Premiere für den neuen Audi A8 L W12 auf der Auto China Peking 2010 Für ganz oben

19.04.2010

Der neue Audi A8 ist ein großes Auto, überragt er doch mit 5,14 Meter Länge die Konkurrenz von BMW und Mercedes. Nun zeigt Audi auf der Auto China 2010 (25. April bis 2. Mai) in Peking die Langversion und den Zwölfzylinder W12

Angeblich gibt es Kunden, die ordern schlicht das Topmodell und vergessen auch kein Kreuzchen in der Ausstattungsliste. Jener Klientel bietet Audi ab Ende des Jahres den A8 in Langversion und mit Zwölfzylinder an.

Mit 13 Zentimeter mehr Länge und Radstand ist der A8 L laut das längste und breiteste Auto im Segment. In summe sind es 5,26 Meter in der Länge und 1,94 Meter in der Breite. Die Breite ist mit der kurzen Karosserie identisch, die Höhe wuchs um zwei Millimeter. Von der verlängerten Karosserie profitieren die Passagiere im Fond. Die beiden Einzelsitze lassen sich vielfach elektrisch verstellen, beheizen und belüften. Auch der Beifahrersitz lässt sich vom Fond aus justieren.

Gegen Aufpreis bringt ein Panorama-Glasdach mehr Licht und Luft in den Innenraum, Jalousien sorgen bei Bedarf für Schatten. Zur Lederausstattung Valonea gehören Kopfstützen und ein Kissen mit Hirschlederbezug. Dachhaltegriffe und Fond-Konsole können mit zusätzlichen Edelholzblenden bestellt werden.

NEUHEITEN DER AUTO CHINA PEKING 2010
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Mit dem Ruhesitz hinter dem Beifahrerplatz wird der A8 L dann zur rollenden Lounge. Die zehn Luftkammern im Sitz lassen sich per Fernbedienung steuern, vier Massageprogramme sind anwählbar. Aus dem Vordersitz klappen ein Fußbänkchen und ein Tisch. Auf Wunsch gibt es 10,2-Zoll-Bildschirme und einen Kühlschrank.

500 PS aus 6,3 Liter Hubraum
Motorisiert ist der A8 mit den gleichen Aggregaten wie die Kurzversion.  Die feine Ausnahme bildet der neue 6.3 FSI-Zwölfzylinder. Mit Direkteinspritzung, 48 Ventilen und seiner kompakten Bauweise ist der W12 quattro durchaus der Antrieb für technische Gourmets. Er leistet 500 PS, für das maximale Drehmoment von 625 Newtonmeter genügen 3250 U/min. In 4,9 Sekunden beschleunigt der W12 von null auf Hundert, bei 250 km/h greift die elektronische Abregelung.

Das Kurbelgehäuse des Langhubers besteht aus einer Aluminium-Silizium-Legierung, die Kolben sind aus Leichtmetall geschmiedet. Weil sich zwei der vier Dreizylinderreihen im Winkel von 15 Grad leicht zueinander versetzt gegenüberstehen, baut der W12 kürzer als ein V8.

Die Grundfläche des Motors beträgt 50 mal 70 Zentimeter. Kurbel- und Kettentrieb sind auf geringe Reibung optimiert, die Batterie wird beim Bremsen und Ausrollen geladen. Damit der Motor schneller die verbrauchsintensive Warmlaufphase überwindet, wird der Kühlkreislauf nach dem Start still gelegt. Gegenüber dem Vorgänger hat Audi den Verbrauch um 1,6 Liter reduziert, zwölf Liter stehen nun im Datenblatt.

Von den übrigen Versionen unterscheidet sich der W12 durch horizontale Chromstäbe im glanzschwarz lackierten Kühlergrill und W12-Signets an Front und Heck. Die trapezförmigen Endrohrblenden sind in den hinteren Stoßfänger integriert. Lieferbar ist die Langversion ab Ende des Jahres.
Andreas Of

AUTO ZEITUNG

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