Premieren-Fieber Premieren-Fieber

12.12.2008
Inhalt
  1. Karosserie
  2. Fahrkomfort
  3. Motor und Getriebe
  4. Fahrdynamik
  5. Umwelt und Kosten
  6. Fazit

Wie immer, wenn ein neuer VW Golf auf den Markt kommt, schaut die gesammelte Konkurrenz wie gebannt nach Wolfsburg – ist der Neue wieder einmal das Maß der Dinge?

Kein anderes Auto als der VW Golf hat es bisher geschafft, seinen Namen in der Bezeichnung für eine ganze Fahrzeugklasse, der „Golf-Klasse“, wiederzufinden. Wer beweisen will, dass er es versteht, Autos in diesem Segment zu bauen, muss sich vor allem mit dem Golf messen. Und immer, wenn die Konkurrenz nahe daran ist, dem Volkswagen den ersten Platz streitig zu machen und einzelne Wertungskapitel für sich zu entscheiden, legen die Wolfsburger nach und verbessern den Golf einfach mal so, als sei das gar nichts.

Ähnliches ist auch jetzt beim nagelneuen Golf VI zu erwarten. Ob es VW aber gelungen ist, wieder einen deutlichen Abstand zu den ewigen Rivalen zu entwickeln, zeigt unser erster Vergleichstest mit den wichtigsten Mitstreitern. Die Kandidaten dieses Kräftemessens im einzelnen: Audi A3 Sportback 1.8 TFSI mit 160 PS, BMW 120i mit 170 PS, Ford Focus 2.0 mit 145 PS, Lancia Delta 1.4 T-Jet 16V mit 150 PS, Opel Astra 1.6 Turbo mit 180 PS, Peugeot 308 150 THP mit 150 PS und natürlich der VW Golf 1.4 TSI mit 160 PS. Also auf ein Neues im wichtigsten Klassenkampf des deutschen Automarktes.

 

Karosserie

 

Die Ansprüche gehen hier weit auseinander

Optisch ist der Golf VI nur auf den zweiten Blick vom Vorgänger zu unterscheiden und erregt da-her nur wenig Aufsehen. Das ist von VW aber auch so beabsichtigt. Der Golf soll ganz deutlich als solcher zu erkennen sein. Und da kann man sich auf keinerlei Experimente einlassen.

Bei den Abmessungen ist der Wolfsburger in Länge und Breite nahezu gleich geblieben. Auch das Platzangebot im Innenraum entspricht dem des Vorgängers, was aber kein Nachteil ist. Selbst der große Lancia mit seiner üppigen Knie- und Ellenbogenfreiheit hat nicht so eine  durchdachte Raumausnutzung wie der Wolfsburger. Trotz der einstellbaren Rückbank müssen im Italiener die Fondpassagiere wegen der abfallenden Dachlinie die Köpfe einziehen.

Am ehesten kann der Peugeot mit dem VW mithalten, der vorn gleiche Platzverhältnisse zu bieten hat, hinten aber verliert. Der eng geschnittene BMW vermittelt den Insassen dagegen schon fast das Gefühl, in einem Kleinwagen zu sitzen. Am hinteren Ende des Feldes rangieren auch Audi und Opel, während die Platzverhältnisse im Ford sind gut.

Zum Wohlfühlen gehört aber nicht nur reichlich Platz, Bedienung und Funktion sollten so gestaltet sein, dass der Fahrer sich auf Anhieb zurechtfindet. Übersichtlich gestaltete Instrumente und logisch platzierte Schalter machen den VW zum Maßstab – zusammen mit dem Focus, der genauso überzeugend konzipiert ist und den Fahrer vor keinerlei Probleme stellt. A3 Sportback und 120i folgen auf den nächsten Positionen. Beim BMW ist das neu konzipierte iDrive jetzt einfacher und logisch zu bedienen und überzeugt mit einer immensen Geschwindigkeit im Navigationsbereich. Delta, Astra und 308 rangieren mit teilweise unübersichtlich angeordneten Schaltern oder schlecht ablesbaren Anzeigen am Ende des Feldes.

