Porsche Boxster Spyder: Premiere auf der New York Auto Show 2015 Born in the USA

01.04.2015

Auf der New York Auto Show 2015 zeigt Porsche den Boxster Spyder und setzt damit seine Open-Air-Tradition in den USA fort

Für Porsche sind die USA das gelobte Land. Als Importeur Max Hoffman in den 50ern die ersten 356er in die Staaten holte, begann die Erfolgsgeschichte der kleinen schwäbischen Sportwagenmanufaktur. Zwischenzeitlich schipperten rund 70 Prozent der Gesamtproduktion über den großen Teich. Hoffman war es auch, der das Gespür für die richtigen Fahrzeugkonzepte hatte. Der 356 Speedster, mit dem James Dean am Wochenende über Rennstrecken jagte, resutlierte aus einem Vorschlag Hoffmans ein extravagantes Cabrio zu bauen. Das war 1955.

 

Porsche Boxster Spyder - Premiere in New York 2015

50 Jahre später setzt Porsche immer noch auf den Erfolg außergewöhnlicher Open-Air-Racer. Auf der New York Auto Show 2015 setzt der Porsche Boxster Spyder diesen Kult fort. Nicht nur seine Streamliner hinter den Kopfstützen erinnern an den 718 Spyder aus den 60er Jahren, auch das Stoffverdeck wird weiterhin ebenso manuell betätigt wie die Schaltung. 

Ganz klar, dass bei so viel Traditionsbewusstsein auch nur ein klassicher Sechszylinder-Boxermotor in Frage kommt. Im neuesten Roadster schöpft er 375 PS aus 3,8 Litern Hubraum, womit ihm der Standardsprint in gerademal 4,5 Sekunden luftig-locker gelingt. Die Höchstgeschwindigkeit liegt bei 290 km/h.

Mit so viel Spurtstärke, würde er auf öffentlichen Straßen sein Potenzial verschenken. Schließlich wusste schon James Dean, dass man mit einem Porsche unter der Woche zur Arbeit fährt und am Wochenende Rennen gewinnen will. Während Bug und Heck vom Cayman GT4 stammen, gehörten die Bremsen ursprünglich einem Porsceh 911. Zusätzlich wurde das Fahrwerk straffer ausgelegt, um 20 Millimeter tiefer gelegt und die Lenkung arbeitet nun noch präziser.

Auch der Innenraum ist komplett auf den Fahrer zugeschnitten: Der Fahrer nimmt auf superleichten Sportschalensitzen Platz und greift in ein neues Sportlenkrad mit 360 Millimeter Durchmesser, womit der Mittelmotor-Sportler noch besser in der Hand liegt. Allerdings zeigt sich bei den weiteren Extras wie puristisch der Boxster Spyder auftritt: Kein Radio, keine Klimaanlage. Wer dennoch auf den neumodischen Kram nicht verzichten möchte, der kann beruhigt sein. Gegen Aufpreis ist nahezu alles zu haben, so auch das Multimediasystem (PCM) inklusive Navigation.

Bestellbar ist der Porsche Boxster Spyder ab sofort. Bei uns kostet er ab 79.945 Euro. Die Schlüsselübergabe erfolgt im Juni 2015.

Michael Gorissen

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