Renault Twizy F1 Concept: Formel 1-KERS im Elektro-Ei High Voltage

25.04.2013

Mit Aerodynamik und Original-KERS aus der Formel 1 kommt das Renault Twizy F1 Concept auf 100 PS und verspricht Elektro-Fahrspaß pur

Wer den Renault Twizy kennt, bringt ihn in den meisten Fällen nicht direkt mit Motorsport in Verbindung – wenn er nicht gerade an unseren Vergleich mit dem Nissan GT-R auf der Nürburgring Nordschleife denkt. Nachdem die 18 PS starke Elektro-Version in der Grünen Hölle nur bedingt überzeugen konnte, legt Renault Sport nun mit einem deutlich performanteren Modell nach.

 

Renault Twizy F1 Concept: Formel 1-KERS im Elektro-Ei

Im Renault Twizy F1 Concept verbaut Renault ein Technik-Paket, das nicht zufällig an die Formel 1 erinnert und mal eben die fünffache Leistung bietet: Der 18 PS starke Elektromotor erhält im Twizy F1 Unterstützung vom echten KERS-Paket aus den Boliden der Königsklasse des Motorsports. So kommt eine Systemleistung von satten 100 PS zustande, die allein über die Hinterräder in Vortrieb verwandelt wird und Beschleunigungswerte auf dem Niveau eines Megane R.S. ermöglicht. Zur Erinnerung: Der scharfe Kompaktsportler knackt die 100er-Marke nach 6,0 Sekunden!

Nach etwas mehr als besagten 6 Sekunden ist allerdings auch Schluss mit lustig, denn Renault limitiert die Höchstgeschwindigkeit des Twizy F1 auf 110 km/h – völlig ausreichend für spaßige Ausfahrten über kurvige Landstraßen, auf denen der Elektrosportler auch von seinen aerodynamischen F1-Reminiszenzen profitiert: Frontspoiler, Seitenkästen, Heckflügel und Heckdiffusor mit integrierter Regenleuchte sehen aus, als ob sie direkt aus dem Formel 1-Windkanal kommen.

Formel 1-Flair bietet das Renault Twizy F1 Concept auch im gewohnt überschaubaren Innenraum, der von einem modifizierten Lenkrad aus der Formel Renault dominiert wird. Ein vierstufiger Drehregler lässt den Fahrer darüber entscheiden, wie stark die Batterie geladen werden soll – denn anders als in der Formel 1 wird beim Verzögern nicht genügend Energie gewonnen, um die KERS-Batterie zu laden.

Einige weitere Rädchen am Lenkrad lassen den Piloten auch über die Stärke des KERS-Boosts entscheiden, den er schließlich durch gleichzeitiges Ziehen der beiden Schaltwippen auslöst. Als Warnung an andere Verkehrsteilnehmer und als Signal für die Regelhüter informiert dann auch die Regenleuchte am Heck über die KERS-Nutzung. Bleibt nur ein großes Problem: Ein Verkauf des Prototypen ist praktisch ausgeschlossen.

Benny Hiltscher

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