Wer auf größere Reisen geht, muss sich beim Gepäck im Ford am wenigsten einschränken. Mit 396 Litern nimmt sein Kofferraum die meisten Gepäckstücke auf, während sich das BMW-Abteil auf 330 Liter beschränkt. Aber auch der VW rangiert mit 350 Liter Ladevolumen am hinteren Ende des Feldes. Werden die Rücksitze umgelegt, wandelt sich das Bild, und der Wolfsburger hat mit 1305 Litern das größte Volumen vor dem Opel (1295 Liter) zu vermelden. Mit 1100 Liter Fassungsvermögen wird der Audi sogar noch vom BMW (1150 Liter) überholt.

Bei der Sicherheitsausstattung bietet der Wolfsburger die meisten Features entweder serienmäßig oder zumindest gegen Aufpreis an. Auf ähnlichem Niveau folgen Peugeot, BMW und Audi, während der Ford hier deutlich an Punkten einbüßt.

In Sachen Qualität und Verarbeitung liegen Audi und VW auf einem hohen Niveau. Hier klappert nichts und es rappelt nichts, die Materialien wirken noch hochwertiger als im ansonsten soliden BMW. Der Focus hat ebenfalls zugelegt, kommt aber noch nicht ganz an die „großen“ Drei heran, während besonders der Peugeot enttäuscht. Hier scheint es nichts zu geben, was nicht irgendwie Geräusche macht.

KarosserieMax. PunkteVW Golf 1.4 TSIFord Focus 2.0Audi A3 Sportback 1.8 TFSIBMW 120iOpel Astra 1.6 TurboPeugeot 308 150 THPLancia Delta 1.4 T-Jet 16V
Raumangebot vorn10070676456617067
Raumangebot hinten10057545247535659
Übersichtlichkeit7038383839353734
Bedienung/ Funktion10090908884787875
Kofferraumvolumen10030353026342932
Variabilität10020352625232430
Zuladung/ Anhängelast8033383125363130
Sicherheit15095798991879388
Qualität/ Verarbeitung200185180185183173168171
Kapitelbewertung1000618616603576580586586

 

Fahrkomfort


 

Die Teststrecke entlarvt den 308 als zu hartgesotten

Um es direkt auf den Punkt zu bringen: Wer in der Kompaktklasse Wert auf bestmöglichen Komfort nicht nur für sich, sondern auch für seine Mitreisenden legt, fährt Golf und sonst nichts. Dank weiter Einstellbereiche für Sitz und Lenkrad ist schnell jene perfekte Sitzpostion gefunden, die auch nach zwei Stunden Fahrt nicht zur Ermüdung führt. Serienmäßig verwöhnt der Golf 1.4 TSI – mit dem Motor erst ab Ausstattung Comfortline lieferbar – mit Komfortsitzen, die, wie auch die großzügig dimensionierte, angenehm gepolsterte Rückbank, kaum Wünsche offen lassen.

Genauso bequem sitzt man auch im Audi A3, wobei der Testwagen jedoch mit Alcantara-Sportsitzen (1350 Euro) ausgerüstet war. Auch beim BMW ist man gut beraten, 580 Euro in die zwar etwas schmal geschnittenen, aber gut konturierten Sportsitze zu investieren. Nicht ganz so feste Seitenführung, dafür aber eine sehr entspannte Haltung findet man auf den Ford-Sitzen, mit denen die serienmäßigen Sportsessel des Opel nicht ganz mithalten können.

Deutlich dahinter liegen Lancia und Peugeot, in denen man nur schwer zu einer entspannten Position findet. Immerhin freuen sich die Fond-Passagiere im Delta an einstellbaren Rückenlehnen und der geteilt verschiebbaren, wenn auch etwas zu hart gepolsterten Bank.

Mit seinem ausladenden Design mimt der Italiener zwar den Gran Turismo in diesem Vergleich, dazu fehlt ihm jedoch die passende Abstimmung. Poltrig bewegt sich der Lancia über Querfugen und mutet seinen Passagieren auf Bodenwellen nervende Auf- und Abbewegungen zu. Nur der Peugeot agiert mit seiner feisten 18-Zoll-Bereifung (Serie in der Topausstattung Platinum) noch unnachgiebiger.

Genau das Gegenteil verkörpert das neue Meisterstück aus Wolfsburg, ausgerüstet mit dem adaptiven Dämpfersystem DCC für 925 Euro. Im anwählbaren Komfortmodus nimmt der Golf Unebenheiten aller Art gelassen, federt geschmeidig darüber hinweg, wobei die Karosserie so unerschütterlich wirkt wie eine Burg.

