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Problemstellen am Auto: Ratgeber

Technik-Check

Problemstellen am Auto: Eine gründliche Kontrolle ist besser als ein Fehlkauf. Hier unsere Tipps, worauf sie beim Autokauf achten sollten

Gebrauchtwagenkauf ist Vertrauenssache. Doch das bedeutet keineswegs, dass man sich die Katze im Sack andrehen lassen sollte. Schließlich geht es um viel Geld. Und die Erfahrung lehrt: Freundlichkeit und Sachargumente der Gebrauchtwagenhändler ändern sich, wenn erst einmal die Tinte auf dem Kaufvertrag trocken ist. Deshalb sollten Sie vor Vertragsabschluss genauer hinsehen.

Dabei lohnt es sich, einen technisch versierten Begleiter mitzunehmen – denn vier Augen sehen mehr als zwei. Kfz-Sachverständige und viele GTÜ-Stützpunkte bieten ebenfalls einen professionellen Beistand an. Das ist natürlich nicht gratis, aber meist deutlich günstiger als ein Fehlkauf. Probefahrt und Technik-Check sollten grundsätzlich bei Tageslicht vorgenommen werden. Versteckte Mängel, Nachlackierungen oder Dellen im Blech lassen sich so leichter ausmachen. Unablässig ist ein Blick unters Auto – und das möglichst auf einer Hebebühne.


Test im Selbstversuch

Bei der Probefahrt sollten Sie selbst am Steuer sitzen. Nur so können Sie Pedaldruck, Motorleistung, Schleifpunkt der Kupplung und Zupacken der Bremsen richtig einschätzen. Durchgesessene Sitze erkennt man, indem man nacheinander Sitzproben auf der Fahrer- und der weniger genutzten Beifahrer-Seite vornimmt. Wirklich rostfrei ist ein Auto nur dann, wenn auch nichts unterm Teppich oder hinter Tür- und Haubengummis blüht.

Oft lohnt der Einsatz einerTaschenlampe, um Licht in versteckte Winkel zu bringen. Bei Funktionsprüfungen sollten Sie Heizung, Klimaanlage, Sitzheizung, CD -Player und Schiebedach nicht vergessen, denn Reparaturen an diesen Teilen sind ebenfalls nicht billig.

Holger Ippen