Ratgeber Leasing-Angebote: So viel können Sie sparen Bis zu 8500 Euro Ersparnis

01.08.2011

Wer leasen möchte, sollte nicht nur zum Vertragshändler gehen. Bis zu 8500 Euro Ersparnis winken bei Mietwagenfirmen und freien Leasinggesellschaften. In unserer Galerie finden Sie die besten Angebote in den unterschiedlichen Klassen

Wenn es um Mietwagen geht, kommt man in Deutschland an Sixt nicht vorbei. Die Werbung ist scheinbar überall, stets provokant und immer in knalligem Orange. Doch beim Thema Privatleasing denkt fast niemand an die Firma aus Pullach.

Dabei sind Sixt und andere freie Leasinganbieter eine günstige Alternative zu den Markenhändlern. In 15 Beispielen – vom Smart Fortwobis zum Jaguar XJ– haben wir untersucht, wer die besten Konditionen für Kilometerleasing bietet. Die Angebote der Hersteller vergleichen wir mit denen von Sixt und der ALD Lease Finanz GmbH, einer der größten markenunabhängigen Leasinggesellschaften in Deutschland. Als Vertragslaufzeit haben wir für unsere Beispiele 36 Monate gewählt, jedes Jahr dürfen 15000 Kilometer gefahren werden. Die Anzahlung beträgt 20 Prozent des Listenpreises.

Das Ergebnis überrascht in seiner Deutlichkeit: Egal ob VW Golf oder BMW X5 – stets sind die Angebote von Sixt oder ALD günstiger als die der Hersteller. Teilweise locken über 50 Prozent Ersparnis. Auf die Vertragslaufzeit hochgerechnet, lassen sich meist vierstellige Beträge gewinnen.

Mehr Ratgeber-Themen: Der kostenlose Newsletter der AUTO ZEITUNG

Zu Anzahlung und Leasingrate kommt bei den freien Anbietern allerdings noch eine Logistikpauschale. Diese enthält die Kosten für Zulassung und Überführung des Fahrzeugs. Der Vorteil: Das neue Auto wird entweder direkt nach Hause gebracht oder kann bei einem Händler in der Nähe abgeholt werden. Für eine solche Logistik sind etwa bei Sixt rund 1000 Euro fällig. Doch auch die Hersteller lassen sich die Kosten für Zulassung und Überführung extra bezahlen – diese sind nicht in der Leasingrate enthalten.

An einer anderen Stelle sollten Sie lieber nicht sparen: Eine so genannte GAP-Deckung gehört unbedingt in den Leasingvertrag. Sie verhindert bei einem Unfall unnötige Mehrkosten, denn die meisten Versicherungen zahlen bei einem Totalschaden nur den Wiederbeschaffungswert des Autos. Der Leasinggeber verlangt aber den Ablösewert des Fahrzeugs. Dieser liegt oft einige tausend Euro über der Zahlung der Kfz-Versicherung – eine teure Lücke (engl.: gap) entsteht. Klären Sie daher vor Unterzeichnung des Leasingvertrags, ob Ihre Kaskopolice eine GAP-Deckung enthält.

Eine Restschuldversicherung ist dagegen nicht immer nötig, obwohl sie von vielen Anbietern automatisch in die monatliche Rate mit eingerechnet wird. Sie übernimmt Ihre Leasingrate, wenn Sie diese nicht mehr selbst tragen können – etwa bei Krankheit. Für solche Fälle sind Sie jedoch besser durch eine viel umfassendere Risiko-Lebensversicherung oder einen Berufsunfähigkeitsschutz abgesichert. Noch jemand, an den man beim Thema Leasing nicht sofort denkt.
Markus Bach

DIESE LEASING-ARTEN GIBT ES

RESTWERT-ABRECHNUNG
Ob Sie nachzahlen müssen liegt hier nicht in Ihrer Hand: Im Vertrag wird der Restwert des Autos am Ende des Leasingzeitraums festgelegt. Ist es dann weniger wert, müssen Sie die fehlende Summe begleichen. Bekommt der Händler für das Auto aber mehr Geld, erhalten Sie davon in der Regel 75 Prozent.

KILOMETER-ABRECHNUNG
Hier entscheiden Sie, ob Sie am Ende draufzahlen müssen oder sogar noch Geld herausbekommen. Bei Vertragsabschluss wird vereinbart, wie viele Kilometer am Leasingende auf dem Tacho sein dürfen. Übertreffen Sie die Laufleistung, müssen Sie nachzahlen. Fahren Sie weniger, gibt es dagegen Geld zurück.

AUTO ZEITUNG

Tags:
Philips Autostaubsauger
UVP: EUR 104,99
Preis: EUR 85,89 Prime-Versand
Sie sparen: 19,10 EUR (18%)
Auto Hundedecke
UVP: EUR 50,99
Preis: EUR 34,99 Prime-Versand
Sie sparen: 16,00 EUR (31%)
Autobatterie-Ladegerät
UVP: EUR 69,86
Preis: EUR 65,49 Prime-Versand
Sie sparen: 4,37 EUR (6%)
Copyright 2017 autozeitung.de. All rights reserved.