Einen nahezu ebenbürtigen Gegner findet der Golf aber im sehr harmonisch abgestimmten Ford Focus. Nur auf pickeligen Asphaltdecken rollt der Ford etwas steifbeiniger ab. Die große Überraschung im Komfort liefert der 1er BMW, dessen serienmäßige 16-Zoll-Runflat-Reifen sehr gut mit der straffen Federung harmonieren. Unebenheiten werden perfekt herausgefiltert, erst bei voller Beladung geht dem Münchner schnell der Federweg aus, und er neigt auf Bodenwellen zum Durchschlagen.

Ähnliches gilt für den straff abgestimmten Audi, der im leeren Zustand aber weniger geschmeidig federt als der BMW. Auch der Astra-Testwagen war mit einer adaptiven Dämpferregelung (IDS Plus, ab 445 Euro) ausgerüstet, zieht daraus wegen der sportlichen Grundabstimmung aber keine Vorteile im Komfort wie der Golf. So gewinnt der Newcomer dieses Kapitel, was nicht zuletzt auch auf die sehr gute Geräuschdämmung zurückzuführen ist.

FahrkomfortMax. PunkteVW Golf 1.4 TSIFord Focus 2.0Audi A3 Sportback 1.8 TFSIBMW 120iOpel Astra 1.6 TurboPeugeot 308 150 THPLancia Delta 1.4 T-Jet 16V
Sitzkomfort vorn150130120130128115105108
Sitzkomfort hinten10070656560626867
Ergonomie150132130128115120125112
Innengeräusche5040364639374635
Geräuscheindruck10071706970685967
Klimatisierung5033332222343230
Federung leer200134133129132125118124
Federung beladen200133133130130126115124
Kapitelbewertung1000743720719696687668667

 

Motor und Getriebe


 

Voll im Trend: Turbo plus Direkteinspritzung

Gegen die zwar hubraumschwächere, aber aufgeladene Konkurrenz hat es der Focus schwer mit seinem traditionellen Zweiliter-Saugmotor. Eher mäßigen Durchzug und schwache Fahrleistungen kompensiert der 145 PS starke Ford immerhin durch seinen niedrigen Testverbrauch von 8,2 Litern auf 100 km. Trotz seiner aufwendigen Spartechnik (Start-Stopp-System, Direkteinspritzung mit Magerbetrieb) braucht der etwas rau laufende Zweiliter-Saugmotor im BMW mit 8,9 Litern zwar deutlich mehr, die drehfreudigen 170 PS verhelfen dem 120i jedoch zu munteren Fahrleistungen.

Wie der Ford lässt aber auch der BMW jenen Punch im unteren bis mittleren Drehzahlbereich vermissen, den die starken Turbos von Audi (160 PS) und besonders von Opel (180 PS) liefern. Dass die Kombination von Aufladung und brennraumkühlender Direkteinspritzung der richtige Weg ist, beweist der Golf, dessen 1,4-Liter dank kombinierter Turbo-Kompressoraufladung 160 PS generiert.

Damit erreicht er fast die Fahrleistungen des kräftigeren Opel, verbraucht mit 8,6 Litern auf 100 km aber 1,5 Liter weniger als der Astra. Mit nicht ganz so munteren Fahrleistungen, dafür aber ebenfalls mit gleichmäßiger Leistungsentfaltung sortieren sich die 150-PS-Turbos von Peugeot (1,6-Liter-Direkteinspritzer) und Lancia (1,4-Liter-Saugrohreinspritzer) im Mittelfeld ein.

Zur Freude am Fahren tragen nicht nur im BMW, sondern auch in Audi und Ford die passend abgestuften, exakt schaltbaren Getriebe bei. Allerdings wünscht man sich im Focus einen sechsten Gang. Das gleiche gilt für den Peugeot, dessen Getriebeknüppel auf langen Wegen durch die Schaltgassen torkelt, ähnlich wie beim Lancia. Der 160-PS-TSI im Golf ist derzeit nur mit dem automatisierten Doppelkupplungsgetriebe DSG lieferbar und nimmt somit eine Sonderstellung ein.

Das Siebengang-DSG schaltet schnell, ruckfrei und hat stets die passende Übersetzung parat, so dass nur selten manuell engegriffen werden muss. Perfektion, die sich auszahlt, denn der VW entscheidet auch dieses Kapitel für sich.

