Leichtbau-Karosserie hat Rinspeed-Chef Frank M. Rinderknecht Verbesserungsvorschläge. Neben den fein gestalteten Zierleisten und Felgen mit Titanschutzkanten, sorgt die Außenhaut aus einer Keramik- und Metalllegierung für einen brillianten Auftritt und spart zusätzlich Gewicht ein. Der bessere i8? Kann man so sagen, denn auch bei den Themen Vernetzung, Digitalisierung, Anzeigentechnik und Bedienung lässt der Rinspeed Etos den Vorreiter aus München alt aussehen.

 

Der Rinspeed Etos hat einen Drohnen-Landeplatz am Heck

Erstes Highlight im Innenraum des Concept Cars: Das falt- und einziehbare Lenkrad, das ZF TRW beisteuert. In wenigen Sekunden verschwindet das Volant im Armaturenbrett des Rinspeed Etos, bietet ein bisher ungekanntes Raumangebot und gibt den Blick auf die zwei 21,5-Zoll-Breitbildmonitore, die in Ultra-HD auflösen, frei. Dieses Infotainmentsystem  von Harman kennt keine Grenzen und lässt sich via Touch, Sprachbefehl und Gesten im Raum steuern. Der Clou ist aber, dass der Rinspeed Etos lernt. Fahrtziele, Routenauswahl, Sehenswürdigkeiten, Tanken, Parken, Anrufe, Musik, Videos oder persönliche Vorlieben speichert die Software und agiert so vorausschauend und zuvorkommend. Der Etos erfüllt die Wünsche des Fahrers, bevor dieser überhaupt daran denkt. Ein Vorteil: Der Fahrer ist weniger abgelenkt, sagt zumindest Rinspeed. Die Firma Inrix zeigt, wie sich durch die Auswertung von Echtzeitdaten zügig ein Parkplatz in der Innenstadt finden lässt. Und weil der Etos so nett ist, bezahlt er die Parkgebühren auch gleich über das Online-Bezahlsystem NFC.

Rindspeed-Chef Frank M. Rinderknecht denkt jedoch weiter, über die Grenzen des Etos hinaus. So kommt der Etos mit einer bordeigenen DJI-Drohne nebst Landeplattform im Heck. Nette Spielerei: Die Tafel, mit 12.000 einzeln ansteuerbaren LEDs, verändert das Design. Die Drohne kann selbst geflogen werden oder folgt dem Etos bei geringer Geschwindigkeit und entsprechender Einstellung. Das Video mit seinen Freunden über soziale Netzwerke zu teilen entspricht dem Trend. Das fliegende Auge ist nicht die einzige ungewöhnliche Kamera im Rinspeed Etos. Kameras, die das Fahrzeug in 3D auf dem Display anzeigen sind nicht neu, ein "Curb View", der den Blick auf die Vorderräder erlaubt, hingegen schon. Die Ausrede "Ich hab den Bordstein nicht gesehen" gilt somit nicht mehr, was die 20-Zoll GTX-Aluminiumfelgen von Borbet schont.

Auch auf der CES 2016: Der Elektro-Bulli von Volkswagen

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