Porsche Boxster und Cayman: Facelift 2016 mit Vierzylinder-Boxermotoren Boxeraufstand

09.07.2015

Der Porsche Boxster Facelift und sein Coupé-Bruder Cayman starten 2016 erstmals mit Vierzylinder-Turboboxern. Dahinter steckt weit mehr als ein Bruch mit der Tradition

Bei Porsche ist derzeit einiges im Busch. Zunächst besiegelt das Facelift 911 zur IAA 2015 das Ende der legendären Saugmotoren (alle Infos zum neuen Porsche 911 Facelift). Die Zukunft gehört aufgrund der rigiden Abgasvorschriften aufgeladenen Turbo-Boxermotoren. Die Diskussion um das Ende der Sechszylinder ist aber vorerst vom Tisch - beim Elfer zumindest. 

 

Cayman und Boxster Facelift: 2016 mit Turbo-Vierzylinder

Reden wir also über diesen Erlkönig, der gerade fleißig Testrunden auf der Nürbugring-Nordschleife abspult. Hier folgt Porsche der Tradition: Wie beim Elfer wird auch der Boxster nur im Detail weiterentwickelt. Eine leicht geänderte Frontpartie mit überarbeitetet Schürze und neuem Scheinwerfer-Design zeichnen das Facelift-Modell ab 2016 aus. Die Revolution steckt im Heck.

Mit den Facelift-Modellen Boxster und Cayman 2016 ersetzen Vierzylnder-Boxermotoren die bewährten Sechs-Ender. Mit Hubräumen zwischen 2,0 und 2,5 Liter werden das Duo Boxster und Boxster S in etwa 300 und 370 PS leisten - gleiches gilt für die Coupé-Varianten Porsche Cayman und Cayman S. Und wie bei den Elfern wird auch beim Roadster und Coupé erstmals ein Single-Turbo aufgeflanscht.

Was für den Mittelmotorsportler durchaus Gewichts- und Schwerpunkt-Vorteile bedeutet, ist weitmehr als nur schnödes Downsizing. Wie wir aus sicherer Quelle erfuhren, sind die Turbo-Vierzylinder der Startschuss zu einem neuen Motoren-Baukasten. Viele Teile, unter anderem Pleuel und Kolben aus dem Vierzylindern werden so konzipiert sein, dass sie auch in den großen Sechszylinder-Boxern Verwendung finden. Und der Blick in die Zukunft reicht durch die Hubräume noch weiter. Eine Erweiterung der Brennräume soll beim neuen Block ohne weiteres möglich sein. Auch ein möglicher Hybrid-Antrieb soll fester Bestandteil der Entwicklung sein. Es ist sogar von einem hybridisierten Über-911 GT2 mit 750 PS die Rede, dessen High-End-Technik auf dem Basis-Herz des neuen Porsche Boxster Facelift 2016 beruht.

Mehr über den brachialen 911 GT2 e-Hybrid, die zweite Generation des Hybrid-Supersportwagen Porsche 918 Spyder, was mit dem legendären Porsche 911 ab 2018 passiert und wie Porsches strategische Ausrichtung darüber hinaus aussieht, erfahren Sie in im exklusiven Neuheitenbericht in der nächsten Ausgabe der AUTO ZEITUNG. Also jetzt schon den Wecker für Mittwochmorgen (3.6.2015) stellen und ab zum nächsten Zeitschriftenhandel.

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