Rallye Dakar 2017: Peterhansel gewinnt (Update!) Peterhansel gewinnt Rallye Dakar

16.06.2017

Die von schweren Regenfällen dominierte Rallye Dakar 2017 (2. bis 14. Januar) ist vorbei! Gewonnen hat Stéphane Peterhansel (Peugeot), der das über 9000 Kilometer lange Rennen durch Südamerika am schnellsten absolvierte. An seinem nunmehr schon 13. Erfolg bei der Rallye Dakar hatten die Rennrichter aber einen großen Anteil.

Stéphane Peterhansel im Peugeot hat die Rallye Dakar 2017 gewonnen – mit 5:13 Minuten Vorsprung auf Peugeot-Kollegen Sébastien Loeb. Der Sieg bei der Rallye Dakar 2017 bedeutet für Peterhansel bereits den 13. Erfolg bei der anspruchsvollen Rennserie, die seit 2009 durch Südamerika – von Paraguay durch Bolivien nach Argentinien – führt. Sechs Mal gewann Peterhansel die Rallye Dakar mit dem Motorrad, sieben Mal mit dem Auto. Dabei sah sein ärgster Konkurrent Loeb schon wie der sichere Sieger aus. Peterhansel lag nach einem Unfall aussichtlos hinten und gewann lediglich durch die Zeitgutschrift der Rennrichter. Peterhansel war beim verletzten Motorradfahrer geblieben und hatte dadurch viel Zeit verloren. Zeit, die er am Grünen Tisch wieder reinholen konnte. Bei einer Rallye Dakar 2017, die mit schweren Regenfällen zu kämpfen hatte, deren Etappen dadurch verkürzt wurden und durch die zahlreiche Favoriten – etwa Nasser Al-Attiyah oder Carlos Sainz – ausschieden. Am 2. Januar 2017 fiel der Startschuss für die 39. Auflage der Rallye Dakar – der wohl härtesten, aber auch abenteuerlichsten Rallye der Welt. Über 454 Kilometer fuhren die Fahrer in der ersten Etappe von Asunción, der Hauptstadt Paraguays weiter nördlich nach Resistencia in Argentinien. Von dort aus geht es weiter durch Bolivien und schließlich wieder zurück nach Argentinien. Die Strecke führt insgesamt 9000 Kilometer über trockene, staubige Wüstengebiete und feuchtes, matschiges Sumpfgelände bis hin zum Zielort, der argentinischen Hauptstadt Buenos Aires. Dort endete die Rallye Dakar 2017 am 14. Januar. Ein Großteil des Rennens spielt sich dabei in rund 4000 Metern Höhe ab – eine der größten Herausforderungen für die Fahrer. Die meisten von ihnen bereiten sich bereits seit Wochen auf die besonderen Bedingungen vor, indem sie in Höhenzelten schlafen. Darin wird der Sauerstoffgehalt der Luft reduziert, in der Hoffnung den Körper an die ungewohnten Bedingungen zu gewöhnen. Zusätzliche Belastung: Die etappenweise enorme Hitze von über 40 Grad Celsius im Schatten.

Mini Cabrio im Video:

 
 

Rallye Dakar 2017: Peterhansel gewinnt

Insgesamt traten zur Rallye Dakar 2017 73 Autos sowie 250 Motorräder, Quads und Renn-Lkw an. Damit war die Teilnehmerzahl so gering wie nie. Während die Werks-Mannschaften von Peugeot, Toyota und Mini in voller Stärke an den Start gehen konnten, gab es für Toyota vor Beginn der Rallye Dakar 2017 einen Rückschlag. Der neue Toyota Hilux, mit dem die Japaner auf Heckantrieb umsatteln wollten, soll frühestens 2018 fit für das Rennen sein. Dafür ging Toyota mit dem bewährten Allradler an den Start. Die Japaner schickten unter anderem die ehemaligen Mini-Fahrer Nani Roma und Nasser Al-Attiyah ins Rennen. Dritter Fahrer im Team ist Giniel de Villiers. Mini krallte sich wiederum zwei ehemalige Toyota-Fahrer für das Team. Mit dem neuen Mini John Cooper Works Rally traten Saudi Yazeed Al-Rajhi und Beifahrer Timo Gottschalk bei der Rallye Dakar 2017 an. Weitere Toyota-Fahrer waren Mikko Hirvonen, Orlando Terranova und Bryce Menzies. Peugeot ging auf der Rallye Dakar 2017 nach dem Motto "never change a winning team" vor und geht mit bewährter Besatzung an den Start. Darunter der zwölfmalige Dakar-Sieger Stéphane Peterhansel, Sébastien Loeb, Cyril Despres und Carlos Sainz. Sie bestritten die Tour durch die drei Länder im Peugeot 3008 DKR.

Ergebnis der Rallye DakarFahrer
1.Stéphane Peterhansel (Peugeot)
2.Sébastien Loeb (Peugeot)
3.Cyril Despres (Peugeot)
4.Nani Roma (Toyota)
5.Giniel de Villiers (Toyota)
6.OrlandoTerranova (Mini)
7.Jakub Przygonski (Mini)
8.Romain Dumas (Peugeot)
9.Conrad Rautenbach (Toyota)
10.Mohammed Abu-Issa (Mini)

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