Porsche 911 Targa 2014: Dritte 991-Variante in Detroit Willkommen zurück!

14.01.2014

Comeback einer Legende: Mit klassischem Targa-Bügel feiert der neue Porsche 911 Targa 2014 seine Premiere auf der Detroit Auto Show

Was auch andere Hersteller in letzter verstärkt für sich entdecken, hat bei Porsche eine lange Tradition: Auf Basis einer einzelnen Baureihe lassen sich zahlreiche verschiedene Varianten generieren, die allesamt andere Kunden ansprechen und so deren Wünsche noch besser erfüllen können. Im Fall des Porsche 911 heißt das: An der Seite des klassischen Coupé steht seit 1965 der Targa, später kam auch noch das gewöhnliche Cabrio hinzu.

 

Porsche 911 Targa 2014: Dritte 991-Variante in Detroit

Einst aus der Not heraus geboren, ist die dritte Variante des 911 heute längst nicht mehr aus dem Portfolio wegzudenken. Tausende Fans in aller Welt wollen weder das permanent geschlossene Coupé noch das vor allem offen wirklich schöne Cabrio, sie suchen nach einem Ganzjahres-Cabrio mit der zusätzlichen Sicherheit einer rundum geschlossenen Karosserie.

Die Sicherheit war es, die den Ingenieuren aus Zuffenhausen einst den ersten Porsche 911 Targa abverlangte: Weil das Cabrio für die US-Legislation im Fall eines Überschlags nicht genug Sicherheit bot, musste ein robuster Überrollbügel her. Genau dieser Bügel wurde zum Markenzeichen des Targa, das auch in der neuen Generation 991 voller Stolz und in glänzendem Aluminium präsentiert wird.

Überhaupt heißt es mit Bezug auf den Targa-Bügel: Willkommen zurück! Denn seit dem Jahr 1996 trat der Targa grundlegend anders auf, setzte auf ein großes Glasdach und verabschiedete sich von der betont-breiten B-Säule. Dieser Kurswechsel wird nun revidiert, mit targa-Schriftzug und drei Kiemen an der Seite wird der Urvater detailliert zitiert – so lässt man die Herzen von Menschen mit Sinn für Geschichte höherschlagen.

Während der Targa-Bügel auf den ersen Blick klassisch daherkommt, versteckt sich unter dem Aluminium eine hochmoderne Dach-Mechanik. Die große Glasheckscheibe ist fest mit dem dem Verdeckkastendeckel verbunden, gemeinsam klappen beide Elemente zum Öffnen oder Schließen des Daches nach oben. Nachdem zwei Klappen im Bügel Platz gemacht haben, kann das Soft-Top z-förmig gefaltet und hinter den Fondsitzen verstaut werden.
Wie diese Dach-Mechanik in Aktion aussieht, zeigt unser Video.

Wie in der jüngeren Vergangenheit gibt es auch den Porsche 911 Targa 2014 ausschließlich mit Allradantrieb, zur Wahl stehen die Modelle Carrera 4 und Carrera 4S mit 350 oder sogar 400 PS. Zum Sortieren der sieben Gänge stehen ein manuelles Getriebe und das PDK genannte Doppelkupplungsgetriebe zur Wahl. Im Fall der Fälle beschleunigt der Basis-Targa mit PDK in 5,0 Sekunden von 0 auf 100, der 4S ist vier Zehntelsekunden schneller – aber wer misst schon Zehntelsekunden, während er unter freiem Himmel den Sound des Boxermotors genießt?

Benny Hiltscher

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