Porsche 911 GT3 RS 2015: 991-Topmodell in Genf Rasantes Finale

13.01.2017

Das beste behält sich Porsche zum Schluss auf. Nicht auf dem VW-Konzernabend vor dem Genfer Autosalon, sondern auf der Porsche-eigenen Pressekonferenz wurde der Über-Elfer vorgestellt. Hier alle Details zum Porsche 911 GT3 RS 2015 und Impressionen

Porsches Über-Elfer ist da: der Porsche 911 GT3 RS. Auf dem Genfer Autosalon 2015 haben die Zuffenhausener das Maximum an Fahrspaß und Rennsport-Feeling vorgestellt und setzen mit der Rundenzeit auf dem Nürburgring-Nordschleife sogleich ein dickes Ausrufezeichen. Sieben Minuten und 20 Sekunden benötigt der Rennstrecken-Spezialist und unterbietet damit sogar den legendären Carrera GT um ganze neun Sekunden.

 

Porsche 911 GT3 RS 2015 - Topmodell der Baureihe 991 in Genf

Die gesamte Erfahrung aus dem Motorsport fließt in den neuen GT3 RS ein. Angetrieben wird der neue Spitzensportler selbstverständlich von einem Sechszylinder-Saugboxer - mit vier Liter Hubraum und Direkteinspritzung. Mit seinem strammen 500 PS und 480 Newtonmeter Drehmoment sprintet er in 3,3 Sekunden auf 100, nach 10,9 Sekunden fällt die 200er Marke. Neu ist, dass es ihn nur noch mit automatisiertem PDK-Getriebe gibt. Ordinäre Schaltvorgänge fallen damit zwar weg, doch lassen die Lenkrad-Paddels reichlich Spielraum für individuelle Gangwechsel. 

Karosserieseitig basiert der GT3 RS auf dem 911 Turbo, wurde jedoch nach allen Künsten des Leichtbaus für die Rennstrecke optimiert. Erstmals besteht bei einem Porsche das Dach aus Magnesium, bei der Motorhaube und dem Kofferraumdeckel wurde Kohlefaser verbaut und auch sonst fanden bei anderen Baugruppen zahlreiche Leichtbaumaterialien Verwendung. Rund zehn Kilogramm wiegt er im Vergleich zum GT3 weniger.

Optische Finessen dürfen natürlich nicht fehlen. Als ob man einen GT3 RS nicht sowieso schon an seinem riesigen Heckflügel und anderen ausgeklügelten Aerodynamik-Features erkennen würde, fährt über die Topversion der Baureihe 991 noch eine 30 Zentimeter breite Fuche. Hinzu kommen scharfe Lufteinlässe auf den vorderen Radhäusern, die auch optisch die Ausnahmestellung des GT3 RS unterstreichen.

 

Unter dem Leichtbaukleid steckt auch nur das Beste vom Besten, was Porsche derzeit im Programm führt. Für außerodentliche Agilität sorgt eine Hinterachslenkung und eine Hinterachs-Quersperre. Der brutale Grip geht auf das Konto der breitesten Reifen, die je ein 911 tragen durfte.

 

Stolze 181.690 Euro kostet das Nonplusultra aus Zuffenhausen. Im Gegenzug bleiben Qual der Wahl bei den Extras erspart, denn es steckt schon ziemlich alles drin was man für die Rennstrecke braucht. Vollschalensitze, das Clubsportpaket mit Überrollkäfig, Vorrüstung für den Batteriehauptschalter, Sechspunkt-Gurt und Halterung für einen Feuerlöscher. Auch das Sport Chrono-Paket gehört zum Serienumfang.

Damit ist der Porsche 911 GT3 RS 2015 schon ab Werk bereit für einen Abstecher auf die Rennpiste. Genau das richtige für alle die auf der Überholspur leben. Doch wer noch schneller als alle anderen sein will, der muss schon jetzt Gas geben - denn der Porsche 911 GT3 RS ist ab sofort bestellbar. Die Auslieferung an die ersten Kunden erfolgt im Mai.

Der GT3 Rs ist nicht das einzige verfeinerte Sportgerät, das die Stuttgarter in Genf vorstellen. Erstmals kommt auch ein Cayman in den Hochgenuss eines rasanten Upgrades und verspricht mit seinem Mittelmotorkonzept enormen Fahrspaß. Unter uns: Er kostet auch fast 100.000 Euro weniger. Hier gibt es alle Infos zum Porsche Cayman GT4.

Michael Gorissen

Tags:
Zmarta Autokredit
Autokredit

Jetzt den günstigsten Autokredit finden

Copyright 2017 autozeitung.de. All rights reserved.