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Kompakt, preiswert sowie mit einem großzügigen und vielseitig nutzbaren Innenraum – so definieren sich moderne Micro-Vans. In diesem Segment tritt ab sofort der Neuling Skoda Roomster gegen den Nissan Note und den Renault Modus an. Für Spar- und Fahrspaß sorgen dabei die jeweils stärksten Dieselmotoren

Verglichen mit der Studie von 2003 wirkt die Serienversion des Skoda Roomster zwar deutlich braver, erregt aber immer noch ein ungeheures Aufsehen im Straßenverkehr. Die kanzelartige Fahrgastzelle, der geschwungene Scheibenrahmen und die unterbrochene Fensterlinie verleihen dem Tschechen eine unverwechselbare Silhouette. Doch auch seine Mitstreiter weisen originelle Formen auf und pflegen einen eigenständigen Look: kantig schlicht der Nissan Note, verspielt gerundet der Renault Modus. Aber wie praktisch sind diese kleinen Designer-Autos im Alltag? Sind sie wirklich preiswert oder einfach nur billig? Lohnt sich die Investition in die starken Dieselmotoren?

Karosserie

Tatsächlich erfordert die ungewöhnliche Formgebung Zugeständnisse: An der niedrigen Türkante des Roomster stößt man sich leicht, und die gebogene Linie der B-Säulen schränkt das Blickfeld des Fahrers ein. Von der Motorhaube sieht man ohnehin nichts. Auch die Stummel-Haube des Renault entzieht sich dem Blick des Fahrers. Zudem hat der Franzose die kleinsten Außenspiegel. Der Nissan zieht sich mit großen Spiegeln und den als Peilhilfe nutzbaren Standlicht-Gläsern am besten aus der Affäre. Dafür hat der Japaner beim Vergleich der sicherheitsrelevanten Details das Nachsehen: Fahrdynamikkontrolle und Kopf-Airbags kosten Aufpreis (550 Euro), Nebelscheinwerfer gibt es vorerst nur für die acenta-Ausstattung (2000 Euro). Xenon- oder Kurvenlicht, Reifendruckkontrolle, Seiten-Airbags im Fond? Fehlanzeige. Die aktiven Kopfstützen hingegen sind Standard. Renault und Skoda haben diesbezüglich eindeutig mehr zu bieten. Seinen Kapitelsieg zementiert der Skoda mit der höchsten Zuladung, der höchsten Anhängelast und dem geräumigsten Kofferraum sowie der größten Variabilität. Drei Einzelsitze im Fond ermöglichen eine jederzeit bedarfsgerechte Raumaufteilung: ein-, zwei- oder dreisitzig mit mehr oder weniger Beinfreiheit und einem riesigen Gepäckraum mit maximal 1740 Liter Volumen. Renault bestückt den Modus serienmäßig mit einer verschieb- und umklappbaren Rückbank, die sich mit wenigen Handgriffen ebenfalls auf zwei Plätze reduzieren lässt und den verbliebenen Passagieren dann spürbar mehr Bewegungsfreiheit einräumt. Das ändert jedoch nichts an der etwas knapp bemessenen Kopffreiheit auf der Rückbank. Optional hat der Modus Gimmicks wie eine zusätzliche kleine Luke im Heck, die so genannte City-Klappe (450 Euro), und einen integrierten Heckfahrradträger namens Velofix (400 Euro) an Bord. Der Nissan beschränkt sich darauf, seine geteilt umlegbare Rückbank verschieben zu lassen. Hochklappen, variieren oder ausbauen ist nicht möglich. Ab acenta-Ausstattung besitzt der Note so genannte Flexiboards: zwei herausnehmbare Planken, die einen ebenen Ladeboden gestatten, unter dem ein 217 Liter großer Stauraum verbleibt. In allen drei Kandidaten schmälern billige Teppiche, teilweise kratzempfindliche Kunststoffe sowie vernehmliche Rappel- und Knistergeräusche auf schlechten Wegen den Qualitätseindruck.

KarosserieMax. PunkteSkoda Roomster 1.9 TDINissan Note 1.5 dCi 85Renault Modus 1.5 dCi
Raumangebot vorn100676365
Raumangebot hinten100656359
Übersichtlichkeit100596158
Bedienung/ Funktion100898586
Kofferraumvolumen100676041
Variabilität70593136
Zuladung/ Anhängelast80292224
Sicherheit150906698
Qualität/ Verarbeitung200149140145
Kapitelbewertung1000674591612
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Inhaltsübersicht

Autos im Test

Skoda Roomster 1.9 TDI

PS/KW 105/77

0-100 km/h in 11.80s

Frontantrieb, 5 Gang manuell

Spitze 182 km/h

Preis 18.290,00 €

Nissan Note 1.5 dCi 85

PS/KW 86/63

0-100 km/h in 13.30s

Frontantrieb, 5 Gang manuell

Spitze 168 km/h

Preis 14.990,00 €

Renault Modus 1.5 dCi

PS/KW 106/78

0-100 km/h in 12.30s

Frontantrieb, 6 Gang manuell

Spitze 186 km/h

Preis 18.000,00 €