Porsche 959: Verkauf Unikat-Porsche von Auto Becker

04.08.2016

Nur 337 Stück des Porsche 959 wurden jemals produziert, einer der wenigen Besitzer der seltenen Sportwagen-Ikone ist Bill Gates. Nun steht ein gebrauchter 959 zum Verkauf – als Cabriolet. Wir klären auf, wie der Supersportler sein Dach verlor.

Der Porsche 959 war bereits bei Herstellung ein seltenes Auto, ein Porsche 959 Cabriolet ist allerdings einzigartig. Das nun zum Verkauf angebotene Cabrio stammt auch nicht gänzlich aus den Werkshallen von Zuffenhausen, sondern ist ein Machwerk der in Düsseldorf ansässig gewesenen Auto Becker GmbH. Auto Becker? War da nicht was? Genau, der berühmte Gebrauchtwagenhändler und Vertragshändler musste 2002 Insolvenz beantragen, seitdem existiert der Name nur noch in der Erinnerung ausgemachter Classic-Cars-Aficionados. Jedenfalls nahm sich Auto Becker dem 1987 gebauten Porsche 959 an, nachdem dieser in einen schweren Unfall verwickelt war, befreite ihn von seinem Dach und ersetzte dieses durch ein flexibles Cabrioverdeck. Am Ende folgte ein Paintjob in Weiß. Mehr zum Thema: Porsche 993 GT2 Evo unterm Hammer

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Auto Becker machte den Porsche 959 zum Cabrio

Nun, ein gutes Jahrzehnt später, steht der so modifizierte Porsche 959 in Italien bei ADR Motorsport und wartet auf einen Käufer. Was der offene Sportler denn kosten soll, wird beim Händler lediglich mit "trattative riservate" angegeben, was so viel bedeutet wie "Preis gibt's nur auf Kundenanfrage". Gesichert ist nur, dass Auto Becker den Wagen in den späten 90ern für 3 Millionen DM verkauft hat, was den Porsche 959 heute zu einem der teuersten Unfallwagen der Welt machen dürfte. Und noch eins: Da handelsübliche Porsche 959 zu Preisen von über einer Million Euro verkauft werden, dürfte die Cabrio-Version mindestens so wertstabil gehandelt werden. Mehr zum Thema: Versteigerung Porsche 911 GT1 Evo

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Der Porsche 959 bringt es auf 317 km/h – mit Dach

Abseits dieser spannenden Herkunft reizt natürlich auch der verschwindend geringe Tachostand des Porsche 959. Gerademal 8198 Kilometer Strecke hat das Auto in seiner Lebenszeit bisher zurückgelegt. Eine Verschwendung von Potential, wenn man bedenkt, zu welchen Leistungen der 450 PS starke Sechszylinder-Boxer des Supersportlers eigentlich befähigt ist. Allerdings sollte man sich als Fahrer des Softtop-Cabrios wohl etwas zurücknehmen und der Versuchung widerstehen, die möglichen 317 km/h des Autos abzurufen. Mehr zum Thema: Spektakulärer BMW M5 mit V12

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