Motor und GetriebeMax. PunkteVW Golf 1.4 TSIFord Focus 2.0Audi A3 Sportback 1.8 TFSIBMW 120iOpel Astra 1.6 TurboPeugeot 308 150 THPLancia Delta 1.4 T-Jet 16V
Beschleunigung150120107119118122111109
Elastizität100
Höchstgeschwindigkeit15068576871696360
Getriebeabstufung10088848686847678
Kraftentfaltung5038323832373234
Laufkultur10071717169707072
Verbrauch325218226207213190205211
Reichweite251112101081111
Kapitelbewertung1000614589599599580568575

 

Fahrdynamik


 

'Der Golf schlägt den BMW beim Handling

Die fahrdynamischen Disziplinen sind traditionell eine Domäne der heckangetriebenen BMW. Auch in diesem Vergleich setzt sich der Münchner wieder einmal gegen die Konkurrenten durch. Allerdings wird die Luft eng. Der neue Golf ist dem 120i verdammt dicht auf die Pelle gerückt. Sein agiler 1,4-Liter-Turbo-Kompressormotor sorgt in Verbindung mit der adaptiven Dämpferkontrolle (DCC) beim Handling für die schnellste Zeit.

Diese ermöglicht der VW in einer so lässigen und souveränen Art, dass man den Technikern nur ein Kompliment aussprechen kann. Über eine Sekunde nimmt er den nächstschnellsten, Audi und Opel, ab. Und egal, was der Fahrer auch anstellt, der Golf lässt sich einfach nicht aus der Ruhe bringen. Neutral ausgelegt, meistert er jede Kurve. Zu schnell angegangene Biegungen werden von der Elektronik sanft und kaum spürbar eingeregelt.

Ein Ausbrechen der Karosserie bei Lastwechseln, das beim Audi zum Beispiel deutlich zu spüren ist, kennt der Golf-Pilot nicht. Eine direkte Lenkung, bestens dosierbare Bremsen und eine überzeugende Traktion machen die Fahrt zum Erlebnis. Lediglich die gemessenen Bremswege könnten kürzer ausfallen. Hier verspielt der Golf VI auch den Kapitelsieg.

Die schlechtesten Bremswerte werfen den Lancia an das Ende des Feldes. Fahrdynamik ist sowieso nicht die Domäne des Italieners. Seine gefühllose Lenkung, das nicht abschaltbare ESP und der nicht sonderlich agile 1,4-Liter-Turbo des Delta lassen nur schlechte Zeiten zu.

Der Peugeot zeigt dagegen zwei Gesichter. Beim Handling mit schnellen Kurvenkombinationen bremst das Zwangs-ESP, das bei höheren Geschwindigkeiten automatisch wieder eingreift, den Franzosen kräftig ein. Zudem vermittelt die indirekt ansprechende Lenkung, die bei niedrigerem Tempo den 308 spürbar in die Kurve zieht, ein ungutes Gefühl. Beim Slalom dagegen kommt dieses Einlenkverhalten dem Franzosen zugute und er erzielt die Bestzeit.

Zügige Zeiten lässt auch der Opel Astra mit dem optionalen IDS-Plus-Fahrwerk zu, bei dem sich per Tastendruck die Kennlinien der Dämpfer, des Motoransprechverhaltens und der Lenkunterstützung verändern lassen. Noch schnellere Zeiten verhindert die fehlende Traktion. In engen Kehren dreht beim Rüsselsheimer das kurveninnere Rad hilflos durch.

Focus und 120i meistern diese Fahrdisziplinen eher unauffällig. Erstaunlich ist, dass der Münchner trotz Heckantrieb und völlig deaktivierbarem ESP keinerlei Tendenz zum Ausbrechen des Hecks zeigt und völlig neutral den Kurs umrundet. Die direkte Lenkung und die kräftig zupackende Bremse machen die Fahrt zum entspannten Vergnügen. Die Fahrsicherheit geht ganz klar an den Golf. Hier ist man zügig unterwegs und kann trotzdem nichts verkehrt machen.

