Porsche Panamera Coupé
Kommt bald das Panamera Coupé?
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Diese abgeklebten Heckleuchten des Prototyps dürften die Optik der aktuellen 911er-Reihe ähneln » zurück zum Artikel |
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Denkbar ist ein großes zweitüriges Coupé, ein Grand Tourismo, als legitimer Nachfolger des Porsche 928. Dieser hatte seinen V8 vorn und das Getriebe an der Hinterachse. Die Transaxle-Bauweise ermöglicht eine gute Gewichtsverteilung » zurück zum Artikel |
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Mit dem Panamera wächst ab 2009 die Porsche-Familie auf die fünfte Reihe an » zurück zum Artikel |
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In dieser frühen Studie des viertürigen Panamera ist das Heck fließender als auf den Erlkönig-Fotos » zurück zum Artikel |
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Wie beim Cayenne sitzt beim Panamera der Motor vorn. Angetrieben wird zumindest in der ersten Phase lediglich die Hinterachse » zurück zum Artikel |
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Vom V6 mit 290 PS bis hin zum V8-Turbo-Direkteinspritzer mit 500 PS: für den Panamera steht das Porsche-Sortiment zur Auswahl » zurück zum Artikel |
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Fahrwerksdetails wie die Motoren sind dem Allrader Cayenne entliehen. Der Panamera soll jedoch eine neue Plattform gründen » zurück zum Artikel |
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4,90 Meter misst die Karosserie, die im VW-Werk in Hannover gefertigt wird. Die Motoren kommen aus Stuttgart, montiert wird der neue Porsche in Leipzig » zurück zum Artikel |
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Der Panamera wird 2009 vorgestellt. Plant Porsche schon den nächsten Coup mit einem neuen Zweitürer?
Die Geister, die Porsche-Vorstandschef Dr. Wendelin Wiedeking bei einer Rede 2003 vor Wirtschaftsexperten rief, wurde er so schnell nicht mehr wieder los. Er sprach von einer möglichen vierten Baureihe, womöglich einem 2+2 Coupé.
Lange blieb das Auto im Nebel, seit einiger Zeit ist allerdings klar, dass Wiedeking den Panamera meinte. Die viertürige Limousine kommt 2009 auf den Markt und wird eine neue Plattform gründen. Und das, obwohl Achsen und Motoren der coupéhaften Limousine vom SUV Cayenne übernommen werden. Synergieeffekte sind eben gefragt: Der Cayenne V8-Turbo mit 500 PS dient als Organspender und ist kompakt, leicht und keineswegs ausgereizt - das ideale Aggregat für ein starkes Coupé.
Lange geisterte dieses Modell im Vorfeld durch Vorträge von Analysten und Finanz-Experten. Bei Porsche hielt man sich eher bedeckt, doch im Entwicklungszentrum Weissach stand die Marschrichtung schon vorher fest. Wesentlicher Bestandteil der Planung war eben dieses 2+2-sitziges Coupé mit Frontmotor-V8.
Von einem Viertürer nahm der Porsche-Chef dagegen lange Zeit Abstand: "Limousinen bauen andere schon seit hundert Jahren. Das können die besser." Mit dem Panamera will Porsche zeigen, dass die Zuffenhausener sich vor den "anderen" nicht verstecken brauchen. Was jetzt noch fehlt, ist aber der zweitürige Panamera, also genau das Auto, von dem Wiedeking vor vier Jahren orakelte.
Was Antriebsstrang und Karosseriestruktur betrifft, braucht Porsche nicht unbedingt einen Entwicklungs-Partner. Wenn, dann heißt der seit einiger Zeit schon Volkswagen. Seit die Stuttgarter als Großaktionär in den Aufsichtsrat eingezogen sind, werden alte Pläne wieder ausgegraben.
Noch gibt es keine konkrete Vereinbarung, aber zwei Gedankenspiele haben ihren Reiz. Nr. 1: Der 4,80 Meter lange Bentley Continental GT dient als Ausgangsbasis. Er besitzt exakt das angepeilte Format und nutzt Komponenten des VWPhaeton, dessen Zulieferer größere Stückzahlen zu interessanten Preisen liefern könnten. Von der Instrumententafel über Heizung und Klimaanlage bis hin zur Crashstruktur der Rohkarosserie reicht die Palette potenzieller Gleichteile. Das Gerippe des Bentley wird - logistisch ideal - unweit von Leipzig im VW-Werk Mosel gefertigt. Die Schwachpunkte des Bentley - Gewicht und Kopflastigkeit - könnte Porsche durch Einsatz von Leichtmetall bei der Karosserie sowie den Verzicht auf V12-Motoren reduzieren. Nachteil des Konzepts: Die GTs von Porsche und Bentley wären in Preis und Leistung zu eng benachbart und buhlten um dieselbe Kundschaft.
Doch es gibt noch eine zweite Idee: Der VW-Konzern hat Zugriff auf Maseratis viel gelobte Transaxle-Technik, um sie für eigene Hochleistungsfahrzeuge zu adaptieren. In Deutschland kennt sich aber niemand besser damit aus als die Porsche-Ingenieure. Schließlich haben sie einst selbst das Getriebe vor der Hinterachse als Ideallösung für die Frontmotor-Sportwagen 928 und 968 umgesetzt. Eine Kooperation mit VW böte ihnen die Chance, den liegengelassenen Faden mit vertretbaren Kosten wieder aufzugreifen. Was Porsche noch in der Pipeline hat, gibt es hier zu sehen. (WM)
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