Range Rover Velar (2017): Preis & Crashtest Velar mit fünf Sternen im Crashtest

von Alexander Koch 05.10.2017
Inhalt
  1. Preis: Range Rover Velar (2017) ab 56.400 Euro
  2. Bis zu 380 PS im Range Rover Velar (2017)
  3. Range Rover Velar (2017) im Crashtest

Mit einer sportlichen Abstimmung und dynamischem Design soll der Range Rover Velar (2017) begeistern. Messe-Fotos zeigen das SUV-Coupé, das zu einem Preis von 56.400 Euro bei den Händlern steht. Im Crashtest des Euro NCAP holt sich der Velar die Bestnote.

Das gänzlich neu entwickelte SUV-Coupé von der Insel heißt Range Rover Velar (2017) und soll die Lücke zwischen dem Evoque und dem Sport schließen. Auch beim Preis, der bei 56.400 Euro losgeht. Was aber keinen Rückschluss auf die Größe zulässt, schließlich soll der Velar gegen X6, GLE Coupé und Co. antreten. Unsere Bilder zeigen das typisch-kantige Range-Rover-Design in Kombination mit einem Coupé-artig abfallendem Dach. Das avantgardistische Karosseriedesign der neuen vierten Range Rover-Baureihe wird zudem essenziell von modernen Technologien geprägt. Ein Beispiel sind hier etwa die Voll-LED-Scheinwerfer des Velar – die schmalsten, die Land Rover jemals in ein Serienmodell integriert haben soll. Zum reduktiven Charakter des Designs sollen außerdem die herausfahrbaren Türgriffe beitragen. Sie senken zudem den Luftwiderstandsbeiwert der Velar-Karosserie auf cw = 0,32. Damit ist der Neuling das aerodynamisch effizienteste Modell der langen Land Rover-Geschichte. Dafür werden die Kopffreiheit im Fond und das Kofferraumvolumen ein wenig unter den knackigeren Formen des Range Rover Velar (2017) leiden, doch dürfte vielen Kunden der extravagante Auftritt und das Abheben aus der immer größer werdenden Masse von Geländewagen wichtiger sein als ein maximaler Nutzwert – und gutes Design war schon immer ein Grund, im Zweifel auch etwas tiefer in die Tasche zu greifen. Das neue SUV-Coupé basiert auf der IQ-Plattform, auf der beispiesweise auch der F-Pace von der Schwestermarke Jaguar aufbaut.

Range Rover Velar (2017) im Video:

 
 

Preis: Range Rover Velar (2017) ab 56.400 Euro

Der höhere Preis des Range Rover Velar (2017) beschert den Engländern eine größere Marge und soll die Entwicklungskosten des Sportmodells innerhalb kurzer Zeit wieder einspielen. Die mit viel Aluminium in Form gebrachte Leichtbau-Karosserie teilt sich das SUV-Coupé mit dem konventionelleren Range Rover Sport, der ohnehin zu den leichteren Modellen unter den Luxus-Offroader zählt. Serienmäßig an Bord befinden sich immer Allradantrieb und Achtgang-Automatik. Ein großzügiges Platzangebot soll durch hochwertige Materialien, ein ansprechend puristisches Design und eine hohe Verarbeitungsqualität seine Abrundung erfahren. Besonders ins Auge fällt auch die Tatsache, dass die Zahl der Schalter und Bedieneinheiten auf ein absolutes Minimum beschränkt wurde – ein weiterer Faktor, der zur Eleganz und stilistischen Reinheit des Interieurs beiträgen möchte. Bedienen lassen sich ein Großteil der Funktionen über das Infotainment-System Touch Pro Duo mit zwei hochauflösenden 10,2-Zoll-HD-Touchscreens. Dert hochmoderne Range Rover Velar (2017) wird durch eine Vielzahl an Assistenzsystemen geschützt, darunter vom autonomenen Notfall-Bremsassistenten, der adaptivem Geschwindigkeitsregelung mit Stauassistenten, dem Toter-Winkel-Spurassistenten und der Verkehrszeichenerkennung mit adaptivem Geschwindigkeitsbegrenzer.

Vergleichstest Range Rover Evoque Range Rover Sport Vergleich
Range Rover Evoque/Range Rover Sport: Test  

Vergleich Evoque gegen Sport

 

Bis zu 380 PS im Range Rover Velar (2017)

Kombiniert werden diese Komponenten mit besonders leistungsstarken Motoren. Die Leistungs-Spannbreite der sauberen und laufruhigen Ingenium-Vierzylinderdiesel reicht im neuen Range Rover Velar (2017) von 180 PS bis 240 PS – bei 500 Newtonmeter Drehmomentmaximum. Gesellschaft erhalten die Selbstzünder zunächst von einem brandneuen Vierzylinder-Benzinmotor aus der Ingenium-Reihe, der 250 PS Leistung unter anderem für einen 6,7-Sekunden-Sprint von 0 auf 100 km/h nutzt. Später im Jahr folgt dann eine noch kraftvollere Version des Benziner-Triebwerks mit 300 PS. Neben effizienten Vierzylindern ist der Velar auch mit zwei Sechszylindern verfügbar. Der Dreiliter-V6-Diesel mit Biturbo-Aufladung leistet knackige 300 PS und 700 Newtonmeter Drehmoment, der Dreiliter-V6-Benziner mit Kompressor-Aufladung satte 380 PS. Mit letzterem beschleunigt das SUV in nur 5,7 Sekunden von 0 auf Tempo 100 und weiter auf eine Spitze von 250 km/h. Zum Marktstart des Range Rover Velar (2017) ist das Sondermodell First Edition mit der Topausstattung HSE und wahlweise dem V6-Diesel oder -Benziner erhältlich. Es umfasst unter anderem eine Lederausstattung, ein 1600 Watt starkes Soundsystem, Matrix-Laser-LED-Scheinwerfer und 22 Zoll große Alufelgen. Doch dürfte damit noch lange nicht das Ende der Fahnenstange erreicht sein. Auch ein Sportmodell auf Basis des Velar (2017) ist denkbar. Dass der SVR über 130.000 Euro kosten könnte, dürfte vielen potenziellen Kunden angesichts der einzigartigen Kombination von Leistung und Design herzlich egal sein.

 

Range Rover Velar (2017) im Crashtest

Im Crashtest des Euro NCAP erreicht der Range Rover Velar (2017) die beste Gesamtwertung von fünf Sternen. Am besten schnitt der Velar mit 93 Prozent beim Schutz erwachsener Insassen ab. Bei den simulierten Unfällen trugen die Dummies allenfalls leichte Verletzungen davon. Auch Kinder sind im Velar sehr sicher (85 Prozent). Nur beim Frontalcrash trug der Dummie des zehnjährigen Kindes eine leichte Nackenverletzung davon, während das sechsjährige Kind im Bereich des Torso leicht verletzt wurde. Dank des sehr guten Notbremsassistenten im Range Rover Velar (2017), erlangt das SUV in Sachen Fußgängerschutz 74 Prozent. Nur im Bereich der Scheinwerfer sowie der A-Säulen besteht Verletzungsgefahr. Die Assistenzsysteme im Velar leisten allesamt gute Arbeit, sodass der Range Rover hiet mit 72 Prozent abschneidet.

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