Porsche 911 GT3 RSR 2012: Optimierter Kundensport-Rennwagen Letzte Ausbaustufe

04.11.2011

Die Kunden sind König und erhalten für die Saison 2012 eine nochmals verfeinerte Variante des Porsche 911 GT3 RSR

Im Motorsport entscheiden oft winzige Details über Zielankunft oder Ausfall, über Sieg oder Niederlage. Die ständige Weiterentwicklung der Fahrzeuge ist daher essentiell, denn Stillstand bedeutet im Vergleich mit der Konkurrenz stets Rückschritt. Damit die Kundenteams von Porsche Motorsport auch in der Saison 2012 siegfähiges Material erhalten, wird der 911 GT3 RSR nun nochmals überarbeitet und im Detail verbessert.

 

Porsche 911 GT3 RSR 2012: 460 PS für 498.000 Euro

Im Vergleich mit dem Fahrzeug für 2011 wächst der RSR um weitere 48 Millimeter in der Breite, außerdem wird der Durchmesser der Vorderräder etwas größer und beträgt nun 680 Millimeter. Die Führung der Ansaugluft wurde genau wie die Form von Motorabdeckung, Radhausverkleidungen und Schwellern nochmals optimiert, der Sechszylinder-Boxermotor im Heck des Rennwagens leistet nun 460 PS. Prinzipiell wäre noch mehr Leistung möglich, aber der vom Reglement vorgeschriebene Luftmengenbegrenzer schiebt solchen Überlegungen einen unüberwindbaren Riegel vor.

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Die Kraft des Triebwerks wird von den 310 Millimeter breiten Hinterreifen auf die Straße gebracht. Zur effizienten Kraftübertragung verbaut Porsche Motorsport ein sequentielles Sechsgang-Getriebe mit extrem schnellen Schaltzeiten und Schaltwippen am Lenkrad. Eingesetzt werden darf der Über-Elfer bei den 24 Stunden von Le Mans, dem FIA World Endurance Championship, der Le Mans Series, der American Le Mans Series und bei den Rennen der International GT Open.

Leider hat die enorme Sportlichkeit des GT3 RSR auch ihren Preis: 498.000 Euro müssen die Kundenteams für den neuen Heckmotor-Sportler überweisen – zuzüglich der länderspezifischen Mehrwertsteuer.
Benny Hiltscher

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