FahrdynamikMax. PunkteVW Golf 1.4 TSIFord Focus 2.0Audi A3 Sportback 1.8 TFSIBMW 120iOpel Astra 1.6 TurboPeugeot 308 150 THPLancia Delta 1.4 T-Jet 16V
Handling15072606863686252
Slalom10059496364596748
Lenkung10082818182807876
Geradeauslauf5040394044313733
Bremsdosierung3020191819191818
Bremsweg kalt15087887591928857
Bremsweg warm1509490811019510074
Traktion10042383540363839
Fahrsicherheit150130125120125124124123
Wendekreis201514151613127
Kapitelbewertung1000641603596645617624527

 

Umwelt und Kosten


 

Premium ist teuer – siehe BMW und Audi

Der Golf ist gut, aber ist er dafür nicht zu teuer? Auf den ersten Blick sieht es fast danach aus, denn als Viertürer geht der Golf 1.4 TSI mit einem Grundpreis von 24725 Euro ins Rennen und sortiert sich hinter BMW 120i (26500 Euro) und Audi A3 Sportback 1.8 TFSI (25150 Euro) ein. Doch bekommt man in Wolfs-burg deutlich mehr fürs Geld.

Denn nicht nur das DSG ist im Preis schon enthalten, auch eine Klimaanlage und das CD-Radio gehören zum Serienumfang. Für beide Grundbedürfnisse verlangt der Konzernkollege Audi happige Aufpreise, und bei BMW kostet zumindest die Klimaanlage Aufpreis. Für eine Automatik wären bei beiden nochmals über 2000 Euro fällig.

Dagegen bewegt sich der Focus 2.0 auf einem erfreulich niedrigen Preisniveau, auch verglichen mit dem Golf. Den Kölner gibt es in der Ausstattung Style ab 20500 Euro, Klima und Radio inklusive. Ähnlich gut ausgestattet steht das Lancia-Designerstück für 21600 Euro zum Verkauf, Peugeot (ab 21550 Euro) und Opel (ab 23895 Euro) bringen sogar noch schmucke Alu-Räder mit, so dass zur AZ-Normausstattung nur noch die Metalliclackierung fehlt.

Die sonstige Kostenabrechnung verzeichnet geringe Wertverluste für Audi, Ford und Peugeot, die niedrigsten Werkstattkosten prognostiziert der ADAC für den Golf. Insgesamt fährt man im letzten Kapitel jedoch am günstigsten mit Peugeot und Ford.

Kosten/UmweltMax. PunkteVW Golf 1.4 TSIFord Focus 2.0Audi A3 Sportback 1.8 TFSIBMW 120iOpel Astra 1.6 TurboPeugeot 308 150 THPLancia Delta 1.4 T-Jet 16V
Bewerteter Preis675220254217208226245244
Wertverlust5023252524222524
Ausstattung25181502202112
Multimedia50
Garantie/Gewährleistung5028182820381917
Werkstattkosten2016141614151414
Steuer109999999
Versicherung4034343432343532
Kraftstoff5536373434303435
Emissionswerte2589818387838888
Kapitelbewertung1000473487446430477490475

 

Fazit

Der Sieg des neuen VW Golf VI kommt für niemanden unerwartet. Der Abstand zur Konkurrenz ist jedoch größer als gedacht. Die Kapitel Karosserie, Komfort und Motor/Getriebe gehen nach Wolfsburg.  Mit besseren Bremswerten hätte der VW auch bei der Fahrdynamik gewonnen, selbst im Kostenkapitel belegt er hinter Audi und BMW den dritten Platz.

Am beeindruckendsten sind aber die technischen Überarbeitungen in Sachen Fahrdynamik. Der zweite Platz des Ford war vorher nicht absehbar. Den Grundstein dafür legt er im Karosserie- und im Fahrkomfort-Kapitel. Audi, BMW, Opel und Peugeot trennen nur Nuancen. Der Kapitelsieg des BMW bei der Fahrdynamik kommt nicht überraschend, der Peugeot 308 entscheidet dafür das Kosten-Kapitel für sich. Der Lancia mit seiner schönen Karosserie hat einfach zu viele Schwächen – er ist der Sieger der Herzen.

Gesamtbewertung

Max. PunkteVW Golf 1.4 TSIFord Focus 2.0Audi A3 Sportback 1.8 TFSIBMW 120iOpel Astra 1.6 TurboPeugeot 308 150 THPLancia Delta 1.4 T-Jet 16V
Summe50003089301529632946294129362830
Platzierung1234567

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